Ankunft in Berlin Tegel

Rubrik:  MoBlog  ·  Autor:  Zappelfillip27. Juli 2006, 07:29 Uhr

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Flugzeit gerade einmal 50 Minuten. Herrlich, wenn ich bedenke, dass es mit dem Auto mindestens 6 Stunden dauern würde. Der Flug bestand eigentlich nur aus Steigflug, abschnallen, Schokomuffin und ein Becher Kaffee, anschnallen, Sinkflug. So nun muss ich die Busverbindungen noch finden, aber das Meeting beginnt eh erst in 3 Stunden. Also genügend Zeit…

 

Sitze im Flieger nach Berlin

Rubrik:  MoBlog  ·  Autor:  Zappelfillip27. Juli 2006, 06:14 Uhr

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Hat alles geklappt. Schlecht geschlafen, weil sauwarm, Brüllaffen vorm Fenster und… ein bissl Aufregung auch… ;)

 

Abgefuckt

Rubrik:  in eigener Sache  ·  Autor:  Zappelfillip26. Juli 2006, 22:39 Uhr

Hab’ keinen Bock mehr auf dieses Leben. Kennt ihr das Gefühl (vielleicht von früher), ihr müsst eine ultrawichtige Prüfung schreiben – sei es Abi oder eine entscheidende Klausur im Studium oder meinetwegen auch die theoretische Fahrschulprüfung – und habt nur noch wenige Tage Zeit zu lernen. Alles zu lernen ist kaum zu schaffen. Einerseits rennt Euch die Zeit weg und andererseits ist noch so viel zu tun. Ständig das Gefühl, es nicht zu schaffen, merke ich mir auch alles, was wenn ich es nicht schaffe? So geht’s mir! Aber nicht nur mal so, ein paar Tage oder ein paar Wochen vor der alles entscheidenden Prüfung. Nein immerzu! Seit Monaten! Ein halbes Jahr unter Strom, ständig im Stress, riesiger zeitlicher Druck und nur ja keine Fehler machen, keine Einarbeitung, sofort ins kalte Wasser geschmissen und mehr oder weniger alles allein machen… als Berufseinsteiger… so langsam kommt der Punkt, an dem ich nicht mehr kann und nicht mehr wirklich will. Meine Abteilung ist zu weit über 100% ausgelastet. Nur Überstunden. Aber nicht mal eine oder zwei. Und stellt Euch mal vor, die erfahrenen Kollegen laufen an und über der Kapazitätsgrenze – wie es dann wohl einem Neulling geht!? Der die gleichen zeitlich eng gesteckten Deadlines vom Auftraggeber bekommt. Für den alles neu, ungewohnt ist und der alles erst lernen muss und trotzdem alles allein macht (natürlich mit der Möglichkeit zu fragen – sonst ginge ja gar nix). Richtig! Noch mehr psychischer Stress. Ich weiß, ich war mal ein ziemlich fauler Kerl. Aber dennoch bin ich keiner, der nicht auch belastbar ist. Aber das ist krass. Mein Leben besteht nur noch aus Arbeit, Überstunden, der Angst es (zeitlich) nicht rechtzeitig zu schaffen und überhaupt. Kein Privatleben mehr, kaum Freizeit. Ich mag nicht mehr… Meine Tabelle ist heute fertig geworden. Über 12 Stunden habe ich gearbeitet… und ich weiß, dass es nächste Woche wieder lange Tage werden. Freitag Morgen muss mein Bericht fertig sein… englisch… und es wird erst mein zweiter sein… wieder für ein anderes Projekt als der erste, also alles wieder neu… Und es wird nicht nur diese eine Woche sein. Ich weiß, dass Anfang Mitte August wieder das nächste Projekt ansteht. Und ich weiß jetzt schon wie aufwändig es sein wird und wie knapp es wird. Also weiterhin grenzenloser Stress. Ich bin zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt (für mich) in die Firma eingestiegen. Sie sind froh, Verstärkung zu haben – Ingenieure sind nachwievor schwer zu bekommen – aber ich bin ohne jegliche Vorbereitung, ohne Einarbeitungzeit ins kalte Wasser geworfen worden. Sofort eigenes Projekt, volle Verantwortung und auch noch eines der komplizierteren. Ich kann es ihnen ja auch nicht verdenken, ist ja auch kein Vorwurf. Schließlich erstickten sie in Aufträgen und brauchten schnell wirkliche Unterstützung. Und ohne arrogant wirken zu wollen: das bin ich auch wirklich. Ich mache alles was ein erfahrener Kollege auch macht. Aber zu welchem Preis für mich!?
Nüchtern betrachtet klingt das toll: internationale Kundschaft – also viele Möglichkeiten, Kontakte zu knüpfen und immer wieder neues zu lernen. Aber wieviel kann man lernen pro Zeiteinheit? Nach nur einem Projekt bin ich von einer großen Institution berufen worden, gemeinsam mit anderen Experten als Experte (natürlich auch dank meines Wissens aus dem Studium) sie innerhalb meines Gebietes zu beraten. Das schmeichelt mir durchaus! Unsere Auftraggeber loben mich ausdrücklich für meine gute Arbeit, sind begeistert, wie schnell ich mich eingearbeitet habe. Aber sie sehen nicht, was dahinter steckt. Morgen fliege ich für eben diese Beratertätigkeit nach Berlin. 6:25 Uhr geht mein Flieger, eine Stunde vorher da sein, eine dreiviertel Stunde U-Bahn-Fahrt zum Flughafen. Heißt aufstehen um 4. Das erste mal allein fliegen, kenne den Münchner Flughafen gar nicht. Zusätzlicher Stress… auch mit dem Meeting überhaupt. Lauter hohe Tiere, und Anzug tragen. Und die Konsequenz? Mir fehlt wieder ein Tag, um meinen Bericht fertig zu bekommen. Noch mehr Überstunden. Ich mag nicht mehr. So ist das Leben scheiße. Mittlerweile möchte ich eigentlich nur noch weg aus München… wieder nach Hause. Dabei kann die Stadt gar nichts dafür, ich mag sie ja sogar. Aber leicht macht sie es mir nicht. Ich esse schon wieder viel zu wenig und eigentlich müsste ich bei meiner morgigen Aufstehzeit auch schon lange im Bett sein. Ich würde mich gerne freuen, am Wochenende nach Hause zu kommen. Zu meinen Leuten, zu meiner vertrauten Umgebung, zum Nicht-im-Stress-sein, zum Lachen und plauschen. Aber ich werde es wohl nicht schaffen. Wahrscheinlich werde ich am Wochenende arbeiten, um meinen Bericht rechtzeitig fertig zu bekommen. Nein ich werfe mich nicht vor den Zug! Keine Sorge! Aber dahinter wäre schonmal eine Überlegung wert ;) Bringt aber nix außer blaue Flecken und drecksche Klamotten. Von daher… Ich geh mal mein Hemd für morgen bügeln. Berlin… war ich lange nicht… hatte ich schonmal erwähnt, dass ich dort geboren wurde? Also auch ein bissl Heimat, aber nicht so wirklich… bin aufgeregt… und im Stress…

 

Premiere

Rubrik:  Abenteuer München  ·  Autor:  Zappelfillip25. Juli 2006, 19:17 Uhr

Heute war bzw. ist es soweit. Zum ersten mal habe ich mir Arbeit mit nach Hause genommen. Leider hab ich derzeit mal wieder etwas mehr Stress als gewöhnlich. Also nicht, dass ich sonst keinen hätte… aber halt noch ein wenig mehr ;) Liegt daran, dass sich wiedermal ein Testprojekt dem Ende neigt und ich momentan die Ergebnisse in eine für den Auftraggeber auswertbare Form bringen muss. Ist eine Tabelle mit vielen tausenden Einträgen. Morgen muss die Rohfassung stehen. Kleine Änderungen (der Struktur) sind noch möglich aber wirklich nur kleine! Denn wenn der Kunde erstmal mit einigem Aufwand seine Auswerteskripte angepasst hat, isses zu spät für große Veränderungen. Nunja also morgen muss ich das abgeben. Leider habe ich aber auch noch einiges dran rumzufriemeln. Normalerweise hätte ich dann heute wiedermal eine Nachtschicht eingelegt auf Arbeit. Aber dann hab ich mir überlegt, dass ich zuhause auch nur vorm Rechner sitze und durch Netz surfe. Kann ich doch genauso auch etwas produktives tun, und meine Tabelle fortführen. So richtig wohl fühle ich mich spät abends oder nachts auch nicht mehr in der Firma. Nein kein Schiss oder so – aber ist rein vom Feeling her kein schönes Gefühl, so lange im Büro zu sein. Dass ich defacto hier zuhause die gleiche Arbeit mache, ist ein anderes Ding. Aber hier isses wenigstens gemütlich… so im Rahmen der Möglichkeiten.

Aber nun habe ich erstmal beschlossen – und das sind die berüchtigten Ersatzhandlungen, die wahrscheinlich jeder von uns kennt – ein bissl an die frische Luft und warme Sonne zu gehen. War schon lange nicht mehr in der Stadt. Komme mir schon vor wie ein Kleinstädter, weil ich nur noch mein Viertel hier sehe. Und danach kann die Nacht ja immernoch lang werden… meinetwesch‘n… allerdings… aufwaschen müsste ich auch endlich mal… steht schon wochenlang rum das Geschirr… wäre doch prädestiniert der Abend… so nach dem Stadtbummel… naja mal schauen… :mrgreen:

 

Baumkronenpfad Hainichen, die 2.

Rubrik:  Angemerkt  ·  Autor:  Zappelfillip25. Juli 2006, 00:06 Uhr

Vor nem knappen Jahr hab’ ich über den Besuch des Baumkronenpfades Hainichen im Thüringer Wald berichtet (1 2 3 4). Fand den damals gerade frisch eröffneten Pfad jedoch ziemlich enttäuschend, da eigentlich nicht sonderlich spektakulär. Eben habe ich einen langen Artikel bei Spiegel-Online über besagten Wipfelpfad entdeckt. Dort zeigt man sich deutlich angetaner. Naja vielleicht ist es nach einem Jahr auch besser geworden. Nicht mehr so viele Menschen auf einmal (wir waren damals zum Eröffnungstag) und möglicherweise ist der Weg zwischenzeitlich auch ein wenig überwachsen, sodass man nicht mehr unbedingt das Gefühl hat, über eine Talbrücke zu laufen. Daher doch mal als Tipp für alle Besucher meiner alten Heimat. :smile:

Nachtrag:

Und weil ich gerade bei alten Inhalten bin: Ebenfalls beim Spiegel habe ich heute (naja gestern mittlerweile) einen Artikel über das Bach- bzw. Flusssurfen auf stehender Welle in München gelesen. Darüber hatte ich ja ebenfalls schon einmal gebloggt. So ist das – den guten Content klaut man bei mir :mrgreen:

 

Der schläft nur!

Rubrik:  Erhascht  ·  Autor:  Zappelfillip24. Juli 2006, 23:09 Uhr

Der schläft nur„Na Mäxchen, was haste denn da wieder entdeckt? Oh einen Frosch! Na das ist aber eine großer. Könnte auch eine Kröte sein – die sind nämlich größer als… MÄXCHEN, NEIN! Nicht anfassen! Lass‘ den mal schön in Ruhe… Nicht immer alles aufheben! Und dann steckst Du die Finger wieder in den Mund… Warum der da so liegt? Jooo… puuuuh… Tot? Neeeiiin – der… der… naja der schläft nur. Siehste – der schläft genau wie du auf dem Bauch. Und jetzt träumt er schön… von Kaulquappen… oder so… Grün? jo… ähm… Warum der so grün auf dem Rücken ist? Nein das ist nicht grün. Das ist äh… oliv… genau! Der trägt Tarnfleck! Wie die Soldaten… Schimmel? Neenee! Tarnfleck mit bissl Moos is’ das. Und schau‘ nur: eingepullert hatter auch. Der Arme! Ganz nass… da so untenrum… Wahrscheinlich hat ihn Frau Kröte auf Jagd geschickt und jetzt ist er so müde, dasser mitten auf der Straße eingeschlafen ist. Der hat auch lange Beine… Flach? Findest du, der is’ flach? Ich nich‘! Gut – bissl dünn vielleicht… aber auch nur, weil Frau Kröte… die kocht bestimmt nich’ sooo gut… also so wie Mami vielleicht… obwohl – die Frühstücksbemmen schmiert sie schon gut… oder!? Ach doch… Wie jetzt? Der müffelt? Wie Oma Agathe? Die müffelt doch nicht! Mäxchen! Sei artig! Sie riecht halt ein bissl… naja alt… aber doch nicht müffeln. Vielleicht hat der Frosch… im Schlaf… gepupst… oder so… Komm weiter! Die Mami wartet schon! Wo ist denn der Frosch jetzt hin? MÄÄÄÄÄXCHEN!?“

 

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