Beinfreiheit

Rubrik:  Abenteuer München  ·  Autor:  Zappelfillip19. November 2006, 22:30 Uhr

Seit diesem Wochenende hat wieder etwas mehr Gemütlichkeit Einzug in meine Wohnung gehalten. Nein, Möbel habe ich noch keine weiter gekauft (das liebe Geld) aber zumindest meine bereits vorhandenen (und bereits erwähnten) Lattenroste und Matratzen habe ich in Dienst genommen. Das Bett fehlt zwar nachwievor, aber es stört ja die Roste nicht, ob sie nun auf dem Boden unter den Matratzen ächzen oder in ein Bettgestell eingesetzt sind. Und warum soll ich die grandiosen Vorteile meiner Liegestätte in Überlänge nicht schon sofort nutzen!? Wollt Ihr mal sehen, was für einen herrlichen Fußkomfort ich jetzt genießen kann? Ja?

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Wändestreiche(l)n

Rubrik:  Abenteuer München  ·  Autor:  Zappelfillip18. November 2006, 23:28 Uhr

GrinsesmileyAuch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussehen mag – wir sehen hier ein durchaus befriedigtes und irgendwie auch glückliches Gesicht. Lediglich aufgrund eingetretener Erschöpfung wurde zur visuellen Unterstützung dieser emotionalen Regung auf „Makeup“ zurückgegriffen und ein Smiley modelliert. Makeup, welches quasi sofort zur Verfügung stand, denn ich habe gestern – fast ein bissl spontan – zwei Wände meines Wohnzimmers in farbige Farbe getüncht. Warum, fragt Ihr? Nunja… weil ich es kann! In meiner Wohnung darf ich das. Okay ein weiterer Grund war auch, dass es bislang noch (fast) leer ist und ich somit den Platz hatte, mich da ohne großartige Vorbereitungen auszutoben. Der dritte und entscheidende Grund war allerdings, dass ich meine durchweg schneeweiße Wohnung zu ungemütlich fand und ein paar Akzente auch in Hinblick auf die zukünftige Einrichtung im Kolonialstil nicht schaden konnten.

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Schlafzimmerspielwiesenlieferung

Rubrik:  Abenteuer München  ·  Autor:  Zappelfillip15. November 2006, 22:49 Uhr

Meine Matratzen sind da!So – es nimmt doch langsam Züge an. Nach Küche, Essecke und einem verlegten Teppichbelag im Schlafzimmer hält nun bald die nächste Neuheit Einzug in meine bescheidenen 4 Wände und im Gegenzug fliegt diesmal Altes weg… Gestern bekam ich nämlich den Anruf, dass mein bestelltes Schlafzimmer – welches aus Kleiderschrank, einem Doppelbett in Überlänge und zwei passenden Nachttischchen (geiles Wort) besteht – eingetroffen ist und demnächst geliefert wird. „Demnächst“ bedeutet dabei in exakt einer Woche. Ich muss zugeben, genau wie bei der Küche habe ich mir den „Luxus“ von Lieferung und Aufbau gegönnt. Hab’s doch! ;)

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Guckuck… da isser wieder!

Rubrik:  Abenteuer München  ·  Autor:  Zappelfillip9. November 2006, 23:51 Uhr

Nahmd, die Herrschaften!

Wünsche eine angenehme Zeit gehabt zu haben! Wir ham uns ja nun – mal abgesehen von einer kleinen Unterbrechung – ’ne ganze Weile nich’ gehört und nich’ gesehen. Aber lasst’s Euch gesagt sein: Ich lebe… zurück aus der Türkei… Und was machmer nun? Tja… einfach weiter würde ich sagen. Allerdings hab’ ich mir überlegt, jetzt keinen Aufsatz über die Zeit seit Mitte September zu schreiben. Viel zu viel passiert und ehrlich… dafür hammer doch erstens keine Zeit und zweitens ich keine rechte Lust! Ein paar Dinge habe ich ja bereits mal als Kommentar an dieser Stelle angerissen. Das muss reichen. Nur vielleicht noch soviel: die neue Wohnung ist bezogen, natürlich absolut nicht ohne Probleme – aber das überrascht mich keineswegs. Wüsste nicht, wann das letzte mal was ohne Hürden geklappt hätte ;) Von Löchern in der Wand, falsch angeschraubten Badetürschlössern (so dass man den Klositzer von außen einschließen konnte und nicht er sich), unbeweglichen Türen (weil der frisch geflieste Boden so hoch war, dass sie „aufgesetzt“ haben) war alles dabei. Und natürlich gäbe es auch wieder eine ausführliche Geschichte zu meiner Freundin Alice und dem leidigen Thema Telekom zu erzählen. Aber das ist müßig. Kann wahrscheinlich jeder was dazu sagen. Ich bin nur froh, dass ich sowieso Urlaub hatte. Sonst hätte ich jedes mal, wenn der Telekomtechniker wiedermal bei mir reinschauen wollte, einen Tag nehmen müssen. Da wird‘ma ja arm… an Urlaubstagen…

RiesensofaAber es gibt auch kleine und größere Erfolge: Ich habe – mit einiger Unterstützung – den Einrichtungsstil gefunden, der mir gefällt. Mit einem 0815-Ecksofa und der obligatorischen Schrankwand in Buche hell kann ich nicht (mehr) viel anfangen. Meinen Wohnbereich (also das Wohnzimmer) werde ich im Kolonialstil einrichten – dunkle Möbel also. Zugegeben, das Zimmer ist dafür auch eigentlich etwas zu klein – eher passt sowas in große weitläufige Herrenhäuser – aber mir gefällt’s. Auch preiswert ist eigentlich was anderes, aber was soll’s – ich stelle es mir ziemlich gemütlich vor. Erste Anschaffung dafür ist ein riesiges Sofa… eine richtige Lümmelcouch mit vielen Kissen und einer sehr tiefen Sitzfläche. Da könnte sogar ich die Beine baumeln lassen. So sieht’s aus. Zumindest von der Form – Farben werden andere sein. Das Ding ist bestellt und wird irgendwann Anfang kommenden Jahres geliefert. Dazu würden dann beispielsweise folgende Möbelstücke passen – nur dass Ihr mal wisst, welcher Stil das ist:

TV Board  Lowboard
Kamin  Bücherregal

Meine KücheAber das ist noch Zukunftsmusik. Meine Ersparnisse wurden bereits zu großen Teilen aufgebraucht. Zum einen von meiner Küche, die ihr auf nebenstehendem Foto sehen könnt und die schon seit zweieinhalb Wochen steht (in Vanilleirgendwasoptik), und zum anderen vom bestellten Schlafzimmer. Von diesem gibt’s leider noch kein Foto aber es bietet, wie von mir sehnlichst gewünscht, eine Liegefläche von 2,20 m Länge (bei 1,80 m Breite). Das heißt: endlich keine herausbammelnden Füße mehr, die im Winter immer eisekalt sind, weil ich mit offenem Fenster schlafe (schlafen muss, sonst Kopfschmerzen). Ihr seht, ich habe mir diesen hier bereits angesprochenen Luxus gegönnt. Einen Kleiderschrank gehört auch dazu. Preislich war das Bett sogar noch recht okay. Auch bei den Matratzen und Lattenrosten in Überlänge hätte ich es eigentlich teurer befürchtet. Alles in allem ist mein neues Schlafzimmer aber mit mehr als 1500 € immernoch teuer genug, als dass ich es so ganz problemlos aus dem Ärmel schüttele. So müssen etliche Möbelstücke noch warten und entsprechend leidet die Gemütlichkeit doch etwas. Das Wohnzimmer ist bis auf meinen temporär aufgestellten Schreibtisch und einen kleinen Teil meiner alten Schrankwand noch leer:

Übersichtlichkeit

Aber das kommt alles noch. Was es sonst noch gibt? Eine schöne Essecke mit zwei Stühlen – ebenfalls in dunklem Holz:

Essecke

ein fertiges Bad (zu unspektakulär um es hier zu zeigen) und ein paar Lampen gibt es auch schon… und im Schlafzimmer sogar schon Gardinen… ach ja Schuhschrank und Spiegel im Flur auch, aber seid ehrlich: interessiert Euch ja nicht wirklich. Daher soll’s das als Update meines Lebens mal gewesen sein. Einen kleinen Einblick habter ja vielleicht bekommen und ich gehe dann jetzt auch mal ins Bett. Selbstverständlich bin ich nach meinem Urlaub nahtlos wieder mit Stress auf Arbeit empfangen worden. Zum Abschluss nur nochmal die (nicht maßstabsgerechte) Skizze meiner Wohnung für Euch als Orientierung:

Grundriss meiner Wohnung

So, das war’s für heute – morgen zeige ich Euch dann mal wieder ein kleines Highlight deutscher Marketingleute bei der Produktnamensfindung. Ich sage nur: Mitsubishi Pajero – der spanische Wichser ;-)

Guten Abend!

 

Marathon-Möbeltour

Rubrik:  Abenteuer München  ·  Autor:  Zappelfillip9. September 2006, 08:46 Uhr

Toms Möbel-MarathonEinen wunderschönen guten Morgen, liebe Freunde! Wochenende, Tom-typisch spät ins Bett und dafür recht früh wieder rausgekrochen. Naja, wir wollen ja nicht etwa soetwas wie Entspannung aufkommen lassen, sonst fällt das Auf-Arbeit-gehen am Montag nur noch schwerer. ;)
Heute steht nun meine angekündigte Pilgerfahrt Marathon-Tour durch Münchens Einrichtungs- und Möbelhäuser auf dem Plan. Halten wir noch einmal die Zielsetzung fest, damit ich sie selbst nicht aus den Augen verliere: 1. nach einer Kompaktküche bzw. einem Küchenblock für meine zukünftige… naja Küche halt… schauen… mit Geschirrspülmaschine! 2. Ham‘ Sie lange Betten für lange Menschen? 3. Nix kaufen! 4. Papamobil rammen, falls ich es sehe. Geht mir nämlich auch schon seit Tagen auf die Ketten. Machen die ein Theater hier, sach‘ ich Euch. Nich’ zu ertragen! Im Radio geht’s um nix anderes mehr und „ach wie sehr wir uns doch alle freuen“, Innenstadt komplett abgeriegelt, Verkehrschaos vorhergesagt. Und alles nur wegen ’nem weißhaarigen Opa mit lustiger Mütze und als wäre das nun sowas dolles. Unfassbar! Ich meine, der kann gern jederzeit kommen – keine Frage! Ich koche auch… von mir aus auch Nudeln, dasser sich wie bei sich da unten zuhause fühlt… Aber dieses Tohuwabohu… neee!

Naja, die Gesamtstrecke beträgt übrigens ca. 135 km… wenn nix unterwegs abgesperrt ist… und ich nach dem Rammen des Papamobils erfolgreich flüchten kann. Ansonsten kommt die Strecke Polizeistation – Untersuchungsgefängnis – Geldautomat zum Kautionabheben – zurück zum bezahlen noch dazu. Also jetzt noch duschen, Haare windschnittig stylen und dann kann’s losgehen. Ich nehme vorsichtshalber meinen Schirm mit. Wer weiß, gegen wen ich mich durchsetzen muss… Vielleicht moblogge ich auch ein bissl von unterwegs. Schaumerma…

 

Wohnungsbesichtigung Wilramstraße

Rubrik:  Abenteuer München  ·  Autor:  Zappelfillip28. August 2006, 00:53 Uhr

So – kommen wir zur dritten und letzten Wohnungsbesichtigung. Genauer gesagt war es die zweite und sie fand am 15. August, dem Tag meiner Aussperr-Aktion statt. Die anderen beiden Wohnung habe ich Euch ja bereits ausführlich vorgestellt und ich denke, anhand meiner Kommentare konnte man erkennen, dass ich mich letztlich für keine der beiden entschieden habe. Also muss es wohl die nun folgende sein. Und so ist es auch! Aber fangen wir von vorn an:

Sie ist mit 52 m2 die größte der drei besichtigten Wohnungen und befindet sich in der 8. (und damit obersten) Etage eines Blocks. Dieser ist allerdings kein klassischer Plattenbau innerhalb eines Neubaugebietes, wie wir Ossis sie zur genüge kennen und wo ich nicht wohnen wollen würde, sondern ein fast quadratisches Hochhaus – eines von lediglich 3 in unmittelbarer Nachbarschaft. Wann sie erbaut wurden, weiß ich nicht, aber ich tippe mal so auf die 70er Jahre. Umgeben sind sie von ziemlich viel Grün, was es fast schon gemütlich und heimelig und gar nicht wie Ghetto oder Wohnklo wirken lässt. Die Blocks sind, wie gesagt, eher quadratisch, wobei sich ein riesiges Treppenhaus – von oben bis unten „durchlichtet“ durch das riesige Glasdach des Hauses – in der Mitte befindet und die Wohnungen (ich schätze so 6 bis 8 pro Etage) alle drumherum. Verständlich?

Der Block befindet sich in der Wilramstraße und liegt damit nur ein paar Straßen von der Wohnung entfernt, die ich mir in der Rosenheimer Straße angeschaut habe. Es ist damit auch der gleiche Stadtteil: Ramersdorf.

Wohnungsbesichtigung Wilramstraße

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