Das sprichwörtliche Judenei

Rubrik:  Bildungsauftrag  ·  Autor:  Zappelfillip12. Januar 2006, 12:01 Uhr

Kennt ihr den Ausspruch, wenn etwas sehr glänzt (z. B. ein blitzsauberes Auto oder eine polierte männliche Glatze), das man dann sagt „Das glänzt wie ein Judenei“ (natürlich ohne antisemitische Hintergedanken!)? Der WWU und ich wollten endlich mal wissen, woher dieser Spruch kommt. Ob er gar eine zweideutige Bedeutung hat? Vielleicht rasiert man sich als Angehöriger dieses Glaubens ja regelmäßig… na ihr wisst schon wo und dann glänzt das alles wundervoll in der Frühlingssonne!? Wer weiß, möglicherweise hat es aber auch eine ganz profane Erklärung.

Scheinbar scheint der Spruch auch nicht überall bekannt zu sein. Wir kannten ihn aber eine etwas ältere Kollegin konnte damit nichts anfangen. Um der Sache nun aber auf den Grund zu gehen, habe ich mal Google bemüht. Und es ist gar nicht sooo leicht, eine glaubwürdige Erklärung für den Ursprung zu finden. Eine könnte ich mir aber doch tatsächlich vorstellen: die Juden haben früher ihre Eier – also jene ihrer Hühner – vor dem Verkauf poliert, was zur Folge hatte, dass sie mehr auffielen und somit eher gekauft wurden als die vom Nachbarstand auf dem Marktplatz. Ob dem tatsächlich so ist, steht auf einem anderen Blatt, aber es könnte durchaus sein.

So Bildungsauftrag für heute erfüllt! Gute Tat…

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