Eben auf EuroSport

Rubrik:  Gegrinst  ·  Autor:  Zappelfillip24. Oktober 2005, 01:02 Uhr

Es ging in den Kurzmeldungen um den Sieg eines Golfspielers:

[…] Es war der erste Toursieg seit seinem letzten. […]

Ach nee!? ;)

 

Schnäppchen

Rubrik:  Gegrinst  ·  Autor:  Zappelfillip23. Oktober 2005, 19:40 Uhr

Update 03.11.2005:
Wert: $13,548.96
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Nachdem ich heute hier und da schon einige Wertschätzungen fand, war ich auch am Wert meines Blogs interessiert.


Mein Blogwert: $8,468.10
Wieviel ist Dein Blog wert?

Eher matt – dafür lohnt sich ein Verkauf noch nicht so recht…

 

Teigperforation

Rubrik:  Erlebt  ·  Autor:  Zappelfillip23. Oktober 2005, 14:20 Uhr

Fertig-CroissantsAusnahmsweise noch ein Essensthema. Für mich eher ungewöhnlich, der bis vor kurzem nie frühstückte, nicht selten am späten Nachmittag das erst Mahl des Tages zu sich nahm und somit nicht gerade übergewichtig ist. Zumindest jetzt seit ich in München bin, gibt’s für mich jeden Morgen ein Schoko-Croissant (sprich: Krossong) aus dem hauseigenen BMW SB-Shop und ein Tässchen (Automaten-)Kakao. Das ist eigentlich ganz lecker. Um diese Regelmäßigkeit auch während des wochenendlichen Heimaturlaubes zu erhalten, haben wir uns gestern entschlossen, selbst Croissants mit Nutella zu machen.

PerforationKurzerhand aus der Kühltruhe im Supermarkt Croissants zum Selberbacken mitgenommen. In der Dose ist der rohe Teig aufgerollt und lässt sich erstaunlicherweise recht gut abrollen ohne in sich und mit dem Untergrund zu verkleben. Das Lustige: Der Teig ist tatsächlich perforiert (siehe Bild 2), um ihn einfach in die dreieckigen Croissantformen zerlegen zu können. Das nenne ich modernes Fast Food Produkt! An der Perforation trennen, Nutella drauf, zusammenrollen, ab in den Ofen und (laut Packung) 15-20 min. backen. Okay lieber erstmal die Mindestzeit einstellen, länger drinlassen kömmer dann immer noch.

Kross!Leider war auch die Mindestzeit schon ein bisschen zuviel des Guten und somit machten die Krossongs ihrem Namen alle Ehre: sie waren elend kross… um nicht zu sagen leicht angekokelt und furztrocken. Schade!

Naja nicht zu ändern. Nur als Warnung an andere Selbstbacker. Heute haben wir das Gleiche nochmal mit Croissants anderer Marke probiert und es hat besser funktioniert. Hier waren auch nur 10-15 min. als Backzeit angegeben. Und nun: Maaaaahlzeit! Ich ess‘ jetzt erstmal Curryworscht!

 

Schoko-Fondue

Rubrik:  Erlebt  ·  Autor:  Zappelfillip22. Oktober 2005, 19:36 Uhr

Heute zum ersten Mal Schoko-Fondue gemacht. Geditscht haben wir Erdbeeren, Ananas, Weintrauben und Weißbrot. Sehr lecker, muss ich sagen.

Rezept:

200 g Sahne
250-300 g Schokolade (wir haben Milka Alpenmilch genommen)
50-100 ml Orangensaft
diverse Eintunkware (Früchte, Weißbrot o. ä.)

Die Sahne mit dem Orangensaft auf dem Herd erwärmen. Nicht kochen lassen! Den Orangensaft schmeckt man später nicht – ich vermute er soll dafür sorgen, dass es nicht zu gägsig süß schmeckt. Anschließend die gleingehackte (zerbrochene) oder geraspelte Schokolade einwerfen und unter Rühren schmelzen lassen. Dann ab ins Fondue-Gefäß und los geht’s.

Schoko-Fondue

 

knallharter Wettbewerb

Rubrik:  Erlebt  ·  Autor:  Zappelfillip21. Oktober 2005, 23:34 Uhr

Ziemlich verwundert stellten wir vor einiger Zeit fest, dass eine Gabel unseres täglich verwendeten Bestecksets verschwunden war. Ursprünglich waren es mal je 12 Messer, Gabeln, große und kleine Löffel. So richtig ärgerlich wurde es aber dann, als auf absolut nicht nachvollziehbare Weise plötzlich sogar 4 Gabeln fehlten. Wir haben keine Ahnung, wohin diese abgeblieben sein könnten. Wenn man Heinzelmännchen, unbekannte Wohnungszweitschlüsselbesitzer und gemeinen Lochfraß ausschließen kann, bleibt eigentlich nur noch, dass sie versehentlich mit anderem Kram weggeschmissen wurden. Dieses Rätsel werden wir wohl nicht mehr lösen. Aber nichtsdestotrotz waren 8 verbleibende Gabel kein tragbarer Zustand mehr. Also musste ein neues Besteckset her.
BesteckkastenIn ihrem Prospekt bewarb diese Woche Möbel Finke, nördlich von Erfurt an der B4 gelegen, Justinus-Besteck, das unserem alten recht ähnlich schien und somit genau unserem Geschmack entsprach. Der günstige Preis überzeugte und so sind wir heute kurzerhand hingefahren und haben es für 49 € erstanden.

Außerdem auf der Suche nach einem billigen preisgünstigen TV-Rack für’s Schlafzimmer statteten wir anschließend dem im selben Gewerbegebiet ansässigen Möbel-Discounter „Boss“ einen Besuch ab. Ein geeignetes Möbel fanden wir zwar nicht, dafür stellten wir aber mit einigem Überraschen – um nicht zu sagen Entsetzen – fest, dass hier nochmal um 10 € günstiger das gleiche Besteckset verkauft wurde. Hmm – unnu‘? Kurzerhand wieder zurück über die Straße und versucht, das ursprünglich Gekaufte wieder zurückzugeben. Heute ist man ja fast schon gewohnt, dass das problemlos funktioniert – zumindest wenn man an die großen Elektromarkt-Ketten denkt. Tja aber hier war das leider nicht so. Den Besteckkoffer zurücknehmen und uns dafür das Geld geben, wollte man nicht. Lediglich Zurücknahme und einen Warengutschein bot man an. Aktuell wollten wir eigentlich nichts weiter kaufen, aber da dieser zumindest unbegrenzt gültig ist, gingen wir auf das Angebot ein. Irgendwann käme schon die Gelegenheit ihn für anderes einzusetzen und jetzt könnten wir das günstigere Boss-Besteck kaufen.

Schon an der Kasse zur Abwicklung wurde dann plötzlich aber angeboten, uns die Ware zum gleichen Preis (also 39 €) wie der „Mitbewerber“ (heißt das nicht Wettbewerber?) zu verkaufen. Man wollte uns also die Differenz zu den bezahlten 49 € ausbezahlen. Trotz meines (aus unserer Sicht unklugen) Hinweises, dass das Möbelhaus 10 € mehr Umsatz hätte, wenn man beim Warengutschein bliebe, bestand man darauf, uns das Produkt zum günstigeren Preis zu verkaufen. Im Nachhinein doch recht nett und wir werden wohl gerne mal wiederkommen, auch wenn man zunächst die Ware nicht zurücknehmen wollte. Aber so machte es für uns ja im Endeffekt keinen Unterschied.

Langweilige Geschichte? Püh – scheinst ja auch viel Zeit zum Lesen zu haben. Mach‘ doch was Sinnvolles! :P

 

Der Traum jeder Hausfrau!

Rubrik:  Erlebt  ·  Autor:  Zappelfillip21. Oktober 2005, 16:49 Uhr

Putzeimer gratisDer Einzelhandel muss verkaufen. Das liegt natürlich in der Natur der Sache und niemand möchte es „ihm“ absprechen. Also versucht man, den Verkauf und damit den Umsatz anzukurbeln. Die populärsten Methoden dazu Preissenkungen, sogenannte Rabattschlachten, oder Zugaben zum eigentlichen Artikel. Wer sich z. B. einen neuen Wagen einer bestimmten Marke kauft, bekommt für 1000 € Kraftstoff dazu. Oder wer zwei Packungen feuchtes Toilettenpapier der Marke „Streichelpo“ kauft, erhält eine dekorative Aufbewahrungsbox aus farbigem Kunststoff dazu. Die macht sich dann besonders schön neben dem Zahnputzbecher und sorgt auch dafür, dass das Innere nicht austrocknet und seine eigentliche Funktion verliert.

Nun ist es in den allermeisten Fällen so, dass die Dreingabe zumindest entfernt im Zusammenhang mit der eigentlich verkauften Ware steht. Was sich real,- aber bei dieser Aktion gedacht hat, verschließt sich mir vollkommen. Kaufe ich 7 Artikel aus einem Portfolio von Puddings, Joghurts und anderen Milchprodukten, erhalte ich gratis einen mausgrauen Putzeimer dazu. Wooooow Wahnsinn! Der Traum jeder Hausfrau. Endlich kann ich die Sauerei schnell und leicht entfernen, wenn mir beim Öffnen des Kühlschranks mal wieder ein fettarmer Magerquark entgegenspringt und sich sein Inhalt mit einem lauten »Platsch« auf dem Fliesenboden ergießt. Schwupps – bevor er sauer wird und anfängt zu stinken, zücke ich meinen nagelneuen Zugabe-Putzeimer, stülpe ihn einfach über den Quarkmatsch un‘ feddich… Geil! Wenn das nicht ein Anreiz für den Kauf ist, dann weiß ich auch nicht!

 

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