Schenkelklopfer

Rubrik:  Erlebt  ·  Autor:  Zappelfillip28. Juli 2006, 18:07 Uhr

Damen ganz billigGestern Abend nach der Rückkehr aus Berlin, fand ich seit langem mal wieder einen Brief in meinem Kasten… also dem Briefkasten… logisch… er war aus der Heimat und seeehr dünn. Schon ein wenig verwundert, weil keine Ahnung, was der jemand mir hätte schicken sollen, riss ich ihn – also den Brief, nicht den Kasten – bereit im Flur auf, um nachzuschauen. Und siehe da: der erste Blogcontent, den ich weder per Internet oder E-Mail sondern Snail-Mail bekam. Hat sich doch tatsächlich der jemand die Mühe gemacht, einen Zeitungsartikel auszuschneiden, um ihn mir zu schicken, damit ich ihn bloggen kann. Der Artikel selbst könnte sogar einen typischen Tom-Blogbeitrag darstellen – nur dass er eben ganz herkömmlich auf analogem, realem Wege veröffentlicht wurde. Zeitung eben… Allerdings ist er auch nur versucht witzig. Und das durchaus unerfolgreich… sachichma… Simmer ma ehrlich: hätte ich dieses Bild geschossen, wäre da doch ein unfassbar komischer und superwitziger Artikel draus geworden. So mit jeder Menge hintergründigem Humor, ein wenig anzüglicher Schweinerei und das Wort „Kacken“ hätte ich schon auch noch eingebaut… irgendwie… Wenn ich gut drauf gewesen wäre… Bin ich aber grad nicht, daher gibt’s nur das Bild und wenn ihr draufklickt auch noch den ausgeschnittenen Zeitungsartikel dazu (ggf. nochmal auf den gepopupten Artikel klicken, um ihn zu vergrößern).

Und wehe einer lacht über ihn. Er ist NICHT witzig geschrieben!!! Das Bild hat Potential, ja, aber der Artikel… neee… Ein Kleinstadtzeitungsredakteur ist eben kein Blogger und sollte daher das Witzige denen überlassen und es gar nicht erst versuchen. Wahrscheinlich hat er grad vorher einen Artikel über die feierliche Öffnung der neuen Kläranlage Rottenbach geschrieben… mit Tag der offenen Tür, Begehung der Klärbecken und ’nem Bürgermeister, der mit einem Tusch Haupthahn aufgedreht hat. Kackcontent sozusagen (und da hammer auch schon das Wort). Nene, bestenfalls ein gekünsteltes Lächeln wert. Quasi ein Mundwinkel-nach-oben-ziehen. Moment, ich zeig’s Euch:

gekünsteltes Lächeln

Über ein leicht arrogantes, süffisantes Lächeln könnten wir auch nochmal reden. Also sozusagen nur-einen-Mundwinkel-nach-oben-dafür-die-Augenbraue-hochziehen.
So hier:

süffisant Lächeln

MEHR ABER AUCH NICHT, FREUNDE!

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