Adventsgruß
Pünktlich zum Beginn der Adventszeit ein weihnachtlicher Gruß an meine treuen Leser. Zappelfillip.de gibt’s nun schon annähernd 4 Monate. Lasst’s Euch gut gehen und ich hoffe, ihr bleibt vom Weihnachtsstress verschont.

Pünktlich zum Beginn der Adventszeit ein weihnachtlicher Gruß an meine treuen Leser. Zappelfillip.de gibt’s nun schon annähernd 4 Monate. Lasst’s Euch gut gehen und ich hoffe, ihr bleibt vom Weihnachtsstress verschont.

Nach mittlerweile fast 3 Monaten Anwesenheit in München bin ich heute auf dem Weg von der Arbeit das erste Mal in der U-Bahn kontrolliert worden. Aber was das für ein paar Gestalten waren… 3 Kerle die statt Fahrscheine zu kontrollieren auch direkt aus der nächsten Kneipe gekommen sein könnten. Ordentlich Masse, Basecap und durchaus Prollklamotten. Erstaunlich – die hätte ich nie als Kontrolleure erkannt. Aber das ist sicher auch der Sinn der Sache. Ich habe ja glücklicherweise eine von BMW gestützte Jahreskarte. Aber zugegebenermaßen bezahle ich nicht immer in öffentlichen Verkehrsmitteln. Dieses Vorkommnis hat sicher meinen Blick geschärft für’s nächste Mal. Bisher habe ich immer eher auf seriös aussehende Typen geachtet. Man lernt nie aus…
Unsere Abteilung muss sich aktuell im Rahmen einer Entwicklung mit Patentrechtsfragen in den USA auseinandersetzen. Natürlich darf ich mich dazu nicht weiter äußern. Aber ein Kollege hat mich in diesem Zusammenhang auf ein paar lustige Patente im Land der unbegrenzten Möglichkeiten aufmerksam gemacht. Dazu muss man wissen, dass dort ganz andere Ansprüche an eine „Erfindung“ im Sinne des Patentrechts herrschen als im in dieser Hinsicht strengen Europa. In Deutschland (und zum größten Teil auch in der EU) ist eine Patentanmeldung nur unter folgenden Bedingungen möglich:
Das amerikanische Patentrecht ist dagegen viel „weicher“. Hier darf alles angemeldet werden, was „zum Wohle der Menschheit“ erfunden wurde. Entsprechend kuriose Patente werden daher auch zum Schutz angemeldet. Hier mal eine kleine amüsante Auswahl. Am besten finde ich den Klo-Atmer.
Hier wird eine Möglichkeit aufgezeigt, auch im Brandfall die zum Überleben benötigte „Luft“ bereitzustellen. Leider wird in keiner Silbe darauf eingegangen, welche körperlichen Auswirkungen das Einatmen von Methangas nach sich zieht
Also ich würde diese Luftzufuhr wohl nur im allerschlimmsten Notfall nutzen.
Oder da wäre noch der Mann aus Florida, der den „Prozess der Wiedergeburt“ zum Patent anmeldete. Seine Begründung für diese Anmeldung lautete schlicht und einfach „“Kombination von Einsteins Relativitätstheorie und Newtons Zweitem Physikalischem Gesetz““. Vielleicht hat er damit aber nicht mal unrecht. Er erhofft sich damit Einkünfte durch all die reinkarnierten Amerikaner. Problem in Deutschland: Der Mann nennt sich selbst George Knauer III. Dieser Name suggeriert allerdings, dass er die Wiedergeburt bereits mehrfach anwendete. Damit wäre eine Anmeldung als Patent allerdings hier nicht mehr möglich, denn die Methode wurde so schon verwendet – wäre also nicht mehr neu. Daraus folgt: wiedergeborene Amerikaner müssen zahlen, die reinkarnierten Europäer bleiben davon jedoch verschont.
Aber auch in Deutschland gibt es kuriose Patentanmeldungen. Zum Beispiel die „Fischschädeldach-Einschlagvorrichtung“ eines Mannes aus Nordrhein-Westfalen. Sie funktioniert wohl nach dem Prinzip der Guillotine: durch ein herabfallendes Gewicht, wird der Fischkopf zerschmettert. Mir erschließt sich allerdings bei dieser Erfindung nicht die erfinderische Tätigkeit. Bereits Affen zertrümmern Nüsse durch Steine, die sie auf diese herabfallen lassen. Aber nun ja, zumindest „einarmige Angler“ werden es in Zukunft einfacher haben, ginge es nach dem Konstrukteur. Ich angle nicht…
[via Sueddeutsche.de]
Hier in München hat es heute Nacht ordentlich geschneit und es rieselt immer noch zünftig. Daher habe ich natürlich erwartet, dass die öffentlichen Verkehrsmittel überfüllt sein würden, denn wer nicht unbedingt mit dem Auto fahren muss, wird es heute Morgen wohl lieber stehen lassen.
Ich fahre mit der U-Bahn-Linie U1 von der Mailinger Straße drei Stationen und steige am Sendlinger Tor in die U6 bis Freimann um. Die U1 war erwartungsgemäß knackevoll und es gab sehr viel Körperkontakt. An einen Sitzplatz war natürlich auch nicht zu denken. Ebenso ging es auch am Sendlinger Tor in der U6 weiter: volles Haus. Kaum abgefahren, ertönte dann alsbald die Stimme unseres Zugführers in wundervollem bayrischen Dialekt aus den Lautsprechern. Erst erzählte er was von Notprogramm der S-Bahnen und man solle die Durchsagen an den Bahnsteigen beachten. Aber kurz darauf kam der Brüller des Tages (bitte alles in leicht homosexuell angehauchtem bayrischen Dialekt vorstellen, aus Verständlichkeitsgründen schreibe ich hochdeutsch):
»Wer am Marienplatz aussteigen möchte, soll sich bitte rechtzeitig bemerkbar machen.«
Hmm was sollte das heißen? Mit einem langen Atemzug in die Trillerpfeife pusten und zu hoffen, dass es vom letzten Waggon bis nach vorn zum Zugführer durchdringt? Nein natürlich nicht. Er meinte, wer aussteigen möchte, soll sich schon während der Fahrt durch die Massen zu den Türen drängeln.
»Am Marienplatz (er meinte die U-Bahnstation, Anm. d. Red.) ist es nämlich sehr voll.«
Ach deshalb. Damit wirklich erstmal alle aussteigen bevor die Neuen zusteigen. Klingt logisch, denn sonst drängeln die von draußen schon rein und dann haben drinnen die, die eigentlich raus wollen keine Chance mehr. Gehört hatte ich eine solche Durchsage bislang noch nicht. Na da bin ich mal gespannt.
»Beim Aussteigen bitte die gesamte Türbreite nutzen, die anderen müssen halt ein Stück zur Seite treten.«
Aha – ich bin ja nun sehr schlank. Ich müsste also, wenn ich am Marienplatz aussteigen wollte, mich ganz breit machen, damit ich die gesamte Türbreite ausfülle? So ein Quatsch
»Nach dem Aussteigen bitte zügig zur Bahnsteigmitte durchtreten.«
Ui naja da wird es ja richtig voll werden. Und es dauerte auch nur noch wenige Sekunden bis zur Einfahrt in den Bahnhof „Marienplatz“. Wir rechneten bereits mit dem Schlimmsten. Und dann sah ich es… Nichts! Kein voller Bahnsteig. Was hat der Kerl da erzählt!? Der Bahnhof war so leer wie noch nie! Fünf einsame Hanseln standen da und warteten auf die Bahn. Naja wenigstens war dann erstmal das Gelächter im Wagen groß. Was den da geritten hat, frage ich mich. Komischerweise waren alle U-Bahn-Stationen ab dem Sendlinger Tor sehr leer. Ich kann’s mir nicht erklären…
Nur für diejenigen, die den Newsfeed nicht abonniert haben und somit nicht mitbekommen konnten, dass der Zap_ImgPop-Beitrag aktualisiert wurde: es gibt seit heute eine neue Version des Plugins. Es sind hauptsächlich ein paar optische Änderungen. Zum Beispiel werden die Bilder nun zentriert auf dem Bildschirm dargestellt. Sie werden vor der Anzeige auch erst komplett im Hintergrund geladen. Bis es soweit ist, gibt es ein „Loading…“ Popup. Das sind die entscheidendsten Änderungen. Viel Spaß mit der neuen Version.