Der Herr Winter

Rubrik:  Abenteuer München  ·  Autor:  Zappelfillip23. Januar 2007, 11:14 Uhr

Zugspitzpanorama

Da isser – der Herr Winter! Zwischenzeitlich siezen wir uns zwar, weil er doch so selten kommt mittlerweile, aber immerhin hat er als kleines Gastgeschenk Schnee mitgebracht… einige Zentimeter. Und das ist sogar der erste dieser Saison, den ich sehe. Hier in München soll es zwar schon einmal geschneit haben – irgendwann im Oktober/November – aber da war ich wohl nicht zugegen. Dafür war mein Auto ordentlich mit Pappschnee zugedeckt heute Morgen und am stauischen Straßenverkehr war auch zu erkennen, dass irgendetwas anders sein muss. ;-)
Cafe ZugspitzblickDies ist übrigens eine Panoramaaufnahme zusammengesetzt aus 5 Fotos und geschossen im „Café Zugspitzblick“. So nennen wir unser Besprechungszimmer, weil es eine große Fensterfront Richtung Süden aufweist und man bei schönem Wetter herrlich die Bergkette der Zugspitze sehen kann.

 

Kotbeutel-Taktik

Rubrik:  Abenteuer München  ·  Autor:  Zappelfillip17. Januar 2007, 23:22 Uhr

Kotbeutel-TaktikSo Freunde! Wer nich’ hören will, muss ehmd fühlen. Ich habe den Krieg nicht angefangen. Jetzt werden hier mal ganz andere Seiten aufgezogen. Woll‘n doch mal sehen, wer den längeren… ähm Atem hat. Die beiden werden sich aber sowas von umgucken, wenn’se morgen früh hier wieder auf ein kleines Kackerchen reinschauen. Ich hab’ da nämlich mal ganz was Feines vorbereitet. Gibt’s bei Pferde in der Stadt ja schon lange – aber was da funktioniert, muss doch auch auf andere Mistviecher übertragbar sein. Nein nicht die Pferdegrippe. Die ist auch nicht auf Vögel übertragbar. Und wenn doch, dann bei meinem Glück nicht auf die Dicke Vollschlanke und ihren mehr oder weniger gefiederten Weggefährten. Nein viel besser! Bei Pferdekutschen sieht man manchmal ja so herrliche Kotauffangbeutel hinten an den Tieren bammeln. Die Pampers für die Schindmähre quasi.

Und genau das mache ich jetzt auch. Nur dürfte es etwas problematisch sein, tatsächlich so ein Tütchen hinten an die Taube dranzupappen. Nachher breche ich da noch was ab. Und dann bin ich wieder der Böse. Nüschd! Ich mache das viel schlauer: Die Tüten – und ich habe ordentliche Säcke genommen – habe ich einfach geschickt an ihrem Kackstock (also meinem Balkongeländer) befestigt. Wollen doch mal sehen, wer hier erfolgreich den guten Balkonboden zu schützen vermag… vor ekligem Tauben-Guano. Und wenn ich richtisch Glück habe, kratzen die Flattertüten – vom Winde angeregt – auch noch ein wenig am empfindlichen Taubenpopo und sie (die Popos mit den Tauben dran) überlegen es sich ganz und kommen nie wieder. Ich könnte sogar noch eine schöne andere Stelle empfehlen, wenn sie denn unbedingt „geschäftlich“ hier in der Gegend bleiben wollen. Ist sogar von meinem Balkon aus gut einzusehen und so könnten wir uns – quasi in alter Feindschaft – morgens dann zuwinken… ich mit Kaffee in der Hand, sie mit Öttinger unterm Hintern… geschmacklos…

 

Lotto in der Tiefgarage

Rubrik:  Abenteuer München  ·  Autor:  Zappelfillip15. Januar 2007, 23:44 Uhr

Erinnert Ihr Euch noch, wie ich – damals noch in der Jutastraße wohnend – gleich mehrfach vergaß, wo ich abends nach der Arbeit mein Auto abgestellt hatte? Weil dort so eine tierische Parkplatznot herrschte und man den Wagen zwangsläufig immer woanders abstellen musste? Und es irgendwann so Routine wurde, dass man es sich einfach nicht mehr merkte? Diese Zeiten sind glücklicherweise mit meiner neuen Wohnung und der Gegend hier passé. Parkplatz suchen muss ich abends damit nicht mehr – ich finde eigentlich immer eine Lücke direkt vor der Tür, spätestens aber nur eine Seitenstraße weiter. Wer nun aber denkt, dass ich damit auf der sicheren Seite wäre, meinem bekanntermaßen unfassbar löchrigen Gedächtnis ein Schnippchen schlagen könnte und heilloses Umherirren der Vergangenheit angehört, dem muss ich leider mit meinem heutigen Erlebnis jeder Illusion berauben. Und mich gleich mit…

Lotto in der TiefgarageAls ich nach getaner Arbeit gegen 18 Uhr die firmeneigene Tiefgarage betrat, um mein treues Vehikel Richtung Heimat aufzusuchen, durchfuhr es mich schon beim Durchschreiten der Tür. Tatsächlich hatte ich doch wieder einmal vergessen, wo genau in der doppelstöckigen Garage ich das Auto am Morgen abgestellt hatte. Das einzige was ich noch wusste war, dass es in einem der (unbeliebten) unteren Fächer stand. Die haben nämlich eine ziemlich starke Neigung nach unten und so mancher mag Angst haben, hinten an die Mauer zu bumsen. Warum ich mir gemerkt hatte, in einer unteren „Kapsel“ zu stehen? Nunja… weil ich morgens beim Einparken mit dem Spiegel an einem der eisernen Pfosten hängengeblieben war noch so dachte ‚Mist, jetzt muss ich in die enge untere Kapsel‘. Jedenfalls war das aber noch der einzige Anhaltspunkt, den ich hatte. Welche der über ein Dutzend Parkbuchten es jedoch sein könnte, wusste ich nicht mehr zu sagen. Immerhin konnte ich es dann doch auf etwa 6 Stück reduzieren. Da aber alle Buchten gerade nach unten gefahren waren (also so, dass die oben stehenden Autos aus- bzw. einfahren konnten) und somit der Blick verwehrt war, blieb mir nix weiter übrig, als alle potentiellen Kandidaten hochzufahren und nachzuschauen, ob vielleicht etwas Rotes hervorblitzt. Was soll ich sagen!? Hab’s nich’ anders erwartet – immerhin ja auch noch nie im Lotto gewonnen – erst unter der 5. (in Worten FÜNF von SECHS) Plattform fand ich mein Wägelchen. Hab’ also wiedereinmal wertvolle Minuuuuuten meines Daseins mit der sinnlosen Suche nach meinem Auto vergeudet. Naja manches ändert sich wohl nie… ;-)

 

„Von schief nach schräg“ oder „Das Zimmertal“

Rubrik:  Abenteuer München  ·  Autor:  Zappelfillip1. Dezember 2006, 00:18 Uhr

Da aus finanziellen Gründen derzeit die weitere möbeltechnische Einrichtung meiner Wohnung auf Eis gelegt ist (abgesehen vom bereits bestellten Riesensofa) und ich somit auch nicht über weitere Errungenschaften berichten kann, erzähle ich Euch heute mal von einer anderen Eigenheit meiner neuen Behausung:

LibelleAls wir vor einigen Tagen meine bislang noch provisorisch aufgestellten „alten“ Wohnzimmermöbel mal an die Wand geschoben haben, mussten wir mit Entsetzen feststellen, dass der neu abgeschliffene Parkettboden vollkommen schief ist. Hinter den Schränken klafft eine nach oben hin immer größer werdende Lücke, weil der Boden zur Zimmermitte abfällt. Und das nicht nur ein bissl, sondern richtig böse. Übrigens fällt er auch nicht nur ab, sondern ist auch in sich ziemlich buckelig. Egal wo ich meine Stühle oder den Esstisch hinstelle – sie kippeln immer. Und das obwohl sie von uns persönlich fachmännisch zusammengebaut wurden und somit absolut gerade sind. ;-) Naja jedenfalls ist das Hauptmanko aber das in meinen Zimmern befindliche Gefälle. Man muss Angst haben, dass die Schränke nach vorn umkippen. Nach dem Aufbau meines Schlafzimmers vor einer Woche haben wir dieses Phänomen leider auch im dort festgestellt: total windschief stehender Kleiderschrank. Ich muss vorne unten Holzstücken von etwa 1,5cm Höhe unterlegen, damit sie oben hinten mit der Wand abschließen. Unfassbar! Wie kann man eine Wohnung komplett sanieren und dabei so pfuschen? Das Parkett im Schlafzimmer ist sogar nagelneu! Naja…

Gefälle ausgleichenDie Bilder sollen Euch mal einen kleinen Einblick geben: Ich habe im Wohnzimmer eine 80cm lange Wasserwaage an die Wand ins Zimmer hineinragend gelegt. Und nun schaut Euch mal auf dem Bild oben an, wie sehr die Libelle (das Luftbläschen) von der Mittelstellung abweicht. Auf dem zweiten Bild könnt Ihr sehen, wie hoch ich das Ende der Wasserwaage anheben muss, damit sie waagerecht ist. Wohlgemerkt: das Ding ist gerade mal 80cm lang! Ich habe spaßeshalber mal das Gefälle berechnet: es beträgt fast 2%. Auf der Straße müsste ich für so einen Berg schon ’nen Gang zurückschalten ;-)

Hab’ spaßeshalber mal ’ne Flasche dorthin gelegt und siehe da: sie rollt – wie man im miesen Handyvideo sehen kann – zünftig ins Zimmer. An den Schränken im Hintergrund isses auch schön zu erkennen. Wundert mich, dass man bei dem Boden nicht gleich ein Waschküchengulli in die Mitte des Raums gesetzt hat. Hätte wohl funktioniert und wäre praktisch gewesen. Wahlweise mitten ins Wohnzimmer – quasi beim fernsehen – urinieren können oder aber zum Reinigen einfach immer nur ’nen Wassereimer ausgekippt und mit der Gummilippe ins Gulli gezogen :lol:


Naja erschrocken von der ersten rollenden Flasche habe ich dann zur Probe noch eine zweite an den Berg gelegt. Der ist jetzt noch schlecht:

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Überhaupt nich’ lustig – aber bevor ich wieder gar nix blogge…

Rubrik:  Abenteuer München  ·  Autor:  Zappelfillip29. November 2006, 22:59 Uhr

Werkstadt

Und bei Euch so?

 

Schlafzimmer geliefert und aufgebaut

Rubrik:  Abenteuer München  ·  Autor:  Zappelfillip22. November 2006, 21:35 Uhr

Aufgebaut worden von zwei bissl seltsamen Handwerkern. Und mit getragen habe ich sogar auch, obwohl ich für Lieferung und Aufbau ja bezahlt habe. Ach ich bin einfach zu gut für diese Welt. Der eine war aber auch so ein ältliches Opachen (der junge Kollege (jünger als ich) nannte ihn tatsächlich immer Opi) und so furchtbar klein. Da musste ich einfach mit anfassen. Naja glücklicherweise kommt der Muskelkater vom Kartrennen gestern erst morgen. Aber dann richtig…
Dank Handyfoto und schlechter Beleuchtung stimmen die Farben leider nur wenig mit der Wirklichkeit überein.

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