knallharter Wettbewerb

Rubrik:  Erlebt  ·  Autor:  Zappelfillip21. Oktober 2005, 23:10 Uhr

Ziemlich verwundert stellten wir vor einiger Zeit fest, dass eine Gabel unseres täglich verwendeten Bestecksets verschwunden war. Ursprünglich waren es mal je 12 Messer, Gabeln, große und kleine Löffel. So richtig ärgerlich wurde es aber dann, als auf absolut nicht nachvollziehbare Weise plötzlich sogar 4 Gabeln fehlten. Wir haben keine Ahnung, wohin diese abgeblieben sein könnten. Wenn man Heinzelmännchen, unbekannte Wohnungszweitschlüsselbesitzer und gemeinen Lochfraß ausschließen kann, bleibt eigentlich nur noch, dass sie versehentlich mit anderem Kram weggeschmissen wurden. Dieses Rätsel werden wir wohl nicht mehr lösen. Aber nichtsdestotrotz waren 8 verbleibende Gabel kein tragbarer Zustand mehr. Also musste ein neues Besteckset her.
BesteckkastenIn ihrem Prospekt bewarb diese Woche Möbel Finke, nördlich von Erfurt an der B4 gelegen, Justinus-Besteck, das unserem alten recht ähnlich schien und somit genau unserem Geschmack entsprach. Der günstige Preis überzeugte und so sind wir heute kurzerhand hingefahren und haben es für 49 € erstanden.

Außerdem auf der Suche nach einem billigen preisgünstigen TV-Rack für’s Schlafzimmer statteten wir anschließend dem im selben Gewerbegebiet ansässigen Möbel-Discounter „Boss“ einen Besuch ab. Ein geeignetes Möbel fanden wir zwar nicht, dafür stellten wir aber mit einigem Überraschen – um nicht zu sagen Entsetzen – fest, dass hier nochmal um 10 € günstiger das gleiche Besteckset verkauft wurde. Hmm – unnu‘? Kurzerhand wieder zurück über die Straße und versucht, das ursprünglich Gekaufte wieder zurückzugeben. Heute ist man ja fast schon gewohnt, dass das problemlos funktioniert – zumindest wenn man an die großen Elektromarkt-Ketten denkt. Tja aber hier war das leider nicht so. Den Besteckkoffer zurücknehmen und uns dafür das Geld geben, wollte man nicht. Lediglich Zurücknahme und einen Warengutschein bot man an. Aktuell wollten wir eigentlich nichts weiter kaufen, aber da dieser zumindest unbegrenzt gültig ist, gingen wir auf das Angebot ein. Irgendwann käme schon die Gelegenheit ihn für anderes einzusetzen und jetzt könnten wir das günstigere Boss-Besteck kaufen.

Schon an der Kasse zur Abwicklung wurde dann plötzlich aber angeboten, uns die Ware zum gleichen Preis (also 39 €) wie der „Mitbewerber“ (heißt das nicht Wettbewerber?) zu verkaufen. Man wollte uns also die Differenz zu den bezahlten 49 € ausbezahlen. Trotz meines (aus unserer Sicht unklugen) Hinweises, dass das Möbelhaus 10 € mehr Umsatz hätte, wenn man beim Warengutschein bliebe, bestand man darauf, uns das Produkt zum günstigeren Preis zu verkaufen. Im Nachhinein doch recht nett und wir werden wohl gerne mal wiederkommen, auch wenn man zunächst die Ware nicht zurücknehmen wollte. Aber so machte es für uns ja im Endeffekt keinen Unterschied.

Langweilige Geschichte? Püh – scheinst ja auch viel Zeit zum Lesen zu haben. Mach‘ doch was Sinnvolles! :P

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