Autoscham

Rubrik:  in eigener Sache  ·  Autor:  Zappelfillip14. März 2006, 19:03 Uhr

Es ist nur ein paar Tage her, als ich hier über mein Schamgefühl anlässlich des DSDS-Halbfinales berichtete. Dabei habe ich mich sozusagen fremdgeschämt. Nun ist es aber soweit: ich schäme mich wieder über mich selbst… also die „Autoscham“ ist quasi zurückgekehrt (von άυτο, áuto = griechisch selbst).

Woher dieses Gefühl nun kommen mag, wollt Ihr sicherlich wissen! Nunja – ich denke ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Schaut selbst:

unordentlich

Jaaaaa – ich senke den Kopf in Demut. D i e s   i s t   me i n   Z i m m e r ! ! ! Oh mein Gott! Wie konnte dies passieren? Ich komme mir vor, wie zu tiefsten Studentenzeiten. Bei mir sieht’s aus als hätte eine Bombe eingeschlagen! Eigentlich kann ich mich sogar gar nicht erinnern, dass es jemals so schlimm gewesen wäre – zumindest nicht für die Dauer von über einer Woche… Is‘ wie mitten im Umzug hier. Da fehlt wohl das strenge Regime einer starken Frauenhand ;) … nuja da haben wir auch schon den Grund: All das, was hier aussieht wie ein Flohmarktstand oder gar Sperrmüll, sind meine Habseligkeiten (hauptsächlich Papierkram, CDs und Klamotten), die bislang in der Wohnung in Erfurt waren. Nun habe ich schlagartig das ganze Zeug hier in München und es ist fast ein Unding, dass alles hier in dem kleinen Zimmer unterzubringen. Naja unmöglich ist es natürlich nicht – vielmehr lag das Problem bisher in meiner Faulheit Lustlosigkeit. Schließlich dürfte das ein größerer Akt werden! Und spät von Arbeit kommend, habe ich dann auf Aufräumen auch keinen rechten Bock mehr. Nuja wozu wohne ich schließlich allein!? Eigentlich brauch‘ ich mich ja fast gar nicht zu schämen. Immerhin komme ich so zu ein paar sportlichen Anstrengen, wenn ich über den ganzen Kram turnen muss, um ins Bett/an den Schreibtisch/zur Küche/ins Bad zu kommen.

Aber nichtsdestotrotz sollte damit nun endlich Schluss sein. Ich werde wohl mal eine Auf- und Einräumaktion starten müssen. Und damit ich mich nicht länger davor drücken kann (mein innerer Schweinehund ist der hartnäckigste den ich kenne), hab’ ich beschlossen, das Elend hier zu veröffentlichen. So dürft Ihr mir gerne mal in den Hintern treten. Am besten fange ich gleich mal an… Bettkasten hoch, Zeug rein, Bettkasten runter ;) Nein Quatsch! Jetzt geht’s los. Und zum Beweis werde ich das alles am besten mal mit meiner Webcam im Zeitraffer aufzeichnen…

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7 Kommentare    ·    hier schreiben
  1. Kommentar: Brüderchen am 14.03.2006, 20:45 Uhr

    Wie mein Zimmer unterm Dach in RU :roll:

  2. Kommentar: WeisswurstUni am 14.03.2006, 21:45 Uhr

    Was ist da los? Gesprengt?

  3. Kommentar: NoOne am 14.03.2006, 21:49 Uhr

    Aus den Kommentaren der anderen schließend, und einen kurzen Blick hinter mich werfend kann ich ganz bestimmt sagen: „Du bist nicht allein

  4. Kommentar: Chrigu am 14.03.2006, 22:06 Uhr

    Nein, du bist wirklich nicht allein!! Auch bei mir siehts ähnlich aus!

    Gruss, Chrigu

    P.s. Wenn du noch alles findest, und dich einigermassen wohl fühlst, lass es doch :mrgreen:

  5. Kommentar: NoOne am 14.03.2006, 22:25 Uhr

    P.s. Wenn du noch alles findest, und dich einigermassen wohl fühlst, lass es doch

    … es sei denn, es geht die von mir prophezeite Magen- /Darminfektion los…

    Hoffentlich klappt das mit dem Link ?!

  6. Pingback: Aufräumaktion « Zappelfillip plaudert… am 14.03.2006, 22:58 Uhr

    […] « Autoscham […]

  7. Kommentar: Neri am 15.03.2006, 17:36 Uhr

    Sieht doch aus wie frisch aufgeräumt :) Spaß beiseite – Du bist wirklich nicht allein. Ich praktiziere diese Lebensart seit Jahren… siehe auch http://www.neriphim.de/wordpress/246/brandrodung/ ;)

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