Land unter
Hallo und einen wunderschönen Guten Abend meine lieben Freunde der leichten Unterhaltung. Wir haben mal wieder einen ruhigen Sonntag Abend, ich schaue einen durchaus nicht ganz unlustigen Film im TV und entdecke dabei so nebenbei ein Handyfoto auf dem Rechner, welches ich in der letzten Woche auf dem Weg zur Arbeit zum Auto, um zur Arbeit zu fahren, geschossen habe. Den einen oder anderen höre ich jetzt sagen »Und? Is‘ ja ganz was tolles! Du musst offensichtlich ein kleines Flüsschen überqueren… Wayne interessiert’s?«. Aber da sag‘ ich »Neeee liebe Freunde!« Sooo nich‘! Wer das denkt, hat sich nämlich ooordentlich geschnitten. Der Schein trügt… aber gewaltig!
Schauen wir uns das Bildchen also nochmal etwas genauer an. Und? … Na? Wer hat’s bemerkt? … Ich sag’s Euch: wir sehen hier tatsächlich weder die Isar, wie man vielleicht vermuten könnte, noch einen Ausläufer des Bodensees oder gar eine 50 Meter-Bahn in der Olympia-
Zur besseren Verdeutlichung biete ich hier auch nochmal einen kleinen stadtplanerischen Blick auf dieses Gebiet. Der bunte Stern kennzeichnet mein Zuhause, wobei der blaue Strich östlich davon unser besagtes Hochwassergebiet zeigt. Anwohner hatten übrigens ein ziemliches Glück, denn es gibt dort keine solchen. Also keine Anwohner, meine ich. An der Stelle befindet sich nämlich ein Sport- bzw. Fußballplatz der ansässigen Schulen (siehe auch Stadtplan). Insofern konnten also auch keine Keller voll Wasser laufen. Aber da kommt dann eben auch das eigentliche Problem zum Tragen: diese Strecke mussten hunderte Raucher Kinder täglich gehen. Und wie man unschwer erkennen kann, war sie nur trockenen Fußes zu begehen, wenn man sich ganz rechts hielt… quasi immer angeklammert an den Maschendrahtzaun.
So nun schickt aber mal diese Anzahl Menschen durch ein solches Nadelöhr! Ich sach‘ Euch, der Anblick war köööstlich. Da ist jeder jedem im Weg gewesen. Jeder versucht, nicht ins Wasser treten zu müssen. Hab’ schon drauf gewartet, wann die ersten Eltern ihre Kindern mit bunten Schwimmflügeln ausgerüstet in die Schule schicken. Aber mittlerweile isses wieder trocken, nachdem das ganze Streugut entfernt wurde…
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