Tagesfazit

Rubrik:  Erlebt  ·  Autor:  Zappelfillip10. Mai 2006, 01:05 Uhr

Heute mal seriös gekleidetSo – kurz vor eense und ich bin daheeme. Wir hatten bzw. haben ja auch morgen noch Kunden im Haus, die betreut werden wollen: das sogenannte Evaluation Meeting – quasi das Auswertemeeting meines ersten Projektes. Da muss ich also meine Ergebnisse verteidigen rechtfertigen verkaufen. Und da internationales Treffen reden wir da den ganzen lieben langen Tag nur englisch. Wir haben da: 2 Belgier und jeweils einen Niederländer, Italiener und Portugiesen. Ach ja – und einen Deutschen als Obermotz. Als Fazit kann ich sagen, dass mein Englisch doch deutlich besser ist, als ich befürchtet hatte… oder die anderen sind genauso schlecht wie ich – auch möglich. Aber doch eher unwahrscheinlich, da teilweise doch recht erfahren. Grundsätzlich verstehe ich sie ganz gut, auch wenn man sich natürlich die ganze Zeit konzentrieren muss, da jeder einen anderen, für uns ungewohnten Akzent spricht. Ein wenig hapert es allerdings noch am Sprechen. Ich kenne zwar viele Worte (merkt man ja auch daran, dass ich die anderen verstehe) aber in entscheidenden Momenten fallen sie mir partout nicht ein. Aber zumindest konnte ich mich heute schonmal soweit ausdrücken, dass auch die anderen verstanden, was ich meine. Also im Endeffekt doch alles weniger schlimm als ich befürchtet habe. Die Stimmung war auch soweit sehr angenehm. Mittag waren wir alle zusammen Mittag essen. Da kommen Gelder zusammen – unglaublich. Aber bezahlt ja die Firma ;)

Abends ging es dann weiter, nachdem wir gegen 6 den offiziellen Arbeitsteil auf morgen vertagt haben. Dann hieß es erstmal Ahmbrot essen gehen. Wieder Haufen Kohle verprasst. Die Jungs lassen es sich aber auch durchaus gut gehen (würde ich auch, wenn ich es nicht selbst bezahlen müsste). Anschließend dann auch noch ins Pe. Es., ein Restaurant, Biergarten, Pianobar. Dort trat dann zusätzlich noch eine ziemliche Trinkfestigkeit der Kandidaten zutage :D Alles im allem ein angenehmer Tag, auch wenn ich im Anschluss nochmal gut zu tun habe. Einige Dinge müssen nochmal nachgetestet bzw. verifiziert werden. Übrigens sehr amüsant zu sehen, wie 2 Deutsche versuchen, sich gegenseitig etwas auf englisch zu erklären, zwangsläufig mit den passenden Worten ringen und doch alles viel einfach wäre, wenn man fix zur Muttersprache switchen würde. Klar – wenn alle anderen zuhören, isses unhöflich und auch unangebracht, plötzlich deutsch zu reden. Aber wenn diese zwischenzeitlich in eigene kleine Diskussionen abgedriftet sind und man sich eigentlich sowieso nur noch zu zweit unterhält, sollte es kein wirkliches Problem sein. Aber im Eifer des Gefechts vergisst man halt schnell, dass man mit dem Gegenüber eigentlich in der Muttersprache reden könnte. Naja morgen geht’s weiter. Das war’s erstmal von hier. Ich gebe zurück in die angeschlossenen Funkhäuser und verabschiede mich ins Bett.

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