Nudeln?
Sachma bitte einer schnell: Soll man Nudeln denn nun nach dem Abgießen mit kaltem Wasser abschrecken oder ist das ein absoluter Koch-Fopah??? Schnell! Bevor sie wahlweise wieder kalt werden oder ich verhungert bin… schneeeeeeell…
Sachma bitte einer schnell: Soll man Nudeln denn nun nach dem Abgießen mit kaltem Wasser abschrecken oder ist das ein absoluter Koch-Fopah??? Schnell! Bevor sie wahlweise wieder kalt werden oder ich verhungert bin… schneeeeeeell…
Ach herrjemineee! Hätte ich als Kind immer gleich ’ne Glatze verpasst bekommen, nur weil ich mal wieder Läuse aus‘m Kindergarten mitgebracht habe… mir würden heute wohl armdicke Seile aus der Kopfhaut sprießen und ich wäre weltweit führender Anbieter naturgewachsener Schiffstaue… aus friedfertigem Anbau natürlich… ja also… Haare sollen doch dicker werden, wemma sie rasiert, oder!? Naja jedenfalls scheint das Pop-Prinzesschen ja einen massiven Läusebefall am ganzen Körper gehabt zu haben… wenn ich da an die… naja die… „anderen“ Fotos der Britney Spears in den letzten Wochen denke. Ihr wisst schon… schlüpperless… ach egal…;-) Is‘ jedenfalls mit Sicherheit wirksam… und hässlich…
Es wird immer besser: nun bietet die Inhaberin des Friseursalons, bei dem sich die gute Britney Ihrer Mähne entledigt hat, das Haar zum Kauf im Internet an. Mindestgebot: 1 Million Dollar! Teure Läusekolonie, sach‘ ich da nur…
Bereits seit über einem Jahr ist er früh morgens mein erstes, kleines Highlight: dieser gelbe LKW mit weithin sichtbarer Werbung. An dem komme ich nämlich jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit vorbei… und immer muss ich schmunzeln. Nur nicht freitags! Also nich’ weil ich da notorisch schlecht gelaunt wäre, schließlich is’ ja fast Wochenende. Nein nein, vielmehr steht der Brummi einfach nicht da. Und normalerweise steht der immer an der gleichen Stelle. Aber das erwähnte ich bereits…
Naja und schmunzeln muss ich eben über seine Werbung hinten und an den Seiten. Es geht nämlich um Obst und Gemüse aus – ACHTUNG! – „friedfertigem Anbau“. Hää!? Was um Gottes Willen is’ das denn? Seit über einem Jahr denke ich nun – schmunzelnd, wie gesagt – darüber nach, was wohl im Zusammenhang mit Ackerbau „friedfertig“ sein mag. Klar – eine Person oder sogar ein ganzes Volk kann friedfertig sein… also so… jetz‘ mal die Amis ausgenommen… aber was ist bitteschön friedfertiger Anbau bzw. friedfertiges Gemüse??? Kann ich davon ausgehen,
dass es sich bei eben diesen Floralprodukten in keinem Fall um Killergemüse handelt? Ich also vollkommen entspannt und ohne jegliche Gefahr körperlicher Gewalt Vegetarier sein kann? Oder is’ das wieder so was Modernes wie Bio… oder Öko… also Gemüse aus garantierter Freilandhaltung und nicht etwa Boden- oder um Himmels Willen gar verpönter Käfiganbau? Man hört ja so Schlimmes aus dem Bereich der Apfelmastbetriebe! Da wird der Jonagold nur noch wie ein Stück Vieh behandelt… ekelerregend… Naja und als letzte Möglichkeit ist mir in den Sinn gekommen, dass es sich vielleicht um Demonstrationsgemüse handelt… friedliches Demonstrationsgemüse ehmd… Nur so mit Sit-Ins, Sprechchören und Trillerpfeifen. Ohne Gewalt. Keine Molotowcocktails oder so. Quasi sowas wie Ostermärsche! Erster-Mai-Gemüse sozusagen. Wir sind ein Volk! „Gut zum Leben“
*gääähn* Spät zurück in München liegt ein unspektakuläres aber dennoch schönes Wochenende hinter mir. Is‘ ja Frühling… quasi! Und in Erfurt war ich… mal wieder… Heute zum Mittagessen in den „Schnitzler“ eingeladen worden. Das ist eines dieser zur Zeit unglaublich trendigen Restaurants, die geradezu gigantisch große Schnitzel und Steaks anbieten, welche eigentlich von keiner Person mit normalem Körperbau und Essverhalten zu schaffen sind… fast… Ich bin jedenfalls auch kläglich dran gescheitert. Einen weiteren Versuch wird es auch so bald nicht geben, denn wir haben uns ein bissl geärgert, dass wir über eine Stunde auf unser Essen warten mussten, obwohl der Laden nicht so übermäßig groß, dass es damit zu erklären wäre. Außerdem haben Leute, die nach uns kamen, komischerweise auch eher Essen bekommen. Und da bin ich ungeduldig! Schließlich möchte ich ungern einen wertvollen Sonntag unnötig lang in einem Restaurant verbringen. Von daher…
Nach dem Essen ausversehen in den Erfurter Karnevalsumzug geraten – ist am Domplatz gestartet, wo sich auch der Schnitzler befindet. Ich mag kein Fasching und den ganzen Kram, der da noch so mit dranhängt erst recht nich‘. Bin privat ein Muffel und ein Kauz und wirklich nur hier im Blog haaalbwegs lustig. Daher mag ich auch nicht diese zwanghafte Lustigkeit.
„So heute ist Faschingssonntag – heute müssen wir alle unfassbar fröhlich sein, scheiße aussehen, so auch noch rausgehen und dämlich allen Leuten „Hellau“ entgegenbrüllen!“
Thüringen ist kein Karnevalsland… da geht keiner wirklich mit am Straßenrand. Und somit sieht es einfach nur aus, wie gewollt und nicht gekommt… Außerdem scheint es eine neue Unsitte zu geben: Es reicht nicht mehr, nur bunte Bomms‘chen vom Wagen zu werfen – nein auf einmal müssen es ganze Pralinenschachteln sein! Unfassbar! Das sind lebensgefährliche Wurfgeschosse! Und da hilft es auch nix, wenn der nachfolgende Wagen mit noch dämlicheren Dödeln drauf, Gratis-Papiertaschentücherpackungen in die gierige Menge wirft. Ja genau diese billischen Taschentücher, die man immer in der Apotheke geschenkt bekommt, wenn man eine frische Packung Kukident 3 Phasen-Tabs oder Hämorrhoidensalbe kauft – obwohl die Dinger kein Schwein haben will! (Also weder Hämorrhoiden noch die Tücher) Mit diesem Sandpapier kamma keine Nasen putzen! Außer… zu einer Sache sind sie doch gut… ![]()
Naja und am schlimmsten sind die Pfeifen, die armen ahnungslosen Passanten händeweise Pseudokonfetti – also alte Papierreste – in Haare und vor Ekel weit aufgerissenen Mund kippen. So von oben herab. Nein ich wollte das nicht! Ich war nur zufällig dort! Einen winzigen Moment war ich gewollt, meinen Schlüsselbund mit richtig Anlauf gen Konfettiwerfer zu schleudern. Der war aber ein Kind, weshalb er Schonfrist bis nächstes Jahr hat. Außerdem wäre ich heute sonst nicht mehr in die Wohnung gekommen. Selbstverständlich habe ich die Pralinenschachtel nur an den Kopf bekommen. Ich ein wenig benommen war so eine 1-Meter-Krabbe neben mir schneller (ist ja auch näher am Boden als ich) und schwupps war das Ding in Muttis Beutel. Jäger und Sammler! So schnell konnte ich gar nicht gucken. Naja immerhin habe ich jetzt Taschentücher von Olynth. Fasching ist doof!