Wohnungsbesichtigung Rosenheimer Straße

Rubrik:  Abenteuer München  ·  Autor:  Zappelfillip25. August 2006, 00:08 Uhr

Mittwoch Morgen gegen halb 9 hatte ich meine dritte und vorerst letzte Wohnungsbesichtigung. Ja ihr lest richtig, ich erzähle nun erst einmal was von der dritten Wohnung bevor die zweite dran ist. Einige werden es sich vielleicht denken können: Die Entscheidung ist bereits gefallen und so hebe ich mir das Ergebnis bzw. das Ergebnisheim bis zum Schluss auf. Die gestrige Wohnung befindet sich in der Rosenheimer Straße, einer ziemlich stark befahrenen Straße im Osten von München – Stadtteil Ramersdorf. Es handelt sich wieder um einen ähnlichen Block wie auch bei der ersten Wohnung in der Maxstadtstraße (ich berichtete), lediglich eine Etage mehr. Aber das macht’s dann auch nicht mehr. Hier seht ihr wieder einen Ausschnitt aus Google Earth.

Wohnungsbesichtigung Rosenheimer Straße


Um es in Google Maps interaktiv anzuschauen, einfach diesen Link klicken oder wer Google Earth installiert hat, kann diese Datei herunterladen und aufrufen.

Zur Arbeit hätte ich es ein paar Kilometer weiter als bisher und auch im Vergleich zur bereits vorgestellten Maxstadtstraße. Auch besteht die Gefahr, im Morgenstau zu stehen, da ich ein Stück über den mittleren Ring fahren muss. Die Rosenheimer Straße ist jene, die oberhalb des Blocks schräg von Norden nach Osten verläuft. Der Hauseingang, genauer gesagt hat das Haus mehrere Eingänge, befindet sich auf der Rückseite. Auf dieser Seite sind auch vor etwa 2 Jahren Balkons angebaut worden. Also schonmal ein großer Vorteil gegenüber der ersten Wohnung. Aber schauen wir uns erst einmal den Grundriss an. Der ist wieder frei Schnauze aus dem Gedächtnis entstanden und nicht maßstabsgetreu. Hab’s aber so gut wie möglich gemacht:

Zimmeraufteilung

Seht ihr, trotz Skizzencharakter, die großen Nachteile? Der Lärm von der Rosenheimer Straße ist es nicht in erster Linie. Allerdings auch nur, weil das Schlafzimmer nach hinten heraus liegt und nicht zur Straße hin. Sonst wäre es unerträglich, da ich immer bei geöffnetem Schlafzimmerfenster schlafen muss (sonst wache ich mit Kopfschmerzen auf). Das wäre nach vorneraus aber unmöglich. Okay, das ist aber eben nicht das Problem. Was ich aber totalen Mist finde: um auf den durchaus großen Balkon zu kommen, muss man zwangsläufig durch das Schlafzimmer. Gar nix für mich. Ich bin nämlich ein Nie-Bettmacher. Und wenn ich nun jeden Besuch durch meine unaufgeräumte Höhle, mit Socken und Schlübbern auf dem Boden, führen muss, ist das… nunja suboptimal. Mist also! Zweiter Minuspunkt: Das Wohnzimmer ist in der Tat kleiner als das Schlafzimmer. Zumindest wirkt es so sehr deutlich. Es ist eben nicht so fastquadratisch sondern eher ein Schlauch. Das resultiert in schlechten Aufstellmöglichkeiten. Also die klassische Anordnung Couch an der einen Wand, Schrankwand o.ä. an der anderen Wand ist nicht möglich. Dann wäre kaum noch ein Durchkommen dazwischen möglich. Und ich sitze mit dem Gesicht fast vor dem Fernseher. Na und, mag der eine oder andere sagen. Dann tausche doch einfach die beiden Zimmer. Sicher keine schlechte Idee aber auch zum Scheitern verurteilt. Zum einen wegen des Lärmproblems, denn dann wäre das SchlaZi doch wieder zur Rosenheimer Straße hin und ein Fensteroffenschlafen nicht möglich. Und andererseits müsste ich dann immer durchs SchlaZi, um in die Küche zu kommen. Geht gar nicht. Dann doch lieber der Balkon. Aber machen wir es kurz: diese Wohnung wird zwar auch noch von Grund auf saniert, ist mir aber viel zu ungünstig geschnitten. Ach so, die Größe beträgt übrigens knapp 50 m2 (Vormieter meinte 46 m2 aber ich denke, der hat den Balkon nicht mit eingerechnet) – wäre also durchaus groß genug. Die Nachteile überwiegen allerdings, auch wenn ich Euch die Vorteile nicht vorenthalten will. Der größte: Sie befindet sich in dem Stadtteil und damit ganz in der Nähe, wo auch fast alle meiner (bislang noch überschaubaren) Freunde in München wohnen. Ich wäre also nicht mehr so weit ab vom Schuss, könnte z.B. meinen alten Freund WWU zu Fuß besuchen und das ist mir sehr viel wert, hinsichtlich eines in-München-zuhause-fühlens. Weiterer Vorteil: sie ist groß genug und hat einen Balkon. Aber wie bereits erwähnt: was nützt mir eine Wohnung, die zwar diese sekundären Vorteile bietet, selbst aber nach meinen Ansprüchen und Vorstellungen fast unbewohnbar ist?! Ich würde mich nicht wohlfühlen. Von daher: gestrichen!

Blick über die Rosenheimer Straße  Blick entlang der Nordosthausfront

Hausrückseite mit Eingangstüren und Balkons  nochmal Rückansicht

Nachtrag

Ganz vergessen: 472 € warm (und keine Elektroheizung 😉 )

Diesen Artikel bookmarken:

Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Digg
  • del.icio.us
  • Technorati
  • Furl
  • StumbleUpon
  • Reddit
  • Webnews
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Spurl
  • Bloglines
  • Google Bookmarks

5 Kommentare    ·    hier schreiben
  1. Kommentar:
    Fatal error: Call to undefined function comment_subscription_status() in /www/htdocs/w00c005e/zappelfillip_de/wordpress/wp-content/themes/zappelfillip/comments.php on line 53