Knifflig…

Rubrik:  Erhascht  ·  Autor:  Zappelfillip6. Dezember 2007, 18:59 Uhr

Ähm… bräuchte ein weiteres Mal… nochmal Eure Hilfe. Ich habe kürzlich im Internet eine Art Intelligenztest gefunden. Leider ist der wohl nix für mein bescheidenes… nunja… Wesen. Ich hänge irgendwie. Komme bei Frage 10 nicht mehr weiter. Und dabei hab’ ich den gestrigen Abend schon stundenlang über der Frage brütend verbracht. Vielleicht hat ja einer von Euch‘n Momentchen Zeit und gibt meinen leichten Schlag auf den Hinterkopf… so virtuell… Danke im Voraus! Zu finden ist das Ding hier :roll:

 

Elsterglanz

Rubrik:  Gegrinst  ·  Autor:  Zappelfillip5. Dezember 2007, 23:30 Uhr

Ich brech z’samm! Lange nicht mehr so gelacht *prust*… Wir alle kennen ja mittlerweile den Herrn Vader mit seiner internen Diskussion über virales Marketing genauso wie den Haudegen McClane und seine Probleme mit einem unseriösen „Privatverkäufer“ bei Ebay. Jetzt hat mich aber der WWU (wer kennt ihn nicht!?) auf zwei weitere Parodien ähnlicher Art aufmerksam gemacht. Und über die kann ich fast noch mehr abfeiern. Diesmal kein schwäbisch sondern ein Dialekt, den man wohl um Halle/Saale (Sachsen-Anhalt) rum spricht. Und das Famose: der WWU spricht wirklich so… wenner will! Keine Ahnung, ob man Ossi sein muss, um drüber lachen zu können, aber ich find’s… knorke! Die Leute, die das verzapft haben, nennen sich übrigens „Elsterglanz“ (daher auch der Beitragstitel) – unter diesem Namen gab es zu DDR-Zeiten mal eine Polierpaste

 

Peanuts

Rubrik:  Gegrinst  ·  Autor:  Zappelfillip5. Dezember 2007, 21:49 Uhr

Gestern Abend… naja eigentlich schon Nacht – ich hatte gerade eine ausgiebige Körperreinigung in meiner Dusche genossen* – saß ich zur finalen Blasenentleerung vor dem Zubettgehen noch einmal auf meiner Porzellanschüssel und ließ den vergangenen Tag Revue passieren (diese verweichlichte Sitzpinklerei konnte ich mir bisher nicht mehr abgewöhnen). Und wie ich da so vor mich hinträumte, fiel mein Blick mirnichtsdirnichts natürlich auch auf den Boden vor mir (wohin auch sonst – man muss ihn ja mal schweifen lassen, den Blick, sonst sieht das womöglich aus wie in Lättarg… Letar… wie in Trangs… auf‘m Klo!). Doch was mir dann gewahr wurde, ließ für einen Moment das Blut in meinen Adern gefrieren. Da lag es… auf meinem Badvorleger… dank fehlender Brille konnte ich zunächst seine Umrisse nur recht schemenhaft erkennen. Trotzdem… ich konnte die Umrisse eines Neugeborenen erkennen. Es lag da und zeigte keinerlei Regung!
Aaaah… ich wurde leicht panisch, stürmte ins Wohnzimmer meine Brille zu holen (vergaß dabei leider zu spülen – merkte ich aber erst heute Morgen, als mir beim Betreten des Bades beißender Ammoniakgeruch unvermittelt Tränen in die Augen schießen ließ) und traute mich nur noch, durch einen Spalt der halb geöffneten Badtür zurückzuschauen. Keine Regung! Also nahm ich all meinen Mut zusammen, und betrat die Nasszelle auf leisen Sohlen.

Doch dann… Erleichterung! Da lag gar kein Baby auf meinem Badvorleger. Meine Sinne hatten mir einen Streich gespielt! Potzteufelsblitz, und was für einen… Wie sollte ich auch so unbemerkt trächtig werden!? Nein kein Baby sondern… äähm… Charlie Brown… Charlie Brown lag regungslos, bis zu den Schultern zugedeckt mit seiner legendären Schmusedecke, auf meinem Wannenvorleger! Unfassbar… DER Charlie Brown! Ein echter Star, eine Berühmtheit… in meinem Bad!

‚Charlie Brown!? Was bitteschön macht der auf meinem Badvorleger? Hat der kein eigenes Bett?‘, fragte ich mich. ‚Das Ding ist weder sonderlich weich noch duftet es nach Alpenveilchen…‘ (Kennt Ihr den Geruch, wenn der Spüllappen in der Küche langsam anfängt, nach schottischem Hochmoor zu riechen? Genau! ;-) ) Dann sackte mein Herz in die Hose! ‚Was, wenn der da gar nicht schläft. Was, wenn ich ihn beim aus-der-Wanne-steigen übersehen hätte und mit vollen 75kg draufgetreten bin!?‘

„AAAAAHHHHH!!! ICH HABE CHARLIE BROWN GETÖTET!!!“

Einen spitzen Aufschrei konnte ich gerade noch verhindern. Das Haus ist sehr hellhörig und warum voreilig ein Geständnis ablegen!? Also beschloss ich, erstmal eine Nacht darüber zu schlafen. Am nächten Morgen (also heute) würde mir dann schon was einfallen. Und was soll ich sagen!? Man stelle sich meine Erleichterung vor, als ich 6:48 Uhr feststellen konnte (trotz brechreizhervorrufendem Ammoniakgeruch), dass Charlie Brown den Badvorleger wieder geräumt und sich aus dem Staub gemacht hatte. Wohl doch nur geschlafen und ich bin gar nicht draufgetreten… Der Schlingel… vielleicht auch tot gestellt… wollte wohl nur keine Autogramme geben, der Hund. Zum Glück habe ich vor dem Zubettgehen noch ein Foto geschossen. Würde mir ja sonst kein Mensch glauben, sowas… Naja jetzt hab ich mein blaues Ding wieder für mich allein.

Charlie Brown     Charlie Brown in meinem Bad

*HAHA, „genossen“… Kleiner Scherz! Natürlich hab’ ich wie immer zusammgekauert in meiner Wanne gehockt, um stabiles Gleichgewicht auf Zehenspitzen ringend, und dabei völlig verkrampft versucht, den Duschkopf auf Abstand zum Wannenrand zu halten. Und wie immer gelang das halbwegs, gäbe es da nicht diese Spritzer Rinnsale vom Körper raus aus der Wanne… Mist sowas…

 

Wohnungssuche in München

Rubrik:  Abenteuer München  ·  Autor:  Zappelfillip4. Dezember 2007, 23:49 Uhr

Ich hätte nochmal eine kleine Sache in eigener… ähm Sache… Es ist ja nun so, dass ich es seit gefühlten hundert Jahren schaffe, tatsächlich in jedem dieser 100 (es können auch knapp weniger gewesen sein… aber unwahrscheinlich) Jahre umzuziehen. Nein, nicht mit Tröte, Herzchen auf den Wangen und aufgemalten Schnurrhaaren um den Mund (grrrr ich bin ein pöser Löwe) besoffen durch Köln – bin Faschingsmuffel – sondern so richtig… mit Wohnung suchen, Hab und Gut zusammenraffen, Möbelschleppen lassen und am Ende aus Zeitmangel und der anstehenden Wohnungsübergabe hektisch werden.

Und dann hatte ich doch einmal „aufgemalte“ Schnurrhaare um die Mundwinkel. Keine Verkleidung! Beim Anheben der halbhohen Anrichte vergessen, vorher die metallene, flache Obstschale (sieht zwar aus wie Messing… is’ aber hässlich) runterzunehmen. Dummerweise hob mein Tragehelfer am anderen Ende der Anrichte schneller, was sie phyikalisch richtig aber zu meinem Leidwesen zu einer schiefen Ebene werden ließ. Als ich gerade aus der Hocke (immer aus der Hocke heben, nie aus‘m Rücken! Ich hab’ nämlich schon Rücken) das Ding hochwuchten wollte und zu meinem Helfer aufschaute – peinlich versucht, nicht vor Anstrengung leise flatulieren zu müssen – sah ich statt seines gefälligst auch angestrengten Gesichtsausdrucks nur noch die seeehr schmale Silouette der rutschenden Obstschale auf mich zuschießen… inklusive zweier Apfelsinen, einer Banane und ’nem guten Dutzend Walnüsse. Dank meiner raubkatzengleichen Reaktionsfähigkeit konnte ich die Anrichte gerade noch loslassen und mich hochkatapultieren. Etwas zu spät, wie ich sofort schmerzlich feststellen musste.

Symbolfoto
Symbolfoto

Das Obstschalengeschoss schlug kurz unter meiner Nase in die Oberlippe ein und hinterließ über fast 2 Wochen auf ganzer Gesichtbreite einen roten Striemen – ein Raubkatzenschnurrhaar quasi… Fasching im Sommer… grauenvoll! Innerhalb von 2 Wochen wächst zu Vertuschen ja auch noch kein Vollbart… Ich bin nur dankbar, dass Walnüsse relativ leicht sind. Trotzdem… ein Dutzend Nüsse, die wie ein Trommelfeuer auf die Schneidezähne einschlagen (wahrscheinlich waren’s tatsächlich nur 2 oder 3) – man weiß gar nicht, welchem Schmerz man in diesem Moment mehr Respekt zollen soll… ein Wahnsinn!
Nur als Ergänzung: Die Apfelsinen waren im Vergleich herrlich zart und die fallengelassene Anrichte verfehlte die linke große Zehe nur relativ knapp. Und das ist auch gut so! Was wäre eine humpelnde Raubkatze mit abgebrochenen Zähnen vorne und einem blauen Fuß unten!?

Ach herrje, ich gleite leicht ab vom Thema… also umziehen… jedes Jahr… 2007 wird’s nun nix mehr, also dann halt 2008. Und damit komme ich auch „schon“ (haha) zum eigentlichen Anliegen:

Welcher Münchner Blog-Neu/Altfan liest hier mit, ist wundervoller Vermieter im Münchner Süden bzw. Südwesten, keinesfalls Makler und hätte gern einen echten Blogger – mal mehr, mal weniger stark aktiv aber zum anfassen – in einer seiner Wohnungen? Ist diese dann mindestens 3 Zimmer (lieber drei‘n'halb) und 75 m² groß und halbwegs nah an der U-Bahn, dann… ja dann könnte er mein Mann (oder natürlich Frau) sein.

Wie’s der Zufall so will, suche ich nämlich gerade sowas… also nicht den Blogger zum Anfassen, sondern so eine Wohnung. Ein Balkon zum Vom-Balkon-Bloggen wäre das Sahnehäubchen. Die infragekommenden Stadtteile zähle ich jetzt mal nicht auf. Eingeweihte wissen schon, was Münchner Süden oder Südwesten ist (Tipp: im Stadtplan unten und unten links ;-) ). Die Warmmiete würde ich erstmal so bei umme 1.000 € ansetzen, sollte ich morgen wider Erwarten doch nicht den Lotto-Jackpot gewinnen. Ansonsten gerne auch Kaufimmobilienangebote gehobener Klasse. Sag‘ ich aber gegebenfalls noch rechtzeitig hier bescheid. Ich bin im richtigen Leben übrigens ganz normal! Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

PS: Halloween ist auch Mist!

 

Welches Käst‘l darf’s denn sein?

Rubrik:  Angemerkt  ·  Autor:  Zappelfillip4. Dezember 2007, 20:48 Uhr

Apropos „schlecht in Mathe“: Quasi zur Selbstheilung – und gern für all jene, denen es genauso wie mir ein wenig an Vorstellungskraft mangelt – habe ich mal versucht, mir die Wahrscheinlichkeit eines großen Gewinnes beim Lotto bildlich klarzumachen.

Aaalso die Wahrscheinlichkeit eines 6ers bei „6 aus 49″ (früher gab es ja auch mal „7 aus 38″) liegt bei ungefähr 1 zu 14 Millionen (genau 1:13.983.816). Um den Jackpot zu knacken, muss man ja aber auch noch die richtige Superzahl tippen – eine Zahl zwischen 0 und 9. Das heißt also: Die Wahrscheinlichkeit den Jackpot zu knacken liegt bei ungefähr 1 zu 140 Millionen (für die Klugscheißer wie mich 1:139.838.160 ;-) ).

So und nun kommen wir mal zur Versinnbildlichung:   » WEITERLESEN…

 

Fieber

Rubrik:  Erlebt  ·  Autor:  Zappelfillip3. Dezember 2007, 22:37 Uhr

Nahmd, die Herrschaften! Ein internetloses Wochenende liegt hinter mir und nun heißt es, wieder etwas länger arbeiten. Länger arbeiten, um die tiefen Wunden zu heilen, die der millionenschwere Jackpot in mein Portemonnaie gerissen hat… finanzieller Art! Also natürlich nicht der Jackpot direkt… eher das Lotto-Jackpot-Teufelchen auf meiner linken Schulter. Dieser kleine Minkfink! Verführer, der! Nein normalerweise spiele ich kein Lotto. Ich kann mich nur einmal erinnern… an einen 20-Millionen-Jackpot zu DM-Zeiten. Viele Jahre her, ich war noch armer Student und trotzdem habe ich es gewagt, mal für volle 20 Mark zu tippen. Reinfall! Ich war jung… und im Urlaub… damals… und schnell wieder geheilt…
Heute bin ich zwar immernoch jung, nicht im Urlaub – dafür aber umso… ähm… begieriger. Dummerweise schon vor ein paar Wochen. Und dummerweise wurde es ein Vierer – beim zweiten-mal-im-Leben-lottoen. Pah, dann denkt man

‚Was haben die denn alle!? Ist doch gar nicht so schwer. Wo 4 sind, sind auch 6!‘

Und dann ist der Jackpot plötzlich bei paarnzwanisch Millionen (€) – und man spielt ausnahmsweise mal 2*6 Felder für 10€. Dann tippt man nochmal mittwochs, dann Samstag. Dann ist er irgendwann bei 32, dann nochmal mittwochs und dann *schwupps* 38 Millionen. Heieiei… Da kamma ja dann auch mal was investieren… etwas… Und dann waren’s *schwuppdiwupp* schon ein „paar“ Felder mehr… Aber nun heißt es doch wieder, weiterarbeiten… länger arbeiten, um kleine Löcher zu stopfen… Manchmal hilft auch das naturwissenschaftliche Studium nich’ zu erkennen, dass 1:140.000.000 eine relativ kleine Wahrscheinlichkeit ist.

Lotto ist eine Steuer, die nur bei Leuten erhoben wird, die schlecht in Mathe sind.

Irgendwo in einem Blog gelesen und nicht gemerkt, wo…

 

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