Ganz schön groß, das Ding!

Rubrik:  Erlebt  ·  Autor:  Zappelfillip15. Januar 2007, 00:01 Uhr

Habt Ihr nicht auch das Gefühl, mein gestriger Beitrag (bzw. in der vergangenen Nacht geschrieben) klingt so unfertig? So *zackbumm* und plötzlich warer aus – völlig unerwartet? „Da fehlt doch noch was“, mögt Ihr sagen… und recht habter! Als ich den Artikel gestern begann zu schreiben, wollte ich eigentlich was völlig anderes erzählen. Aber ich meine… Ihr kennt mich doch mittlerweile – ich, der Meister der Abschweiferei, des Drumrumredens und von hinten durch die Brust ins Auge ;) Naja aber schließlich musste ich erstma’ eine kleine Einleitung zu meinem Thema schreiben… und plötzlich – so mirnichtsdirnichts – irgendwann war die dann viel zu groß, um weiterhin als „Einleitung“ durchzugehen. Und dann konnte ich gar nicht mehr das schreiben, was ich ursprünglich wollte… sonst wären 50% der Leser in der Mitte eingenickt… ob der unglaublichen Länge des Artikel. So kann’s manchma’ kommen… Aber ich würde sach‘n, da lassmer uns doch nich’ lumpen und machen heute einfach weiter. Und das sofort, damit ich nicht wieder bei der Einleitung hängen bleibe… ;)

Es gibt manchma so Fälle, da möchte man sich im Nachhinein auf die Zunge beißen. Besonders unangenehm können dabei Situationen sein, wenn das angesprochene Gedankenhopping einen ereilt hat. Und was soll ich sagen!? Ich scheine tatsächlich der Enkel meiner Oma zu sein. Mit dreißisch‘n'halb Jahren hat es nun auch mich erwischt. Noch nicht so häufig und sicher auch nicht gar so abstrakt, aber es passiert. Gerade erst wieder am nun bereits ausklingenden Wochenende. Meine Freundin war zu Besuch und so beschlossen wir am Freitag Abend dem PEP – einem Müncher Einkaufszentrum – einen kleinen Besuch abzustatten. Ich bzw. wir sind ja immernoch auf Einrichtungstour für die Wohnung, wobei es diesmal nur um profanere Dinge wie Esseneinkauf im ansässigen Kaufland ging (ich hatte bislang noch keine günstige und hinreichend große Einkaufsmöglichkeit in der Nähe meiner neuen Wohnung gefunden). Wir schlenderten da also ein wenig schweigend gerade so durch besagte Ladenzone und bewunderten die vielen bunten Schaufenster der Geschäfte, als es mich überkam und ich wie beiläufig äußerte: „Ganz schön groß, das Ding!“ Schließlich war ich erst einmal zuvor im PEP gewesen und selbst das ist schon einige Jahre her. So war ich dann doch überrascht von der Größe dieses Konsumtempels und wollte mit diesen Worten einfach nur zum Ausdruck bringen, dass man hier quasi öfter mal schlendern könnte… wemma ma wieder Geld hat… dann… nächstes Jahr…

Was ich aber nicht sofort ahnte: just mit diesen Worten ereilte mich das bereits erwähnte Gedankenhopping… eiskalt noch dazu… Natürlich konnte meine Freundin ja nicht unbedingt wissen, woran ich gedacht hatte und was mich so beeindruckte. Dabei hätte ich wohl doch besser etwas eher den Kopf einschalten und mir auf die Zunge beißen sollen. Aber hey… Was kann ich dafür, dass ich in dem Moment, als diese Worte meinen Mund verließen, schlendernderweise die Hand auf Ihrem Hintern hatte und diesen ein wenig tätschelte!? Die Nacht auf meinem Riesensofa war jedenfalls… naja sagen wir eingeschränkt bequem und zunkünftig sollten da eher ausschließlich Gäste schlafen… :smile:

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  1. Kommentar: .olli am 15.01.2007, 09:23 Uhr

    :)

    Es gibt Dinge, die lassen sich im Nachhinein weder erklären, noch schönreden. Schön, dass ich mit solchen Mißgeschicken nicht alleine dastehe…

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