Netter Nachbar

Rubrik:  Abenteuer München  ·  Autor:  Zappelfillip1. April 2006, 15:14 Uhr

Ein netter Nachbar informiertIn meiner Wohngegend wurden vor einigen Tagen in einer Straße Halteverbotsschilder aufgestellt. Welchen Grund diese haben, weiß ich nicht, denn das, an dem ich ab und an vorbeilaufe, ist umgekippt. Naja mir eigentlich worscht und natürlich ist die Gültigkeit des Verbots damit nicht außer Kraft gesetzt. Nun gab es einen Wagen, der hartnäckig an der Stelle stehen blieb. Das Halteverbot wird zwar auch von anderen Autos bzw. deren Fahrern ignoriert, aber diese stehen meist nur ein paar Stunden. Nun fand ich hinter dem Scheibenwischer des Geländewagens den Grund für seine Verwurzelung. Ein netter Nachbar hat uns alle aufgeklärt. Ob das allerdings die Schergen der Stadt davon abhält, doch abzuschleppen, sei dahingestellt. Diese müssen und können vielleicht darauf auch keine Rücksicht nehmen. Stellt Euch vor, es soll die Straße aufgebaggert werden, um neue Rohre zu verlegen. Man kann diese ja schlecht um den Wagen herumverlegen, nur weil er partout nicht verschwindet. ;)
Na ich bin gespannt, was die Frau XYZ erwartet, wenn Sie aus dem Urlaub zurückkehrt… :roll:

 

Gedanken auf dem Weg zur Arbeit

Rubrik:  Abenteuer München  ·  Autor:  Zappelfillip20. März 2006, 07:53 Uhr

„Mist! Wo steht mein Auto?“

Heute ist es mir tatsächlich zum ersten Mal passiert, dass aus dem Haus trat, um zur Arbeit zu fahren, und mich nicht mehr erinnern konnte, wo ich am Samstag nach dem Einkaufen mein Auto abgestellt hatte. Nun bin ich sowieso jemand mit einem ziemlich schlechten Gedächtnis, aber erschwerend ist da sicher, dass hier das Auto jeden Tag woanders steht, weil man ja quasi immer auf Parkplatzsuche ist. Naja, ich bin dann einfach mal auf Verdacht losgelaufen und glücklicherweise stand es doch ziemlich in der Nähe. Zumindest daran konnte ich mich noch erinnern, denn den Einkauf habe ich nicht weit schleppen müssen. Ich sollte es mir jetzt immer ins Handy schreiben, wo ich parke…

 

Und überhaupt…

Rubrik:  Abenteuer München  ·  Autor:  Zappelfillip17. März 2006, 22:03 Uhr

Puuuh… geschafft… Feierahmd! Endlich Wochenende! „Das hamma uns verdieeeent“ *sing* Die Hälfte der Woche hab’ ich mich jetzt schon auf die freien Tage gefreut. Nich’ dass die Arbeit kein‘ Spaß machen würde, aber so ein Wochenende… das hat doch was! So mit Ausschlafen, Unternehmungen und lauter anderen tollen Sachen… und so… Und nun isses endlich soweit. Freitag! Jetzt geht’s los! Jetzt steppt der Bär und tobt das Leben! Jawoll…

Jaaa so… hmm… Freitag… Wochenabend… ääh Wochenende… jou… Und nun? Was könnte ich mal machen? Hmm – naja… das wird quasi mein erstes Allein-Wochenende in München sein. Jahaaaaa! Da geht’s ab, sach‘ ich Euch… dann mal… nachher so… oder morgen vielleicht… och naja, man muss ja auch nich’ jeeedes Wochenende was machen. Ich kann ja dann auch nächste Woche dann… so… Alleine is’ doch auch mal schön! Eben ausschlafen und so. Krieg ja in der Woche immer so wenig Schlaf. Nachdem ich anfangs immer noch so gegen halb 9 auf Arbeit war, habe ich mittlerweile beschlossen eher zu gehen. Denn bei meiner Arbeitszeit ist ja immer schon der Tag vorbei, bis ich wieder zuhause bin. Im Winter halb so wild. Aber jetzt, wenn es dann doch mal langsam wärmer wird, will man ja auch nochmal was anderes machen als nur morgens aufstehen, arbeiten, kurz einkaufen, essen, surfen, schlafen. Soll da gerüchteweise auch noch was anderes geben. Und daher habe ich einen coolen Plan gefasst: Ich stehe jetzt jeden Tag ein paar Minuten eher auf. Mittlerweile klingelt der Wecker schon 6:50 Uhr und ich bin der erste früh morgens. Nun muss ich es nur noch gebacken kriegen, auch eher ins Bett zu kommen. Daran hapert es noch gewaltig und so bekomme ich jeden Tag etwas weniger Schlaf. Genau! Das ist mein Event für dieses Wochenende: Ausschlafen! Na das ist doch auch schön…

 

Schneeberge

Rubrik:  Abenteuer München  ·  Autor:  Zappelfillip9. März 2006, 22:25 Uhr

So und da wollen wir nun auch gleich mal zum ersten Artikel der neuen Zeitrechnung kommen. Dieser wird wohl noch verhältnismäßig unspektakulär ausfallen, aber wir wollen es ja nicht gleich übertreiben. Muss ja erstmal wieder warm werden. ;)
Also wir alle wissen ja, dass der Süden Bayerns in dieser Woche im Schnee versunken ist. Ich kam am vergangenen Sonntag Abend ziemlich spät hier in München an und war schockiert über die Schneemassen, welche noch 2 Tage vorher überhaupt nicht da waren. Ich war sehr beeindruckt, denn auch wenn ich vom Rande des Thüringer Waldes herkomme, so kenne ich solche Schneehöhen tatsächlich dann doch nicht. Die richtig aus‘m Wald schon – aber ich so vom Rande her ehmd nicht. Naja grundsätzlich war das ja kein Problem mit dem vielen Weiß für mich. Wer so göttlich Auto fährt wie ich, für den ist so ein bissl Schnee kein Thema… auch ohne ABS, ESP, DDR und MFG ;) Tatsächlich hinderte mich das „Pulverwasser“ daran, in einer halbwegs annehmbaren Zeit einen Parkplatz zu finden. Denn abgesehen davon, dass hier bekanntermaßen eh schon eine eklatante Parkplatznot herrscht, fielen nun die wenigen freien Lücken flach, da sie meterhoch… naja fast meterhoch… mit Schnee von der Straße zugeschüttet waren. Irgendwie hab’ ich dann aber nach etlichen Runden doch noch eine gefunden, auch ohne meine Kehrschaufel (was anderes habe ich nicht) zum Einsatz bringen zu müssen. Leider war es zu diesem Zeitpunkt schon tiefste Nacht und dennoch habe mal ein paar Handyfotos geschossen (eine „richtige“ Digitalkamera wird wohl eine meiner nächsten Anschaffungen sein). Diese möchte ich Euch nun natürlich nicht vorenthalten. Doch zuerst… jaaaaaa… da habe ich mir was ganz feines ausgedacht. Ich habe nämlich auch einige Motive in den letzten Tagen fotografiert, die ich bereit im Laufe meiner Blogzeit mal hier in meiner Umbegung geknipst hatte. So kann ich Euch sozusagen Vorher-Nachher-Bilder präsentieren. Aber genug gelabert – hier sind sie:

8194368ab705fd9d8a1577ab1c65024d_2.jpg  Jutastraße 05.03.2006
Blick auf die Jutastraße 11

15.02.2006  06.03.2006
Blick in die Albrechtstraße, Richtung Lazarettstraße

Thronfolger  06.03.2006
Blick aus dem Hauseingang Jutastraße 11

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27. Februar 2006

Rubrik:  Abenteuer München  ·  Autor:  Zappelfillip27. Februar 2006, 09:08 Uhr

MoBlog-Bild

Etwas diesig aber grundsätzlich Sonnenschein in München. Hat auch nochmal ein bissl geschneit heute Nacht.

 

RAR

Rubrik:  Abenteuer München  ·  Autor:  Zappelfillip23. Februar 2006, 23:44 Uhr

Reflexionsarmer RaumDa sich die Firma, in der ich ja nun seit knapp 2 Wochen mit unvermindert anhaltender Begeisterung arbeite, als großer Dienstleister im Bereich der Akustik tätig ist (unter anderem), haben wir natürlich auch einen reflexionsarmen Raum, kurz RAR (auch schalldichter Raum genannt). Dies ist ein Raum, der akustisch vom Rest des Gebäudes entkoppelt ist – er „schwebt“ quasi im Gebäude bzw. steht nur auf Schalldämpfern. Somit können Vibrationen nicht von außen eindringen, die ja im Inneren als Schall wahrgenommen werden könnten. Außerdem besitzt er sehr dicke Wände, an denen im Inneren auf der kompletten Fläche (außer dem Boden) Keile aus Schaumstoff angebracht sind. Diese dienen verschlucken den Schall sozusagen, das heißt es gibt idealerweise innerhalb des Raumes keine Reflexionen. Solche Räume dienen dazu, genaue akustische Messungen vorzunehmen, denn so ist es möglich, die Eigenschaften eines Gerätes (Musikanlage, Fernseher, MP3-Player und natürlich alle möglichen Bereiche der Industrie) unabhängig von seiner Umgebung zu messen und zu überprüfen. Schließlich würde Reflexionen des Raumes ja auch das Messergebnis verfälschen. Nun aber genug der Theorie. Wollte eigentlich eher mal davon berichten, dass ich heute erstmals tatsächlich Messungen in diesem Raum vorgenommen habe und ich muss sagen, diesen Raum zu betreten ist durchaus eine interessante Erfahrung. Es ist nämlich für das Ohr des Menschen (oder wen auch immer) sehr ungewohnt, in einer (fast) völlig reflexionsfreien Umgebung zu sein, in der außerdem absolute Stille herrscht. Schließlich haben wir in unserer Umgebung immer auch Geräusche und vor allem auch unzählige Reflexionen dieser. In diesem Raum ist das aber eben nicht der Fall. Wenn man spricht oder sonstwie Töne erzeugt ;) , klingt das total trocken. Man hat ständig das Gefühl, Druck auf den Ohren zu haben – so still ist es. Du kannst brüllen wie die Hölle, außerhalb hört es keiner und überhaupt klingt es nicht sonderlich männlich, weil leise. Da merkt man erstmal, wie sehr Reflexionen etwas verstärken. Nun gut – wirklich erklären kann man es nicht, aber es ist echt beeindruckend. Lange möchte man es darin nicht aushalten, so ungewohnt ist das.
Also liebe zukünftige Kunden: wir haben ein ganz modernen RAR, in dem Ihr viele Dinge hochprofessionell machen lassen könnt… nur mal so…

 

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