Zeitreise
Es ist der 25. März, Samstag, und ich erlebe eines der schönsten Wochenenden seit Eeeewigkeiten. Warum? Hmm… keine Ahnung! Eigentlich passiert absolut nix spektakuläres und doch fühle ich mich so gut wie schon sehr lange nicht mehr. Naja mag schon daran liegen, dass ich dieses Wochenende ganz anders verbringe als viele Jahre bisher. Nachdem ich ja nun etliche in Erfurt gewohnt habe und zuvor auch in Ilmenau (Studium), bin ich nun erstmals nicht nur sporadisch für ein paar Stunden in meiner eigentlichen Heimatstadt (Rudolstadt), sondern besuche mein Väterchen und meine Vergangenheit über ein ganzes Wochenende. Und momentan ist dies für mich ziemlich aufregend. Einerseits hat sich hier in all der Zeit, in der ich kaum da war, so viel verändert – einiges habe ich mitbekommen, anderes nicht – und doch macht so vieles mein bisheriges Leben aus und an jeder Ecke begegnet mir eine Erinnerung nach der anderen. Hier war ich im Kindergarten, wo ich unbedingt meine Freundin, die Kati, heiraten wollte, wenn ich denn erstmal groß wäre… hier ging ich in die POS „Erich Weinert“ und nicht zuletzt steht hier um die Ecke gleich mein altes Gymnasium. Selbst dieses hat sich enorm verändert in den 11 Jahren, seit ich das Abi gemacht habe. Es war eine sehr geile Zeit damals! Unsere Klasse war super – auch dann im Kurssystem in der 11. und 12. (in Thüringen sind’s nur 12 Jahre bis zum Abitur). Am besten waren die Klassenfahrten mit mehreren Kursen zusammen. Aber das sind alles Geschichten, die Bücher füllen würden…








