Popozwicker

Rubrik:  Abenteuer München  ·  Autor:  Zappelfillip7. Dezember 2005, 13:12 Uhr

PopozwickerfalleOch menno – ich sach‘ euch… Es ist zum Verzweifeln! Warum werde ich immer wieder genötigt, über das hießige Toilettenräumchen zu berichten (siehe hier, hier und hier)? Es bleibt einem einfach nix erspart.

Als ich im September angefangen hatte, war bereits die Klobrille in der mittleren von drei Toilettenkabinen gebrochen. Das heißt, die verfügbare Anzahl der Toiletten war bei gleichbleibendem Nutzungsverhalten um ein Drittel gesunken. Offensichtlich war der Austausch eben jener besagten Brille auch eine logistische Herausforderung, denn es dauerte eeeeewig – mindestens ein gefühltes Vierteljahr. Nun gut – heute suche ich also wegen eines dringenden Bedürfnisses mal wieder das Porzellanzimmer auf. Mist – meine Toilette (die ganz rechts) ist von irgendjemandem bereits in Beschlag genommen worden. Also den größtmöglichen Abstand herstellen und selbst in die linke Kabine gegangen. Und was stelle ich fest, als ich mich gemütlich auf die Schüssel niederlasse? Natüüüürlich! Eine gebrochene Klobrille. So eine Sch…e, sag‘ ich da nur. Aber was daran richtig mistikacki ist: natürlich klemmt man sich seine zarte Popobacke in den durch die Belastung entstehenden Spalt. Das ist solange nicht schlimm, wie man nicht versucht wieder aufzustehen. Denn durch die nun fehlende Belastung (durch das eigene Gewicht) schließt sich dieser verdammte Spalt wieder und kneift einen so richtig schön in den Hintern. AUUUUUUAAAAAAAAAA! Nun sitze ich hier auf meinem sowieso schon ungemütlichen Bürostuhl und muss versuchen, nach Möglichkeit nur noch auf der rechten Pobacke zu sitzen, weil die andere jetzt verletzt ist und brennt. So treiben sie es mit einem. Hätte ich den Bruch nur vor dem Platznehmen bemerkt *grummel*

Nun ist die mittlere Kabine zwar wieder intakt, dafür wird die linke jetzt für Monate unbenutzbar sein – außer zum Im-Stehen-Reinstrullen. Auch das gibt es aus einem mir vollkommen unverständlichen Grund. Wir haben 4 Pissoirs (natürlich eines davon schon seit ihr hier bin mit großem Außer-Betrieb-Schild) und selbst wenn kein anderer mit am Pinkelbecken steht, gehen manche Kollegen in die Kabinen und pinkeln da im Stehen rein. Wenn schon jemand da wäre und sie nicht in Anwesenheit eines anderen sich da ebenfalls hinstellen wöllten, könnte ich da ja verstehen, aber so ganz allein. Ist das die Gewohnheit von zuhause? Forchba‘, sach‘ ich nur! Über diese Toilette könnte ich mich ef’sch auslassen. Ich sach‘ lieber nix mehr…

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3 Kommentare    ·    hier schreiben
  1. Kommentar: Mario am 7.12.2005, 14:31 Uhr

    Also vielleicht sollten Sie mal den nächst höchsten chef auf dieses klo geleiten. Alle anderen besetzen, so das er eben jenes stille örtchen benutzen muß. Wenn der sich nämlich in den arsch zwicken läßt wird diese brille bestimmt sehr schnell ausgetauscht.
    und zu stehpinklern. Die sind einfach nur eklig. das hat nix mit mann sein zu tun. ich muß mich auch immer mit diesen rumschlagen. ich werde demnächst darüber berichten. ihre wc geschichten haben mich dazu angeregt

  2. Kommentar: Zappelfillip am 7.12.2005, 14:38 Uhr

    naja ich habe überhaupt nix gegen stehpinkler. bis vor anderthalb jahren war ich auch konsequent einer. Irgendwann dann doch nicht mehr. soll jeder ruhig machen wie der will. Aber was ich nicht nicht verstehe, warum muss ich in ein sitzklo im stehen pinkeln, wenn ich an 4 Pissoirs vorbeikomme. Denn Tatsache ist: es spritzt. Bei mir zuhause isses mir irgendwie egal – da isses mein Ding. Aber so…

  3. Pingback: Brrrzzzlll « Zappelfillip plaudert… am 10.03.2006, 01:07 Uhr

    […] Aber ist ja jetzt auch egal – das bin jedenfalls ich, wie mir da der Angstschweiß auf der Stirn steht. Das „warum“ ist nun aber noch überhaupt nicht geklärt. Und eigentlich war das mit dem kacken gar nicht mal sooo falsch, denn genauer gesagt befinde ich mich auf diesem Bild gerade auf dem Weg zum Klo. Damit schließt sich dann auch der Kreis zu früheren Zeiten, denn ich war hier ja wohl bekannt für meine Toilettengeschichten… man nannte mich nicht umsonst den Latrinenlaberer. Ältere Leser werden sich sicher noch erinnern, welch amüsante und schmerzhafte Stunden Minuten ich auf der BMW-Toilette (aber nicht nur dort) verbringen durfte (Link 1, 2, 3 und 4). Diese jene neue Geschichte wird aber leider wieder eine der schmerzhafteren werden. […]

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