Schlafzimmer geliefert und aufgebaut

Rubrik:  Abenteuer München  ·  Autor:  Zappelfillip22. November 2006, 21:35 Uhr

Aufgebaut worden von zwei bissl seltsamen Handwerkern. Und mit getragen habe ich sogar auch, obwohl ich für Lieferung und Aufbau ja bezahlt habe. Ach ich bin einfach zu gut für diese Welt. Der eine war aber auch so ein ältliches Opachen (der junge Kollege (jünger als ich) nannte ihn tatsächlich immer Opi) und so furchtbar klein. Da musste ich einfach mit anfassen. Naja glücklicherweise kommt der Muskelkater vom Kartrennen gestern erst morgen. Aber dann richtig…
Dank Handyfoto und schlechter Beleuchtung stimmen die Farben leider nur wenig mit der Wirklichkeit überein.

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*aaargh*

Rubrik:  Geärgert  ·  Autor:  Zappelfillip22. November 2006, 15:28 Uhr

Tausend Tonnen schwere Waschmaschine vom Treppenhaus in den Fahrstuhl schieben (Reibungskoeffizient von ∞):
matte Arme, pfeifende Lunge, roter Kopf

Fahrstuhlknopf drücken:
müdes Lächeln

Tausend Tonnen schwere Waschmaschine aus dem Fahrstuhl durch den Hausflur in die Wohnung wuchten/schieben/pressen, dabei mehrere Schwellen und Kanten überwinden und Pausen einlegen müssen (Reibungskoeffizienten zwischen ∞-1 und ∞):
Breiarme, Blut in der Lunge, Schweiß von Stirn und Nase tropfend, abwechselnd panische Luftnot und Asthmaanfälle, Bandscheiben vorzeitig außer Dienst gestellt

Mit letzten Kräften nach Fertigstellung der Aufgabe einen Hebel an der tausend Tonnen schweren Waschmaschine entdecken, der sie dank Rollen fahrbar macht:
unbezahlbar!

Vor Wut und blindem Entsetzen einen markerschütternden Tarzanschrei durch das 8-stöckige Treppenhaus ablassen und Schmutzwäsche im Lichthof bis ganz nach unten werfen:
Verweis durch Hausverwalter und Toto & Harry vor der Tür… nach 22 Uhr

 

Frau B Punkt

Rubrik:  Erlebt  ·  Autor:  Zappelfillip22. November 2006, 00:23 Uhr

...swuuuusch...Reden wir nicht weiter über unser kleines Rennevent auf der Kartbahn Speed in Landsberg am Lech. Meinen triumphalen Sieg konnte ich auf dieser Indoor-Bahn leider nicht wiederholen. Immerhin die rote Laterne habe ich von mir ferngehalten. Aber ich möchte mich auch gar nicht weiter besser oder schlechter reden als ich tatsächlich war. Jetzt gehe ich am Stock, kann die Arme kaum noch heben (sehr anstrengend), die Beine zittern bei jedem Schritt, aus meinem tiefen Autositz kam ich fast nich’ mehr wieder hoch und die linke Hüfte habe ich mir am engen Sitz aufgeschrubbelt. Werde dann wohl erstmal Wunden lecken. Aber es gibt auch etwas schönes zu berichten (mal abgesehen von einer weiteren wundervollen Überraschung): als ich heute spät abends (bin von der Arbeit direkt zur Kartbahn gefahren ohne noch einmal zuhause gewesen zu sein) nach Hause kam, hatte ich die Nachricht im BK, dass die Waschmaschine bereits im 2. Stock im Hausflur stehen würde. So musste ich sie nicht selbst von Wasser befreien und rausbuckeln. Es hat genügt, sie in den Fahrstuhl zu schieben und im 8. Stock dann in meine Wohnung. Trotz enormer Armschlappheit hat das mit etwas Unterstützung auch gut geklappt. Anschließen werde ich sie morgen, sogar eine Bedienungsanleitung habe ich im BK vorgefunden. Danke dafür auch nochmal an Gerlinde! Vor Betrieb muss ich sie allerdings noch ausrichten. Momentan kippelt sie dank des etwas stümperhaft gefliesten Bades noch ziemlich. Das kommt davon, wenn der Boden nicht wirklich eben ist. Aber kriegmer auch hin. Werde ihr – der Waschmaschine – übrigens den Namen „Frau B Punkt“ geben… als kleiner Dank und in Andenken an die edle (unfreiwillige) Spenderin. So sieht sie aus (die Maschine – nicht die Spenderin):

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Sonnenaufgang über München

Rubrik:  MoBlog  ·  Autor:  Zappelfillip21. November 2006, 10:27 Uhr

MoBlog-Bild

Ähm hier… Romantik… oder so… Wollte endlich mal wieder was für meine weibliche Leserschaft tun… ihr was bieten. So mit Herzklopfen und Seufzen… und glasigen Augen… Was bietet sich da mehr an als der Sonnenaufgang auf meinem Balkon. Also schaut ihn Euch an. Das habe ich jeden Morgen. Wenn’s nicht schon so kalt wäre, würde ich mich zum genießen wohl nackt rausstellen… mit Sekt… oder so… Muss schon wieder schluchzen. Und da sag‘ nochmal einer, Handys machen keine schönen Fotos.

 

Der Zettel im Flur

Rubrik:  Erlebt  ·  Autor:  Zappelfillip20. November 2006, 23:13 Uhr

HausaushangAls ich heute gegen 19 Uhr zuhause ankam und gerade meinen Briefkasten von Werbemüll befreit hatte, fiel mir dieser Aushang im Hausflur ins Auge. Naja genauer gesagt fiel er mir nicht nur ins Auge sondern mich quasi schon an… befand sich nämlich in Augenhöhe… ja also… ähm… in Augenhöhe kleinerer Menschen an einer Glastür klebend, welche ich zwangsläufig durchschreiten muss, möchte ich meine Wohnung erreichen… außer natürlich… ich klettere an den Efeuranken, welche der schrullige alte Herr im Erdgeschoss (den alle nur Opa Glatze nennen) direkt unter seinem Balkon gepflanzt hat bis zum 4. Stock – höher reichen die Triebe noch nicht – schlage die Scheiben des Wohnzimmerfensters von Frau Schimmelpfand ein, verletze mich dabei natürlich am Fingerknöchel und robbe unter hysterischem Gekreische ihrerseits und wilden Flüchen meinerseits bis zur Wohnungstür – mehrfach dabei von feinsten Sammeltassenporzellan am Hinterkopf getroffen – dann… ja dann könnte ich eben jene Glastür umgehen. Aber ehrlich gesagt, ist mir das auf Dauer zu stressig… und Frau Schimmelpfand scheint langsam das feine Porzellan auszugehen. Die logische Folge: Steingut-Kaffeebecher! Ihr wisst schon – die mit den doofen Sprüchen und den Gesichtern mit Nasenknubbel. ;) Dann wird’s hart. Dann bleibt’s wohl nicht mehr nur bei Flüchen meinerseits… dann kullern Tränen…

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Beinfreiheit

Rubrik:  Abenteuer München  ·  Autor:  Zappelfillip19. November 2006, 22:30 Uhr

Seit diesem Wochenende hat wieder etwas mehr Gemütlichkeit Einzug in meine Wohnung gehalten. Nein, Möbel habe ich noch keine weiter gekauft (das liebe Geld) aber zumindest meine bereits vorhandenen (und bereits erwähnten) Lattenroste und Matratzen habe ich in Dienst genommen. Das Bett fehlt zwar nachwievor, aber es stört ja die Roste nicht, ob sie nun auf dem Boden unter den Matratzen ächzen oder in ein Bettgestell eingesetzt sind. Und warum soll ich die grandiosen Vorteile meiner Liegestätte in Überlänge nicht schon sofort nutzen!? Wollt Ihr mal sehen, was für einen herrlichen Fußkomfort ich jetzt genießen kann? Ja?

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