Teigperforation
Ausnahmsweise noch ein Essensthema. Für mich eher ungewöhnlich, der bis vor kurzem nie frühstückte, nicht selten am späten Nachmittag das erst Mahl des Tages zu sich nahm und somit nicht gerade übergewichtig ist. Zumindest jetzt seit ich in München bin, gibt’s für mich jeden Morgen ein Schoko-Croissant (sprich: Krossong) aus dem hauseigenen BMW SB-Shop und ein Tässchen (Automaten-)Kakao. Das ist eigentlich ganz lecker. Um diese Regelmäßigkeit auch während des wochenendlichen Heimaturlaubes zu erhalten, haben wir uns gestern entschlossen, selbst Croissants mit Nutella zu machen.
Kurzerhand aus der Kühltruhe im Supermarkt Croissants zum Selberbacken mitgenommen. In der Dose ist der rohe Teig aufgerollt und lässt sich erstaunlicherweise recht gut abrollen ohne in sich und mit dem Untergrund zu verkleben. Das Lustige: Der Teig ist tatsächlich perforiert (siehe Bild 2), um ihn einfach in die dreieckigen Croissantformen zerlegen zu können. Das nenne ich modernes Fast Food Produkt! An der Perforation trennen, Nutella drauf, zusammenrollen, ab in den Ofen und (laut Packung) 15-20 min. backen. Okay lieber erstmal die Mindestzeit einstellen, länger drinlassen kömmer dann immer noch.
Leider war auch die Mindestzeit schon ein bisschen zuviel des Guten und somit machten die Krossongs ihrem Namen alle Ehre: sie waren elend kross… um nicht zu sagen leicht angekokelt und furztrocken. Schade!
Naja nicht zu ändern. Nur als Warnung an andere Selbstbacker. Heute haben wir das Gleiche nochmal mit Croissants anderer Marke probiert und es hat besser funktioniert. Hier waren auch nur 10-15 min. als Backzeit angegeben. Und nun: Maaaaahlzeit! Ich ess‘ jetzt erstmal Curryworscht!
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