Schätzen Sie mal

Rubrik:  Erlebt  ·  Autor:  Zappelfillip20. Oktober 2005, 19:10 Uhr

Vor etwa einem Monat habe ich mir den kleinen Luxus eines mobilen Navigationssystems gegönnt. Da ich so ein kleiner Technikfreak bin und immer gerne alle möglichen Spielereien besitze, wurde es schon höchste Zeit. Schließlich besitzen wir auch schon seit einiger Zeit das kleinste Handy, dass legal auf dem deutschen Markt erhältlich ist. Naja jedenfalls wurde ich hellhörig, als sich mein Bruder vor einiger Zeit einen Pocket PC mit integrierter GPS-Antenne zulegte: den Yakumo Delta 300 GPS. Okay die mitgelieferte „Marco Polo“ Navi-Software taugt nix, aber es gibt ja einige andere, die man „nachkaufen“ kann. Und die Navigon-Software z. B. finde ich persönlich richtig gut. Sichere Zielführung, rechtzeitige Ansage und einige nette Features.

Also entschloss ich mich, aufgrund der guten Erfahrung meines Bruders, mir das gleiche Gerät zuzulegen, obwohl es mittlerweile nicht mehr produziert wird und auch schon Nachfolger existieren. Und tatsächlich bekam ich es als absolutes Schnäppchen. Auf guenstiger.de fand man den PDA inkl. notwendigem Kfz-Zubehör für bestenfalls ca. 325 €. Bei real,- stieß ich zufällig auf ein Rückläufergerät, also eines das schonmal verkauft aber wieder zurückgegeben wurde – warum auch immer. Es lag da in einer Art Restpostenkiste und sollte auch besagte 325 € kosten. Also schonmal so günstig wie im Internet, allerdings ohne Versandkosten.
Zufällig fand an diesem Tag aber auch ein Mitarbeiterverkauf statt und mit Berechtigungsschein gab es auf Elekroartikel noch einmal 19% Nachlass. Und natürlich hatten wir zufälligerweise an diesem Tag einen solchen Schein. Also habe ich für den PDA (inkl. Standardzubehör), 256 MB Karte, Kfz-Halterung und -Ladegerät nur ca. 263 € bezahlt. Hat mich gefreut…

Aber ich merke, ich schweife ab. Eigentlich wollte ich ganz was anderes erzählen: Das Navi nutze ich nun fleißig auf all meinen Autofahrten und heute habe ich entdeckt, dass die Navi-Software, die ich verwende auch eine Schätzung angibt, wann man das Ziel wahrscheinlich erreicht. Diese wird während der Fahrt immer wieder angepasst bzw. neu berechnet.
Ich bin heute gegen 15 Uhr in München gen Erfurt gestartet. Rauf auf die Autobahn und geschaut, wann ich wohl zuhause sein werde. Die Gesamtstrecke beträgt etwa 420 km und laut Navi wäre ich 18:25 Uhr vor der Haustür.

Und was soll ich sagen? Das Ding hat auf die Minute richtig gelegen. Zwar war ich unterwegs auch mal schneller, so dass sich die Ankunftzeit bestenfalls bis auf 18:20 Uhr reduzierte aber sie ging dann ebenso langsam wieder hoch auf den alten Wert. Ich muss dazu sagen, ich bin nicht gezielt nach der Uhr gefahren, vielmehr scheine ich tatsächlich die Durchschnittsgeschwindigkeit zu fahren, welche das Gerät auch als Grundlage für die Zeitberechnung nimmt. Zeigt mir aber auch, dass ich diese Schätzung zukünftig durchaus nutzen kann – vorausgesetzt ich bleibe nicht doch mal im Stau stecken.

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ein Kommentar    ·    hier schreiben
  1. Kommentar: Brüderchen am 21.10.2005, 15:20 Uhr

    Dann warte mal bis du die neue Software hast … ;)

    Da nervt er dich bei jeder Geschwindigkeitsüberschreitung … :roll:

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