*ziiisch*… und weg!

Rubrik:  Angemerkt  ·  Autor:  Zappelfillip7. Februar 2007, 16:59 Uhr

VerbrennungsmalErinnert sich noch wer an meinen Epidermisunfall bei der calor-unterstützten Zubereitung herbarischer Langteigware – hier publiziert am 10. Januar? Ja? Ist in den Grundgebrechen doch schneller abgeheilt, als ich ursprünglich befürchtet hatte. Nun isses nur noch ein rosa Punkt mit bissl Grind drumrum, der aber auch langsam abfällt. Natüüüürlich hat’s zwischendurch gejuckt und manchmal habe ich dann im Tran ausversehen die Stelle wieder aufgekratzt. Aber jetzt geht’s. Das nur zur Info meinerseits! Damitter wieder Bescheid wisst, ge!?

Übrigens geheilt ohne die von einem berühmten Showmaster als quasi erstmedizinische Versorgung versprochene Mobilat-Salbe (im Video von 2:00 min bis 2:30 min). Die kam hier nämlich nie an! ;-) Aber nun macht das dank meiner Selbstheilungskräfte auch nix mehr. Soll er sie gern an einen anderen Bedürftigen weitergeben… oder… er bringt’se einfach mit, wenner bei einem nicht minder berühmten Münchner Blogger eine Homestory dreht… oder ich nehme sie als Einsatz, wenn wir in einer der nächsten Shows im Hulahupp-Contest gegeneinander antreten… vielleicht gewinne ich ja noch’ne Beutelsuppe dazu… oder oder oder…

 

Gedanken auf dem Weg zur Arbeit

Rubrik:  Angemerkt  ·  Autor:  Zappelfillip23. Januar 2007, 08:12 Uhr

Und manchmal, ganz manchmal, fällt Dir im Stau auf der Nebenspur neben all den Münchnern plötzlich ein Kennzeichen aus der alten Heimat auf. Ein EF oder SLF oder auch ein anderer Nachbarkreis von zuhause. Und obwohl es eigentlich gar nichts wirklich tolles ist, hast Du auf einmal so ein Gefühl im Bauch wie im Urlaub, wenn Du in einem fernen Land plötzlich auf einen anderen Deutschen triffst… und in der Fremde ein wenig Heimat aufkommt. Sogar ein bisschen schneller schlägt Dein Herz plötzlich. Zuhause könntest du den Deutschen vielleicht gar nicht leiden, würdest ihn womöglich nicht einmal bemerken. Aber hier ist es anders. Er ist Heimat. In diesem Moment seid Ihr verbunden, habt etwas gemeinsam, gehört zu einer Gruppe zu der sonst keiner um Euch gehört. Und eigentlich würdest Du ihn jetzt gerne grüßen, ihn anlächeln und dich als Verbündeter, als Teil der gemeinsamen Gruppe zu erkennen geben, Hupen und Winken.
Doch dann… fällt Dir ein, Du selbst hast nun kein EF oder SLF mehr am Auto. Und er würde nicht erkennen und verstehen, warum der andere da im Auto neben ihm so rumhampelt. Der Deutsche erkennt dich nicht mehr als Deutschen im fernen Land. Du selbst bist nun Teil des fernen Landes…

PS: Ich bin gerne hier – nich’ dass einer falsche Schlüsse zieht ;)

 

Gedankenhopping

Rubrik:  Angemerkt  ·  Autor:  Zappelfillip14. Januar 2007, 01:01 Uhr

Kennt Ihr Oma Marianne? Nich‘? Oma Marianne ist meine Oma… seit über 30 Jahren schon… und die sollte man ruisch kennen dürfen, die Oma Marianne. Is’ne Oma, wie jeder eine haben sollte. Voller Liebe, aufopfernd… und kuschlischweich… und Omas erzählen und reden ja gerne. Klar, sind halt auch Frauen… irgendwie. Voll und ganz gehen sie dann meist auf, wenn sie mit gleichaltrigen Omas über die anstrengenden Dinge des Alltags reden können… die weichgekochten Kartoffeln vom letzten Sonntagsbraten, dass die Busfahrten in die Stadt auch immer unpünktlicher und teurer werden.. oder den netten Dr. Kniesteif von der orthopädischen Gemeinschaftspraxis „Kneter & Kniesteif“… und dabei haben sie manchmal ganz unfassbar schnelle, weitreichende Sprünge in ihren Gedankengängen. Dann wechseln sie ihre Themen schneller als ich den Radiosender beim Erklingen des ersten „Tokio Hotel“-Tons (bidde Anschie, mach mich jetzt nich’ ferdisch :roll: ).

Allerdings ist das manchmal dann zuuu schnell für die jüngere Generation (dazu zähle ich mich mal ganz frech) und ein Folgen ist schier unmöglich. Ich merke es immer daran, dass ich mich mit ihr unterhalte und von einem Satz auf dem nächsten spricht sie plötzlich von einem ganz anderen, vollkommen sinnfremden Thema. Manchmal auch nur ein, zwei Sätze und dann „jumpt“ sie wieder zurück zum Ursprungthema… als wäre nichts gewesen. Und ich sitze dann da und denke ‚Häää? Wie jetze?‘ Weil es dauert einen Moment bis man begreift, dass es nun (oder für einen kurzen Moment) um etwas ganz anderes ging.

Es gibt aber noch eine weitere Variante dieses… ich nenne es mal „Gedankenhoppings“ und die finde ich noch viel krasser! Folgendermaßen: Manchmal – wirklich nur ganz manchma’ sitzt man zusammen und redet möglicherweise gerade mal nix (Omas haben eigenlich immer was zu berichten). Vielleicht weil man zusammen fernsieht… oder den Mund vom Sonntagsbraten mit weichen Kartoffeln Kartoffelbrei voll hat. Und mit vollem Mund redet man nicht! Habter sicher früher auch gelernt! (Gilt aber übrigens nicht für Omas – aber das nur am Rande…) Also man kaut da so vor sich hin und plötzlich, wie aus heiterem Himmel, schießt ein Satz aus dem Oma’schen Mund, der völlig aus der Luft gegriffen scheint. Der nichts aber auch gar nichts mit dem zuletzt besprochenen Thema zu tun hat (beispielsweise dem Lobgesang auf den Kartoffelbrei). Und da sind sie wieder – die großmütterlichen Gedankensprünge. Während des Kauens hat sie sich im Kopf mit irgendetwas beschäftigt, von dem der Gegenüber aber natürlich nichts weiß (auch hier sind andere Omas ausgeschlossen – die können sich nämlich immer folgen). Daran denkt die Oma leider nicht und spricht nun irgendetwas, scheinbar willkürliches aus, z.B. „Den finde ich immer ziemlich unfreundlich!“. Aber wer kann damit schon etwas anfangen? Ich kann auch viele Menschen nicht leiden! Aber mit ziemlicher Sicherheit meint Oma Marianne nicht den gleichen wie ich. Glaube kaum, dass Oma meinen Nachbarn – den alten missmutigen Kauz – kennt, der mir jedes mal wenn ich ihn sehe auf die Nase bindet, dass er ganz schlimm gehbehindert ist. Und dann antworte ich so „Keine falsche Bescheidenheit, Herr Wachtelmoser! Nicht nur Geh-!“… aber nur so für mich im Kopf… antworte ich das… alte Leute sind schon annersch… irgendwie… aber kuschlischweich auch… meine Oma Marianne…

 

Malblock.com – handgemalte Portraits im Popart-Stil

Rubrik:  Angemerkt  ·  Autor:  Zappelfillip5. Januar 2007, 00:09 Uhr

Malblock.comVor ein paar Tagen bin ich gefragt worden, wie ich den Comic-Style dieses Daily-Tom-Bildes hinbekommen hätte. Ob es dazu wohl eine Internetseite gäbe, die einem soetwas ermöglicht oder was da nu‘ los ist. Theoretisch kann ich diese Frage auch ganz klar und schnell beantworten: Nein, es gibt (meines Wissens) keinen Dienst im Internet, der einem dies schnell, online und womöglich noch kostenlos zur Verfügung stellt. So leid es mir ja tut. Okay schnell geht’s schon, wenn man bedenkt welcher Aufwand dahintersteht (dazu später mehr) und zur Hälfte findet der Vorgang sogar online statt. Aber kostenlos… nee… mal gar nich‘. Beginnt preislich im niedrigen 3-stelligen Bereich. Aber nun mal endlich zu den Einzelheiten.

Auf der alljährlichen panischen Suche/Überlegung nach/zu Weihnachten und der zwangsläufig begleitenden Kapitalverschieberei romatischen Schenkerei untereinander – besonders natürlich mit der Freundin – kam ich auf die furchtbar originelle Idee, ein gemeinsames Foto in wahre Kunst zu verwandeln. Okay ich hätte es vertonen können, aber ein Lied über ein Bild hat meines Wissens noch nie so richtig Anklang gefunden. ;) Nein das Naheliegendste war, es malen zu lassen. Also habe ich das Internet mal ein wenig durchstöbert und stieß nach einiger Sucherei auf die Webseite Malblock.com – eine schön schlicht gestaltete Homepage, auf der eben genau dieser Dienst angeboten wird: Portraits nach einer Fotovorlage im (ich nenne es einfach mal) Popart-Stil der 60er oder 70er Jahre erstellen… nur ich Schwarz und Weiß… also keine Zwischenstufen… Und das sah mal richtig interessant aus. Man kann sich auch mit prominententen Personen zusammen auf ein Bild malen lassen, aber das war für mich natürlich uninteressant. Wollt’s Euch nur mal sagen.

Ich habe also eines der Pauschalangebote für „Pärchen-Portraits“ geordert (eines mit farbigem Hintergrund und einem Schriftzug), bezahlt und anschließend das Foto meiner Wahl (und diese Wahl hat laaaange gedauert… Entscheidungsneurotiker ehmd :mrgreen: ) per E-Mail dorthin geschickt. Kurz darauf (am nächsten oder übernächsten Tag ) bekam ich dann, ebenfalls per E-Mail, einen ersten Entwurf, wie das fertiggemalte Bild einmal ausschauen könnte. Und ich war richtig begeistert. Hatte nicht gedacht, dass man das Foto doch so gut umsetzen könnte. Ich habe noch ein, zwei kleine Sachen korrigiert bzw. um Änderung gebeten (mein Kinn war ein wenig zu wuchtig geraten, was aber an der Perspektive der Fotovorlage lag, die ja nur mit Schwarz logischerweise kaum umgesetzt werden kann) und bekam prompt einen korrigierten Entwurf. Nachdem ich darauf mein „Okay“ gab, konnte gemalt werden. Als Lieferadresse hatte ich mein Väterchen angegeben, da ich selbst ja zuhause tagsüber nicht zu erreichen bin und das fertige Bild nicht per Post zugesandt werden sollte. Die Lieferung ging dann auch erstaunlich schnell. Einen genauen Zeitraum kann ich nicht mehr sagen, aber es war locker rechtzeitig genug vor Weihnachten da (wenn ich mich recht entsinne, hatte ich so um den 2. Dezember bestellt). Ich schätze, etwa eine Woche lag zwischen Bestellung und Erhalt. Vielleicht ein, zwei Tage mehr.

Alles in allem ein sehr schöne Möglichkeit, Portraits seiner Wahl in Kunstwerke zu verwandeln. Ob der Preis einem genehm ist, muss letztlich jeder selbst entscheiden. Als Weihnachtsgeschenk (30 x 40cm) ist es jedenfalls gut angekommen.
Und da Ihr nun sicher neugierig seid, werde ich Euch auuusnahmsweise die Vorher- und Nachherbilder nicht vorenthalten. Hier nun also der Ausschnitt des Originalfotos (entstanden in der Türkei Oktober 2006) und das nach dieser Vorlage von Malblock.com angefertigte Bild (handgemalt!). Bildet Euch Euer Urteil selbst… zur Umsetzung ;-)

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zwischen den Jahren

Rubrik:  Angemerkt  ·  Autor:  Zappelfillip31. Dezember 2006, 11:44 Uhr

Zwischen den Jahren, zwischen den Jahren… Was bitte soll eigentlich dieses komische „zwischen den Jahren“ heißen, das man derzeit überall – bevorzugt wiedermal im Radio – hört!? Und vor allem WANN ist „zwischen den Jahren“? Ist „zwischen den Jahren“ etwa 2006,5? Ist es gar eine Verschiebung im Raum-Zeit-Kontinuum? Und kann man „zwischen den Jahren“ geboren werden? Oder verschwindet man dann in einem Loch? Verschluckt vom Niemandsland „zwischen den Jahren“. Hat „zwischen den Jahren“ denn überhaupt eine Unterteilung in Monate und Tage oder gibt es womöglich gar keine verstreichende Zeit? „Zwischen den Jahren“ müsste ja eigentlich ein infinitesimal (unendlich) kleiner Zeitraum direkt zwischen 31. Dezember 24:00 Uhr und 1. Januar 0:00 Uhr sein, oder!? Wird man dann gar nicht älter, wenn man „zwischen den Jahren“ geboren ist? Alles sehr seltsam, das… Bestimmt wiedermal so ein Verschwörungdingens von Regierung, Gewerkschaften und… ach was weiß ich – Autobahnraststättentoilettenfrauen vielleicht… oder so… Egal!

Guten Rutsch über „zwischen den Jahren“ wünschen wir Euch allen!

PS: Natürlich weiß ich, dass damit komischerweise die Zeit zwischen den Weihnachtsfeiertagen und Neujahr gemeint ist, aber macht es denn Sinn?

 

Macht was draus!

Rubrik:  Angemerkt  ·  Autor:  Zappelfillip24. Dezember 2006, 12:51 Uhr

Frohe Weihnachten wünschen die Zappelfillips

…wünschen die Zappelfillips. Und lasst Euch reichlich beschenken! ;-)

 

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