O und X

Rubrik:  Abenteuer München  ·  Autor:  Zappelfillip29. Mai 2006, 23:46 Uhr

Olá liebe Freunde der leichten Guten-Abend-Unterhaltung! Heute wird’s hier mal richtig anspruchsvoll… also vergleichsweise… Der Meister des Drumherumredens, des von-hinten-durch-die-Brust-ins-Auge-Bloggens – der ungeschlagene vom-Hundertstel-ins-Tausendstel-Kommer gibt jetzt und sogleich mal wieder eine kleine Demonstration seines Könnens. ;) Ich erwarte – ohne jegliche Bescheidenheit – aufgerissene Augen, in Ehrfurcht und Staunen offenstehende Münder und am Ende einen tosenden Applaus. :mrgreen: Dafür sage ich auch jetzt schonmal Danke! :roll:

»Was wird Ziel dieser Lektion sein«, fragt Ihr Euch vermutlich zurecht. Nunja – ich werde anhand einer kleinen selbsterlebten Geschichte zeigen, wie man von einem tagesaktuellen, die Medienwelt beherrschenden Thema zu einer anderen unwichtigen, in offensichtlich keiner Beziehung dazu stehenden Thematik gelangen kann. Und das mit möglichst vielen Worten – so wie Ihr es von mir gewohnt seid :D Also haltet Zettel und Stift bereit! Es gibt nämlich etwas für die Zukunft zu lernen. Und nun geht’s auch schon los…

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Für mich ganz allein!

Rubrik:  Erlebt  ·  Autor:  Zappelfillip28. Mai 2006, 21:49 Uhr

MozitomatenHa – Ahmbrotzeit! Heute mit einem ganz besonderen Leckerli. Sowas ist bei mir äußerst selten, da es einer viiiieeeel zu langen Vorbereitungszeit bedarf. Essen muss bei mir normalerweise in Echtzeit fertig sein – Fastfood sozusagen. Also Brot schmieren, in den Mund schieben, dreiß’schma kauen, schlucken, ferdsch! Daher hab’ ich es mit Kochen auch nicht so sehr… okay Nudeln sind noch drin. Aber da zum Beispiel nicht mit aufwendiger Nudelsoße, sondern nach Erreichen der Nudelgarzeit einfach Ketchup und braune Butter drüber. Geht schnell, schmeckt super! Ähnlich ist es auch mit Salaten: Fertigdressing anstelle selbst Angerührtem. Würden wir noch in der Urzeit leben, so mit Lendenschurz rumrennen, behaarte Arme und Beine am Körper bammeln haben… ach halt – hab’ ich ja…egal… dumme Saurier jagen und gleichzeitig von nicht ganz so dummen Sauriern gejagt werden, ich wäre wohl jener Neandertaler der Gruppe, der den anderen Jägern in leicht gebückter Haltung tolpatschig, unbeholfen und nach Atem ringend hinterherrennt, keinen knackenden Ast auslassend und dabei ständig in neandertalisch fluchend, warum er kein Sammler sein darf (Jagen ist schließlich doof und überhaupt ist Beerenzupfen nicht halb so anstrengend). Und natürlich käme ich dabei nie zum Schuss – weder mit meinem stumpfen Speer noch bei der Häuptlingstochter. Die guckt ein‘ aber auch mit‘n Arsche nich’ an, die behaarte Maus in ihrem Säbelzahntigerfell… nunja… Mein besagtes Wurfgeschoss hätte ich bestimmt aus Birkenholz geschnitzt – das sieht super aus und ist so schön weich. Dass das aber andererseits an jedem Rehrücken zerbricht wie ein Zahnstocher hätte ich mit der allgemein vorherrschenden gebremsten Intelligenz nicht begriffen. Und weil ich Fastfood liebte, wäre ich zwar der letzte bei der erlegten Beute (ich komme ja nie zum Schuss aber dafür immer zu spät) aber der erste, der herzhaft in den Hintern des halbtoten Mammuts beißt. Essen in Echtzeit ehmd. Scheiß auf Haare zwischen Zähnen – Kochen, Braten oder Dünsten dauert einfach zu lang.

Kommen wir zurück zum Präservativ… ääh zum Präsens: in diese Kategorie fallen normalerweise auch Tomaten mit Mozarella. Da steht man ja allen erstens minuuuuutenlang in der Küche… rote Kugeln schnippeln, schwabbelige weiße Brustimplantate Masse in Würfelchen schneiden, Basilikum zupfen usw. Das Dumme ist nur, dasses wirklich unverschämt gut schmeckt. Also ringe ich mich einmal alle halbe Jahre dazu durch, diese Viertelstunde zu investieren und ein Tellerchen Mozitomaten zu kreieren. Heute war es mal wieder soweit. Zutaten am Samstag gekauft (eigentlich wollte ich sie mit Rick gestern machen), Tomatenmesser gezückt (ja – sowas wiederrum besitze ich in meinem männlichen Singlehaushalt) und ein Matschmassaker in der Küche einen Ecke meines Zimmers, wo die Spüle mit Herdplatten und Kühlschrank steht, angerichtet. Herausgekommen ist wie immer etwas unfassbar appetitliches… ganz für mich allein… niemand sonst, der was abhaben will… nur ich… alles… mein Schaaaaaatz…

 

Gestern halt…

Rubrik:  Abenteuer München  ·  Autor:  Zappelfillip28. Mai 2006, 19:58 Uhr

Warteschlange vorm Münchner „Sea Life“

Der Samstag, 27. Mai

Zum gestrigen Tag ausnahmsweise etwas weniger Worte (ja ich weiß, in letzter Zeit explodieren meine Beiträge in ihrer Länge :mrgreen: ) dafür ein paar mehr Bilder. Ursprünglich wollten wir dem Anfang April dieses Jahres im Olympia-Park neueröffneten Sea Life mal einen Besuch abstatten. Diese Idee wurde allerdings sehr schnell verworfen, als wir der unfassbar langen Warteschlange gewahr wurden (siehe Bild oben – tatsächlich noch länger). Nee Freunde – keine Lust, stundenlang anzustehen! Also kurze Beratschlagung in der Sonne am Olympiasee, bei der auch diese Bilder entstanden. Es war einer der wenigen sonnigen Momente gestern.

vorm Olympiaturm Sonnenplätzchen ausgestreckt

Unsere Entscheidung fiel zugunsten einer Turmbesteigung. Wir wollten mal einen Blick aus dem Olympiaturm über München und gleichzeitig einen ins Rockmuseum wagen (befindet sich in der Aussichtsplattform janz ohm)… wobei „Besteigung“ bitte nicht im wörtlichen Sinne zu sehen ist. Sollte ich den Kameraden mittels Treppensteigen erklimmen müssen, so wären bei Ankunft oben meine Beine wohl wegen Abnutzung etwa 20 cm kürzer… außerdem hätte ich vermutlich den Irankrieg verpasst – so lange wie das dauern würde. Nein nein, es fährt ein flotter Aufzug nach oben, welcher mich per Computerstimme und Anzeige informiert, dass dies mit einer Geschwindigkeit von 7 m/s (entspricht etwa 25 km/h entspricht) geschieht. Die Aussicht über München ist wirklich bemerkenswert – zumindest solange Sonnenschein herrscht. Hatten wir auch… die ersten 5 Minuten… dann begann es auch hier, wie aus Eimern zu schütten. Trotzdem noch ein paar Fotos an dieser Stelle (begonnen im Nordosten entgegen dem Uhrzeigersinn):

Blick nach Nordosten Blick nach Norden Blick nach Norden
Blick nach Westen Blick nach Süden Blick nach Süden bei Regen
Blick nach Osten winziges Rockmuseum im Olympiaturm  

Das Rockmuseum selbst ist winzig – eigentlich nur ein einzelner kleiner Raum. Liegt allerdings laut dort rumhängenden Zetteln nicht an fehlendem Material, sondern Platzmangel. So sind dort wohl nur 5% der Ausstellungsstücke gezeigt. Dazu zählen irgendwelche handgeschriebenen Zettel, Briefe etc. der Stars (The Beatles, The Rolling Stones etc.) genauso wie ein Hemme vom Doors-Sänger Jim Morrison… Naja und allerlei so Kram halt. Ich habe mir jedes der Ausstellungsstücke gaaanz ausführlich angeschaut. Aber nich‘, weil ich so ein Rockfan wäre – nein das ganz und gar nicht – sondern weil es draußen schiffte wie die Hölle und wir uns nicht so recht aus dem trockenen Turm trauten. Mussten ja dann aber doch… Wir entschieden uns für einen möglichst kurzen Weg und suchten so das gleich in der Nachbarschaft zum Olympiaturm liegende BMW-Museum auf. Dieses ist ebenfalls eher von spärlicher Größe, aber auch nur solange bis das große Bauwerk der BMW-Welt fertiggestellt ist (sieht man auf dem ersten der Fotos oben). Solange befindet es sich eher provisorisch in einem Zelt. Auch hier habe ich einige Fotos geschossen:

Bei den letzten beiden Bildern habe ich mich natüüürlich nicht illegalerweise in einen der Oldtimer hineingezwängt. Nein, es gibt einen „Fotopoint“ und da darf man das selbstverständlich. Dieser Wagen ist wirklich unfassbar eng für meine langen Beine und auch was die Hebel angeht frage ich mich, wie man die gefahren ist… Die Regnerei nahm in dieser Zeit noch einmal ordentlich zu, weshalb wir auch dort ein wenig gefesselt waren. Haben also auch lange jedes Auto und Motorrad angeschaut. In einer kurzen Pause haben wir den Rückweg zum Auto angetreten (Parkgebühr übrigens dreifuffzisch).

Einen sehr amüsanten Abend haben wir dann wieder in größerer Runde, nämlich bis auf eine fehlende Person die Männertagsgesellschaft, verbracht. Ich möchte erneut meinen leicht vorhandenen Neid über eine schöne Wohnung kundtun – allerdings selbstverständlich „positiver“ Neid. Ich missgönne niemandem etwas! :) Bei der Gelegenheit möchte ich dann auch gleich noch sagen, dass man bei Amalfi (Partnachstr. 6, 81373 München) sehr leckere Baguettes bestellen kann. Und sind sooo groß, dass man auch schön satt wird… Außerdem hammer lecker selbstgebackenen Kuchen gegessen, zu fünft eine Runde Zug um Zug gespielt, uns gemeinsam bei einem Gläschen Tequilla geschüttelt (nee das is gar nix für mich) und anschließend völlig entspannt und relaxt fümfe grade sein lassen. Mit der letzten U-Bahn sind Rick und ich dann wieder heim. Ach da fällt mir ein: gestern sind durch München massenweise viele jüngere aber auch einige ältere Kerle in so Burschenschaftenuniformen rumgerannt – einige sogar ganz klassisch mit Säbeln. Weiß einer, was da los war? Aus einem Gesprächsfetzen in der U-Bahn habe ich nur entnommen, dass wohl irgendwas in der Messe Ost (bei den Riem Arkaden) war und auf jeden Fall auch Österreicher dabei waren. Naja waren jedenfalls ziemlich lustig anzuschauen, die Kerle. Bunte Uniformen, bekloppte Mützen, fast alle hackevoll. Leider kein Foto gemacht…

 

Brückentagbeschäftigung

Rubrik:  Abenteuer München  ·  Autor:  Zappelfillip28. Mai 2006, 16:46 Uhr

So – mein Besuch über das lange Wochenende ist nun wieder auf der Autobahn und unterwegs in Richtung Heimat nachdem wir heute nochmal schön ausgeschlafen und ein gepflegtes Mittagessen in einem allseits bekannten Schnellrestaurant am Rotkreuzplatz eingenommen haben. Um unnötiges Gesuche und Gewusel seinerseits zu vermeiden, habe ich ihn noch auf die Autobahn geleitet. Sein Besuch hier und unsere mehr oder weniger ausgeprägte Unternehmungslustigkeit sind auch der Grund, warum hier 2 Tage mal etwas Ruhe eingekehrt war. Nun möchte ich aber gern noch ein wenig erzählen. Den Donnerstag hatte ich ja bereits kommentiert und so geht es mit Freitag weiter…

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Männertag

Rubrik:  Abenteuer München  ·  Autor:  Zappelfillip25. Mai 2006, 23:08 Uhr

So, wir haben unseren heutigen Ehrentag – vorausgesetzt Ihr nennt es ebenfalls Männer- und nicht Vatertag – erfolgreich hinter uns gebracht. Hatten viel Spaß in einer ebenso erlesenen wie illustren Gruppe von 6 Leuten. Über das grobe Programm hatte ich ja gestern bereits berichtet und so trafen wir am heutigen Morgen wie vereinbart gegen 10 Uhr am gemeinsamen Stadtpalast des Weltkaisers und Weißwurstunis ein. Okay wir waren ein paar winzige Minuten zu spät aber immerhin nicht die letzten. Mit wir meine ich dabei übrigens immer noch meinen Freundesbesuch aus der Heimat (nennen wir ihn Rick) und mich. Natüüüürlich sind wir gestern, wie bei mir mittlerweile nicht mehr anders gewohnt, erst seeehr weit nach Mitternacht ins Bett gekommen und daher war das Weckerklingeln um 8 eine absolute Grausamkeit. Aber es half ja nix – wir mussten uns aus den Federn pellen, um nicht als die Bummelletzten verschrien zu sein.

(wer jetzt auf WEITERLESEN… klickt, ist selbst schuld, wenn ihn der folgende Text langweilt :P )
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screaming fish

Rubrik:  MoBlog  ·  Autor:  Zappelfillip25. Mai 2006, 14:48 Uhr

MoBlog-Bild

 

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