Autos gestapelt

Rubrik:  Erlebt  ·  Autor:  Zappelfillip23. Februar 2006, 00:02 Uhr

Interessantes TiefgaragenkonzeptHeut hab’sch mal wieder was mir vollkommen Neues erlebt bzw. gesehen. Also so vom Hörensagen war mir das schon ein Begriff aber leibhaftig erlebt hatte ich es bis dato nicht. Und zwar geht es um eine sogenannte Doppeltiefgarage. „Doppelt“ hierbei nicht im Sinne von mehreren Etagen, sondern 2 Autos werden übereinander innerhalb eines Stockwerks gestellt. An sich ein wirklich cleveres Konzept, um fast zweimal so viele Autos auf gleichbleibendem Platz unterzubringen. Man braucht zwar insgesamt etwas mehr Höhe als eine normale Etage aber eben nicht zwei Stockwerke. Schaut Euch einfach das Foto an und ihr versteht schon. Natürlich kommt man auch jederzeit an sein Auto – per Hydraulik kann die Bühne hoch bzw. runter gefahren werden. Hier sieht man sie oben, sodass das untere Auto (der Opel Corsa) herausfahren kann. Im Hintergrund (rechts) ist im Gegensatz dazu eine Bühne in der unteren Position zu sehen. Es könnte also das obere Auto ausfahren (wenn da eins stehen würde).

Übrigens ist die Ein- und Ausfahrt in die untere Bucht ziemlich steil (sieht man auf dem Bild nicht so gut). Ungeübte rollen dabei offensichtlich gern nach unten. Man sieht es nämlich deutlich an der Betonwand: allerhand bunte Farbtupfer und -streifen von diversen Stoßstangen und die großen dicken Lüftungsrohre, die dort verlaufen, sind ordentlich eingebeult. ;)
Da hat man es beim Einfahren in die obere Bucht schon leichter, denn es geht bergan. Dafür muss man aber einen Keil überfahren der anschließend das Auto vor dem Zurückrollen schützen soll. Die weißen Schilder an den Betonsäulen weisen übrigens auf die Knöpfe hin, mit denen die Bühnen hoch bzw. runtergefahren werden. In jede Bucht passen 2 Autos nebeneinander – also 4 Autos pro Bühne. Allerdings stehen die beiden Autos ziemlich eng nebeneinander, weshalb ich sehr froh bin, dass ich so dünne bin. Denn als rundlichere Person ist es schon schwer, aus der sich nicht weit zu öffnenden Tür zu winden. Und noch ein Manko: mein Honda ist (serienmäßig) schon so tief, dass er mit der Frontschürze leicht aufgesetzt hat, als ich rückwärts aus der oberen Etage ausgefahren bin – ist eben auch recht steil. Naja Großstädter kennen das Prinzip sicher schon längst und mögen mich belächeln. Mir, als Provinzler, war es bislang nicht bekannt. Sowas könnte ich in meiner Wohngegend gebrauchen. Dann hätte ich nicht mehr das Parkproblem (heute musste ich wieder ewig suchen :x)

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11 Kommentare    ·    hier schreiben
  1. Kommentar: Brüderchen am 23.02.2006, 01:20 Uhr

    Man sollte nur keinen Kombi auf die obere Plattform stellen. Wird ein Cabrio draus …. Manchmal ….

  2. Kommentar: Zappelfillip am 23.02.2006, 07:49 Uhr

    Ja davon habe ich auch gehört. Neben mir stand allerdings ein Passat Kombi. Ob der jedoch nur Glück hatte, dass die Bühne nicht hochgefahren wurde oder er es auch so heil überstanden hätte, weiß ich auch nicht. ;D

  3. Kommentar: SaschaWuebbena am 23.02.2006, 11:29 Uhr

    Ich kenne diese Art Garage auch. Habe selbst neulich in einem solche geparkt, als ich im Hotel war. Eine tolle Sache, aber wehe, Du hast es am nächsten Morgen eilig und Dein Auto durfte oben liegen stehen. Das ist vielleicht nervig.
    Oder wenn Du unten stehst, dann haue ich mir ständig mit meinen 1,90m den Kopf an diesen Stahlkanten. Ich mag diese Parkhäuser nicht besonders.

    Gruss
    Sascha

  4. Kommentar: Arnold am 25.02.2006, 15:57 Uhr

    Tja, mit einem ganz normalen Chrysler Grand Voyager (Minivan) hat man da verloren. Ich war mal in einer Tiefgarage in Darmstadt, da hätte der „unten“ gar nicht hereingepasst, oben wäre es knapp gegangen, aber dann hätte man die Bühne nicht bewegen dürften, weil sonst aus der Parkbühne eine Schrottpresse geworden wäre. Ist aber egal gewesen, weil der Grand Voyager ziemlich genau 2 Tonnen gewogen hat, und damit glaube ich 400kg zu schwer für das System war. :)

  5. Kommentar: Zappelfillip am 25.02.2006, 16:13 Uhr

    Also gestern stand ein Passat Variant neben mir und die Bühne wurde hochgefahren, da unter uns dann auch welche parken. Nunja bei dem langen Passat wurde es hinten ziemlich eng. Da waren’s bestenfalls noch 1-2 cm bis zur Deckenberührung. Die Dachantenne, welche sich ebenfalls hinten befand, war jedenfalls ordentlich eingeknickt. Mir wäre das mit einem größeren Auto als meinem Civic zu heikel!

  6. Kommentar: Ben am 25.02.2006, 19:33 Uhr

    Also das Konzept ist schon wagnsinnig alt…

  7. Kommentar: Zappelfillip am 25.02.2006, 19:51 Uhr

    Und? Hat jemand was anderes behauptet?

  8. Kommentar: Arnold am 26.02.2006, 13:47 Uhr

    AAAAAlt!
    FAKE!

    :lol:

  9. Kommentar: Mülli am 28.02.2006, 22:46 Uhr

    Das Ding nennt sich hochoffiziell „Doppelparker“ und wird im Volksmund gerne fälschlich als „Carport“ bezeichnet, obwohl das was völlig anderes ist (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Carport)

  10. Pingback: Autopresse « Zappelfillip plaudert… am 5.02.2007, 23:59 Uhr

    […] Ich habe ja schon das ein oder andere Mal von der firmeneigenen Tiefgarage und seiner “Doppelbefrachtung” erzählt. Also Doppelbutze hochfahren, können unten 2 Autos einfahren – ist sie runtergelassen, können 2 Wagen auf der oberen Plattform parken. Ist halt offensichtliche beste Platzausnutzung auf dem begrenzten Raum. Soweit alles klar, oder!? Is’ ja jetze nich’ sooo kompliziert. Gegebenenfalls einfach mal die alten verlinkten Beiträge lesen… oder hier weiter […]

  11. Kommentar: Krach Bumm am 23.02.2011, 02:37 Uhr

    Ich habe jetzt auch so ein Ding in der Tiefgarage meiner neuen Wohnung. Und wie mein Glück halt immer so ist darf ich unten stehen. Dank der Enge komme ich kaum in den Wagen rein, dank der minnimalen Höhe bekomme ich meinen Koferraum nicht auf, wenn ich vom Einkaufen gekommen bin.

    Das Ding scheint wirklich aus den 80ern zu sein, als die Wagen noch schmaler, kürzer, und tiefer waren.

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