Was fühlt die Blogsphäre?
Auf Spiegel Online habe ich einen interessanten Artikel über ein Projekt gefunden, welches versucht, die „globale Stimmung“ der Blogsphäre. Dazu werden die Beiträge tausender Weblogs – natürlich vorrangig englischsprachige – softwaretechnisch analysiert in der Hoffnung, in ihnen die Laune und Befindlichkeit des Schreibers zu erkennen. Dies klappt wohl für einfache Gemütszustände wie „hungrig, schläfrig oder betrunken“ recht einfach. Hier erreicht man nach eigenen Angaben bereits eine Genauigkeit von 90%. Schwieriger ist es dann wohl schon bei komplexeren bzw. schwer auszudrückenden Gemütszuständen. Ob ein Blogautor beispielsweise schockiert oder traurig ist, lässt demnach nur mit einer Genauigkeit von etwa 60% erreichen.
Besonders einfach hingegen macht es den Wissenschaftlern der Bloghostingdienst Livejournal.com (gibt’s auch in deutsch), bei dem es jedem Schreiberling möglich ist, seinen Texten aus 132 Möglichkeiten Gefühlsmarken hinzuzufügen… Da könnte ich mich als typischer Entscheidungsneurotiker wahrscheinlich nur selten entscheiden… Naja jedefalls ist es ja ein Leichtes, diese Marken zu analysieren und schön als Diagramm darzustellen. So kann man wohl feststellen, dass am Wochenende die Zahl der Betrunkenen deutlich höher ist als in der Woche und am Valentinstag alle entweder verliebt sind oder sich einsam fühlen. . Für genauere Infos einfach den Beitrag bei SpOn lese ist ziemlich interessant.
[Quelle: Spiegel Online]
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