In der DDR…

Rubrik:  Angemerkt  ·  Autor:  Zappelfillip19. Dezember 2007, 21:39 Uhr

…war halt doch nicht alles per se schlecht! Hätte man sich etwas beeilt mit der Entscheidung (hier ein knapp ein Jahr alter Kommentar in der ZEIT), würden unter Umständen heute ein paar mehr Kinderherzen noch schlagen…

 

Papierchaos

Rubrik:  Angemerkt  ·  Autor:  Zappelfillip19. Dezember 2007, 21:18 Uhr

„Verzweifelter Papiertiger sucht Einpackesel zwecks gemeinsamer vorweihnachtlicher Origamistunden“

Papierchaos

Geschenkideen ausbrüten, Geschenke besorgen, Geld für Tünneff bezahlen… alles schön und gut – mach‘ ich gern. Aber das Einpacken… Wahnsinn! Wer auf die Idee kam, dass Geschenke eingepackt übergeben werden müssen… Masochist… Hängt ihn an den höchsten Baum! Ich ersticke grad in Papier mit hässlichen dicken Engeln drauf… und fünfzackigen Sternen… und rotgrünen Weihnachtsbaumsilu…umrissen (so ein Käse!)… Wie geht‘n das mit der Einpackerei? Mit Falten und so. Meinen Schlips krieg ich ja mittlerweile ohne Anleitung gebunden und dafür gab’s eine im Internet. Geschenke kriege ich nicht eingepackt und eine Anleitung gibt’s trotzdem nicht. Ich bin verwirrt… Falterin hier vielleicht (die sollen das ja genetisch bedingt immer können)?

 

Welches Käst‘l darf’s denn sein?

Rubrik:  Angemerkt  ·  Autor:  Zappelfillip4. Dezember 2007, 20:48 Uhr

Apropos „schlecht in Mathe“: Quasi zur Selbstheilung – und gern für all jene, denen es genauso wie mir ein wenig an Vorstellungskraft mangelt – habe ich mal versucht, mir die Wahrscheinlichkeit eines großen Gewinnes beim Lotto bildlich klarzumachen.

Aaalso die Wahrscheinlichkeit eines 6ers bei „6 aus 49″ (früher gab es ja auch mal „7 aus 38″) liegt bei ungefähr 1 zu 14 Millionen (genau 1:13.983.816). Um den Jackpot zu knacken, muss man ja aber auch noch die richtige Superzahl tippen – eine Zahl zwischen 0 und 9. Das heißt also: Die Wahrscheinlichkeit den Jackpot zu knacken liegt bei ungefähr 1 zu 140 Millionen (für die Klugscheißer wie mich 1:139.838.160 ;-) ).

So und nun kommen wir mal zur Versinnbildlichung:   » WEITERLESEN…

 

PISA-Studie

Rubrik:  Angemerkt  ·  Autor:  Zappelfillip28. November 2007, 21:22 Uhr

Spiegel ONLINE überschreibt einen Artikel, der heute zu lesen ist, mit der Überschrift

Deutsche Schüler bei Pisa-Studie deutlich verbessert

Zusammengefasst geht es darum, dass bereits vor Veröffentlichung der Ergebnisse der neuen PISA-Studie durchsickerte, deutsche Schüler hätten sich im Vergleich zur letzten Studie deutlich verbessert – von Rang 18 auf 13 (von 57 teilnehmenden Ländern).

Mal ganz davon abgesehen, dass ich die 5 Plätze nach oben noch nicht uuunbedingt als „deutliche“ Verbesserung sehen würde; das wirklich Skurile lese ich schon einen Satz später:

Laut OECD sind beide Tests wegen ihrer geänderten Aufgabenstruktur nicht vergleichbar.

Hää? Man kann die Ergebnisse beider Tests nicht miteinander vergleichen, aber schließt aus den Ergebnissen beider Tests (die man nicht miteinander vergleichen kann) auf eine Verbesserung um 5 Plätze? MUSS ich denn nicht, um eine Verbesserung (oder Verschlechterung oder Stagnation) feststellen zu können, zwei Dinge miteinander vergleichen, was heißt sie müssen auch vergleichbar sein? Kann mir das bitte mal jemand erklären!

Das wäre das gleiche, als würde ich einen Ferrari mit einem Trabi vergleichen wollen. 2006 lasse ich beide auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke in Nardo (Google-Maps) gegeneinander antreten. Selbstverständlich gewinnt der Ferrari… knapp! 2007 müssen beide dann das Rennen wiederholen – allerdings im Rückwärtsgang. Komischerweise hat der Trabi aber einen besser übersetzten Rückwärtsgang, so dass der Ferrari trotz höherer Drehzahl keine Chance gegen ihn hat (nur mal annngenommen). Beide Tests kann man – sieht hoffentlich jeder ein – nicht miteinander vergleichen! Kann ich trotzdem sagen, der Trabi hat sich 2007 im Vergleich zum Vorjahr verbessert? Oder kann ich vielleicht lediglich feststellen: „Eivarbibsch vorwärds haddar Drabbi keene Schangese, aber rüggwärds een ordlichen Bumms, halde Fresse!“?

Als Testingenieur für vergleichende Produktprüfungen ist mir die Welt reproduzierbarer, fundierter und vergleichbarer Tests durchaus geläufig – mache quasi 8,5 Stunden am Tag nix anderes – aber das… nenene… ;-)

 

Rentenmassaker

Rubrik:  Angemerkt  ·  Autor:  Zappelfillip27. November 2007, 22:32 Uhr

Sehr geehrter Herr Köhler,

Nein keine Sorge – diese Anrede eines Briefes, den ich am 13. Juli bekam, kündigte glücklicherweise keine weitere Abmahnung an! ;-) Viiiel besser wurde es dann aber trotzdem nicht:

wir informieren Sie heute mit dem beiliegenden Versicherungsverlauf über die in Ihrem Versicherungskonto enthaltenen Daten.
Bitte überprüfen Sie, ob dieser vollständig und richtig ist.
Nur mit einem vollständig geklärten Versicherungskonto können wir für die in Ihrer Renteninformation berechneten Renten alle maßgeblichen Versicherungszeiten berücksichtigen.
Außerdem kann aus einem geklärten Versicherungskonto Ihre spätere Rente schnell und in richtiger Höhe berechnet werden.

[…] (Bis dahin habe ich nur Bahnhof verstanden)

Mitwirkungspflichten
Sie sind verpflichtet, bei der Klärung Ihres Versicherungskontos mitzuwirken.
Den anliegenden „Antrag auf Kontenklärung“ sende Sie uns bitte in jedem Fall zurück. […]

Was? Wer? Ich? Aaaaaaah!!! Das Grauen hat mich erreicht! Ich muss mich mit irgendwelchen hochkomplizierten Bürokratenfloskeln, Beamtenvorschriften und Behördenorgien auseinandersetzen. Irgendwer kam auf die Idee, mich schon nach 2 Jahren produktiver Arbeitszeit mit meiner Rente zu konfrontieren. Wie, jetzt schon? Bin ich mit 31 denn tatsächlich schon sooo alt? Ich muss Auskunft geben… irgendwie… nur weiß ich nicht wie! Anbei war tatsächlich ein Formular, dass ich auszufüllen hätte… V410 heißt das… 4 Seiten Kauderwelsch…
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„Das Streben nach Glück“

Rubrik:  Angemerkt  ·  Autor:  Zappelfillip11. Februar 2007, 19:23 Uhr

Gestern waren wir im Kino. Das erste Mal seit der Eintritt damals zu DDR-Zeiten noch 25 Pfennig gekostet hat in einer Nachmittagsvorstellung. Hat aber gar nicht wehgetan. Gesehen haben wir „Das Streben nach Glück“ (O: The Persuit of Happyness) mit Will Smith. Innerlich hatte ich ihn in meiner alten Gewohnheit bereits als Frauenfilm abgetan, wusste ich doch, dass es ausnahmsweise mal keine Komödie mit Smith sein würde. Und ich mag Frauenfilme gar nicht. So Dramen mit Nachdenken, Hintergrundbotschaft und womöglich noch Pipi in den Augen. Och nee… Lieber Lachen, sinnlose Verfolgungsfahrten durch Großstadtschluchten, Prügel oder/und Explosionen. Von mir aus auch noch die ein oder andere nackte Hautstelle. Bloß nichts mit Problemen oder so.

Genau solch ein Film ist aber „Das Streben nach Glück“. Mehr als einmal hat es einem doch den Hals zusammengeschnürt und man musste einen fetten Kloß schlucken. Ich muss zugeben – vielleicht auch weil ich den Will gerne sehe – er war doch nicht so schlecht, der Film. Und es macht einem bewusst: auch wenn man gerne mal über die eigene Situation jammert – und das tue ich mit einiger Professionalität, meine ich – so ist das doch ein Jammern auf sehr hohem Niveau. Es gibt halt doch Menschen, denen es deutlich schlechter geht als einem selbst. Okay, mein Kontostand sieht derzeit tatsächlich noch schlechter als jener der Hauptfigur Chris Gardner. Aber ich habe erstens kein Kind zu ernähren und zweitens die Gewissheit, dass eben doch spätestens Ende des Monat regelmäßig neue Geldmittel eintreffen und muss nicht wie er, unbedingt etwas verkaufen, um meine Familie zu ernähren.

Fazit:
1. Ich schreibe sicher sobald keine Filmrezension mehr (ist das überhaupt eine?) und
2. Den Film kann man sich schon durchaus mal anschauen.

So, weitermachen…

 

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