Wummerbrechreiz

Rubrik:  Erlebt  ·  Autor:  Zappelfillip17. Juli 2006, 21:07 Uhr

Micky Maus TomHeute habe ich in unserem reflexionsarmen Raum (RAR) ein paar Stunden akustische Messungen durchgeführt – und zwar an tiefen Frequenzen mit sehr hohem Pegel. Oder einfacher gesagt: sehr tiefe, laute Töne. Das heißt, eigentlich waren sie sogar noch viel lauter als ich es empfunden habe. Dies ist nämlich eine Eigenheit des menschlichen Ohres: Es ist bei sehr tiefen Tönen weniger empfindlich und so spürt man nicht, wenn die Lautstärke (man sehe mir nach, dass der Ausdruck „Lautstärke“ ist an dieser Stelle nicht ganz korrekt ist) schon lange eine für das Ohr schädigende Wirkung erreicht hat. In meinem Fall war es aber sowieso schon sooo laut, dass es ohne Micky Maus (siehe Bild) nicht auszuhalten war – geschweige denn gesund. Glücklicherweise dämpft so ein Gehörschutz schon ordentlich.

Was er aber nicht verhindert, sind die Auswirkungen auf den Körper. Also auch wenn ich das laute Brummen dank Micky-Ohren deutlich weniger laut gehört habe, die tiefen Frequenzen hatten trotzdem eine ziemliche Wirkung auf mein Befinden. Man kommt sich irgendwann ziemlich beklemmt vor, es drückt auf den Brustkorb und mir wurde auch richtig schlecht – also nicht furchtbar schlimm aber ich habe es mir eingeredet… „Jetzt is’ mir schlecht… richtig schlecht is’ mir… hoffenlich muss ich nich’ ko**en… boooh is’ mir übel“. Dasses im RAR zwischenzeitlich 30°C warm wurde und es logischerweise keine Frischluftzufuhr gibt, tat dabei wahrscheinlich sein übriges ;) Jetzt is’ mir aber nich’ mehr schlecht. Hatte heute nämlich schon ein McFlurry Solero

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ein Kommentar    ·    hier schreiben
  1. Kommentar: Sylvia am 18.07.2006, 20:26 Uhr

    bei kirchenmusikern ist es so eine art gag, bei den kirchenliedern während der messe die tiefste orgelpfeife als dauerton drunter zu legen. das ist akustisch kaum zu hören, verursacht aber bei der gesamten kirchengemeinde ein übelkeitsgefühl.

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