Jubiläum II

Rubrik:  Erlebt  ·  Autor:  Zappelfillip31. Januar 2006, 13:01 Uhr

So nun ist es also vollbracht: gestern Abend gegen 20:15 Uhr habe ich bzw. hat mein Honda die 100.000 km geknackt. Und an dieser Stelle möchte ich das Wägelchen mal ausdrücklich loben:

Ich habe ihn, wie erwähnt mit etwa 6.000 km übernommen. Ich war damals, 4 Jahre her, sehr schockiert über den Klang des Motors. Der nagelt nämlich wie ein uralter Diesel beim Kaltstart. Nur leider nagelt der immerzu – egal ob warm oder laut. Überhaupt klingt dieser Motor unglaublich rau und heiser. Schön ist das nicht. Ich dachte zunächst, dass durch die lange Standzeit die Ventile mal eingestellt werden müssten, aber die Werkstatt stellte keinen Fehler in dieser Richtung fest. Scheinbar muss der Motor also so klingen. Liegt vielleicht daran, dass das irgendsoein sehr sparsamer ist (VEI). Zumindest hat sich Honda damals (Baujahr 1994) sehr mit seiner Sparsamkeit gerühmt. Und grundsätzlich kann ich dem auch zustimmen: Ich komme durchaus auf einen Verbrauch von knapp über 6 Liter pro 100 km – bei normaler Fahrweise. Wenn man möchte erreicht man aber auch Werte unter 6 Litern. Also von daher ist es schon ein preiswertes Vergnügen.

Apropos Standzeit: Der Wagen ist Baujahr 1994, wurde aber erst 1996 erstmals zugelassen. In dieser Zeit stand er in der Garage meiner Großeltern und wurde natürlich keinen Zentimeter bewegt. Es ist ja bekannt, dass aber durch solch lange Standzeiten durchaus auch was kaputt gehen kann (Kaputtstehen sozusagen) – dem Civic hat dies aber gar nichts ausgemacht. Im Gegenteil: ich muss auf jeden Fall seine Zuverlässigkeit betonen. Während der 100.000 km gab es lediglich folgende Defekte: Auspuff vor einem halben Jahr durchgerostet. Er hat also 10 Jahre durchgehalten – akzeptabler Wert. Die einzigen Defekte die es sonst noch gab, waren lediglich 2 kaputte Birnen der Scheinwerfer (einmal rechts, einmal links) und eine defekte Hupe. Die Glühbirnen sind recht kurz hintereinander ebenfalls erst nach 10 Jahren ausgefallen. Die linke gerade jetzt erst – muss ich also mal auswechseln – und die Hupe geht aktuell auch nicht. Ach ja und einmal musste die Batterie ausgetauscht werden. Andere Fehlerreparaturen gab es jedoch bis jetzt keine. Ansonsten nur die normalen Wartungarbeiten: Öl- und Zünkerzen- und Luftfilterwechsel, Bremsen ausgetauscht.

Und was ich auch noch sagen muss: der Bolide rennt wie die Hölle – zumindestens für seine 90 PS. Okay, er hat gute und schlechte Tage aber so grundsätzlich…

Alles in allem: vielen Dank mein lieber Civic. Hast Dich wacker gehalten bislang. Und gerade im letzten halben Jahr haben wir viele Kilometer zwischen München und Erfurt geschrubbt. Mach weiter so!

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3 Kommentare    ·    hier schreiben
  1. Kommentar: Flocke am 31.01.2006, 13:40 Uhr

    Genau so ein Auto such ich auch. 6.000 km vom Oppa. Und nach Möglichkeit geschenkt, bitte! ;)

  2. Pingback: saschawuebbena …notiert » Mein Dienstwagen und ich am 31.01.2006, 20:11 Uhr

    […] Angeregt vom stolzen Kilometerstand von 100.000 im Honda-Gefährt des Zappelfillips, möchte ich ein wenig über mein, ähhh… meinen Dienstwagen, schreiben. Es ist ein Opel Zafira, Baujahr 2001. Ich habe ihn erhalten, nachdem ich den VW Golf IV Variant abgeben musste. Hat mir damals ganz schön weh getan, denn Opel ist damals noch eine nicht so toller Ruf vorausgegangen. […]

  3. Pingback: Räder-Rip « Zappelfillip plaudert… am 1.02.2006, 14:35 Uhr

    […] Stellt Euch das mal vor: Ich stehe vollkommen entspannt mit meinem Viertwagen (einem BMW 120d neben den beiden Rolls Royce und dem Civic) an einer roten Ampel in der Münchner Bronx, im Radio läuft immerzu dasselbe bestimmt gerade einer der besten Hits der 80er, 90er oder gar der beste Hit von heute. Ich weiß es nicht mehr genau. Tut auch nix zur Sache momentan. Also ich sitze da nun so ganz lasziv auf meinem elektrisch beheizten Fahrersitz und lasse die Gedanken nur so ein wenig schweifen. Über meinem Kopf steigen quasi ein paar kleine, leider leere, Denkblasen auf, denn wenn meine Gedanken abschweifen, dann meist ins nebelige Nichts. Nennt es meinetwegen Lethargie oder Autismus – mir doch egal. Jedoch bin ich zu einigen Regungen noch fähig. So wippt nebenbei mein rechter Fuß spielend auf Gaspedal herum, was ein wohliges Brummeln in meinen Ohren und ein angenehmes Vibrieren in meinem Hintern hervorruft. Ich schnurre und genieße den besten Hit der 80er, 90er oder den von Heute! […]

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