Für‘n Arsch!

Rubrik:  Bildungsauftrag  ·  Autor:  Zappelfillip23. August 2006, 23:53 Uhr

DDR Toiletten"papier"Na liebe (Ur-)Ossis! Wer erkennt’s? Wem schmerzt und juckt bei diesem Anblick noch sofort der Hintern? Ich sache euch, Sachen gibt’s… Live erlebt! Ehrlich! Ich sitze da so völlig entspannt und relaxt in einer kleinen Kammer, ganz auf meine große Aufgabe konzentriert, als es sich mir förmlich aus dem Augenwinkel heraus aufdrängt: Manche Leute besitzen und – viel schlimmer – benutzen doch tatsächlich noch das Klopapier der DDR. Ein Wahnsinn! Liebe Wessis, die Ihr Eure Popos schon seit Jahrzehnten mit 3, 4 oder mittlerweile sogar 5-lagigen, kuschelweichen, möglicherweise parfümierten und bedruckten Edelservietten, verwöhnt – Ihr habt keine Vorstellung von dem, was wir durchmachen mussten… damals… Da wo Euer Papier mit wunderschönen Motiven geprägt war, tummelte sich bei uns ein grober Holzspan neben dem anderen… noch viel gröberen. Wo Euer Wischutensil chlorgebleicht und strahlend weiß den Nutzer blendete, sahen unsere Augen lediglich graues Krepp. Wo Euer Popo beim Abputzen sanft gestreichelt und beschmust wurde, litten wir Höllenqualen. Der alte Ost-Witz „Warum ist in der „DDR“ das Klopapier so rauh? … Damit auch noch der letzte Arsch rot wird. „ war keinesfalls vollkommen aus der Luft gegriffen.

DDR ToilettenpapierAber ich blieb nicht lange sprachlos da auf der Schüssel hocken. Nein, einmal Testingenieur, immer Testingenieur – erst recht im Privatleben! Und so könnt Ihr euch sicher denken, was kommt. Jawoll! Ich habe es auf mich genommen und das gute alte DDR-Klopapier noch einmal getestet. Unter Schmerzen! Habe meinen Hintern selbstlos der Gesellschaft zur Verfügung gestellt und es einer ausführlichen Testprozedur unterzogen. Die Ergebnisse möchte ich Euch nicht vorenthalten – schon aus Nostalgiegründen (ich bitte zu entschuldigen das der lab report auf deutsch ist ;) ):

Das Toilettenpapier besticht, wie bereits erwähnt, durch seine dreckig graue Farbe. Nicht schön anzusehen! Bleichmittel waren wohl unbekannt… oder zu teuer… Das Papier ist auch gar kein Papier, sondern wahrscheinlich wurden in einem aufwändigen mehrstufigen Verfahren grobe Holzplatten ganz dünn gewalzt. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass man noch ganze Baumstämme auf ihm erkennen kann. In vielen verschiedenen Farben. Ich hoffe nur, es wurden keine Tropenhölzer verwendet. Und trotzdem ist es übrigens immernoch einige gefühlte Millimeter dick. Richtig dickes Krepp. So wie man es vom Friseur kennt, wenn sie einem so ein Dingens um den Hals wickeln. Nur rauer… Apropos rauer: Man sieht die Baumstämme nicht nur, man fühlt sie auch!!! Besonders an der empfindlichsten Stelle. Grausam… Ich bin heute noch froh, dass ich mir keinen Splitter eingezogen habe. Das Zeug ist in etwa so weich und streichelzart wie eine italienische Bodenfliese… nur nicht ganz so kalt… Etwa vergleichbar ist übrigens auch die Saugkraft. Schonmal versucht, mit einer Fliese den vollgekleckerten Ahmbrotstisch abzuwischen? Genau so! Forschba! Eine Blattperforation ist ebenfalls nicht vorhanden, weshalb ein Versuch, handliche Stücke abzureißen von vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Entweder erhält man nur Briefmarken, was mal richtig kacke für das geplante Vorhaben ist oder gleich wieder soviel, dass das Klo anschließend mit Sicherheit verstopft. Auch kacke! Gerades Abreißen? Ein Ding der Unmöglichkeit! Murphy halt. Ihr seid nie allein!

Naja und zur Optik brauche ich ja nicht wirklich was zu sagen. Schaut’s Euch an: von einer sauberen Wicklung kann überhaupt keine Rede sein. Die Bahnen bzw. die gewickelte Bahn liegt nicht einmal übereinander. Sieht aus, als hätte die Aufwickelfachkraft im „VEB Plaste und Elaste Zschopau“ einfach keine Lust gehabt. Ebenfalls ist die Rolle von einem Kreis soweit entfernt, wie Ottfried Fischer von Magersucht. Und dabei ist diese sogar noch eine vorbildliche Rolle. Sehr oft wurde, vermutlich aus Kostengründen, auf die Papprolle im Inneren verzichtet und dann war jede Stabilität und Form dahin. Zusammenfassend bleibt mir nichts weiter zu sagen als: für‘n Bobbes! Danke, dass Westen ist… wenigsten für meinen Stuhlgang. Guten Abend!

Übrigens: wer mir ein Foto seines (unbenutzten!) Toilettenpapiers mit Blattspezifikation zuschickt (gerne auch bedruckt und sonstwas), kann eine von 3 original DDR-Toilettenpapierrollen gewinnen. Garantiert schon 20 Jahre alt und in 1a Qualität… also wie damals halt… macht sich super auf jeder Auto-Hutablage. Frohes Wischen! Und immer einen fingerbreit Penatencreme :mrgreen:

 

Abhängigkeit der Penislänge vom Alter (Weltformel)

Rubrik:  Bildungsauftrag  ·  Autor:  Zappelfillip18. Mai 2006, 00:07 Uhr

Guten Abend, Guten Morgen und Herzlich Willkommen auf dem deutschen Bildungsblog Nr. 1!

Asche auf mein Haupt! Lange Zeit war es hinsichtlich des Wissenstransfers Richtung meiner Leserschaft an dieser Stelle ziemlich ruhig – viel zu ruhig, meine ich. Entschuldigen kann ich dies auch nur mit beruflicher Unabkömmlichkeit. Da mir aber dieser Umstand schon länger zu schaffen macht, ich ihn auch nicht länger dulden kann und werde, möchte ich nun endlich wieder meinem mir auferlegten Bildungsauftrag gerecht werden. Auf dass die Welt um mich herum etwas schlauer werde! Sie soll ruhig an meinem schier unerschöpflichen, fundierten Halbwissen teilhaben und Nutzen daraus ziehen. Ich möchte der Gesellschaft etwas zurück geben.

So – damit soll es der Vorrede aber auch schon genug sein – ich bitte um Aufmerksamkeit. Wir kommen zum heutigen, zugegebenermaßen etwas heiklen Thema meines Referats: Per Google, einer bekanntermaßen großen und wichtigen Internetsuchmaschine, erhielt ich heute folgende Anfrage einer nach Antwort suchenden Person:

diagramm zu alter und penislänge

Leider konnte sie hier auf diese brennende Frage keine Antwort finden. Ein unhaltbarer Zustand! Dies bedauere ich zutiefst, möchte sogleich in die Bresche springen und die Welt darüber aufklären, wie lang denn nun ein männliches Glied ist, werden kann, werden muss. Niemand muss bei mir dumm sterben! Jeder bekommt hier ein Antwörtchen auf seine Probleme. Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich betonen, dass ich mich intensivst innerhalb der letzten Stunde mit diesem Thema auseinandergesetzt habe. Lange Minuten wurde gegrübelt, gemessen und gerechnet, Stirn gerunzelt, nochmal nachgemessen und zufrieden genickt. Und endlich glaube ich, die ultimative Formel zum wohl weltbewegendsten Thema gefunden zu haben. Böse Zungen mögen jetzt vielleicht von voreiligen Schlüssen reden, von Scharlatanerei oder gar Boulevardwissenschaft. Ebenso mögen sie die wissenschaftliche Belegbarkeit dieser Studie anzweifeln. Lasst sie reden! Dem möchte ich nämlich erwidern, dass diese Formel empirisch an mindestens einer Testperson – und damit in ausreichendem Maße – überprüft wurde und überhaupt das Thema meiner Diplomarbeit „Kriterien zur Relevanz von bimodalen Perzeptionstests“ lautete. Ich finde, allein das klingt schon so unfassbar sexy und ist zugleich auf alle Lebensbereiche anwendbar, dass es mich qualifiziert fast alles zu wissen… oder zumindest zu kommentieren. Genug der Worte! Schreiten wir zur Aufklärung:

Formel

Hierbei handelt es sich um die Formel überhaupt, ich nenne sie mal ganz unbescheiden „Weltformel“. Mit ihr lässt sich die Penislänge L (in Zentimetern) eines jeden Mannes entsprechend seines Alters A (in Jahren) mit einem Fehler von unter 8% berechnen. Ich verstehe, dass der ein oder andere sich nur anhand dieser Gleichung noch keine so rechte Vorstellung machen kann. Daher schauen wir uns das ganze einmal grafisch an:

Penislänge abhängig vom Alter

Die blau eingezeichnete Kurve zeigt den Längenverlauf bei einem durchschnittlich gesunden Mann. Wie sich recht einfach erkennen lässt, erreicht dieser Typus etwa im Alter von 40 Jahren eine maximale Penislänge von knapp 22 cm. Grundsätzlich kann man aber auch sagen, dass zwischen 30 und 50 Jahren keine besonders großen Differenzen auftreten, weshalb man in diesem Alter auch direkt auf maximale sexuelle Leistungsfähigkeit schließen kann und sogar muss. Denn jeder weiß es, auch wenn es einige nicht wahrhaben möchten: Size does matter and nothing else! Bei dieser Gelegenheit: erwähnte ich bereits, dass ich knapp 30 bin? Ja!? Oha… na gut…
Die rote Kurve habe ich nur der Vollständigkeit halber hinzugefügt. Sie ist relativ ungenau und dient lediglich der groben Orientierung. Dabei handelt es sich um die Entwicklung der Penislänge bei unfassbar dicken Personen. Man kann erkennen, dass hier mit zunehmendem Alter irgendwann das Leibvolumen so groß wird, dass die Genitallänge den Nullpunkt überschreitet und sozusagen ins Negative wechselt. Der normale Mann von der Straße würde vielleicht sagen: »De Wampe hängt drübber!«. Wann dieser Zeitpunkt genau stattfindet, hängt hauptsächlich von der Lebensweise des Probanden ab.

Die hohe Genauigkeit der blauen Kurve ist im Übrigen gewollt, da auf diese Weise jeder männliche Leser sofort das Ergebnis verifizieren kann, ohne erst umständlich mittels Taschenrechner, die seinem Alter entsprechende Länge zu errechnen. Also Männer – raus die Lineale und evaluiert. Eine Bemerkung am Rande: diese Werte sind unbedingt bindend! Wer also am eigenen Körper Abweichungen feststellt, die größer als die genannten 8% Toleranz sind, sollte sich einige Sorgen machen und ich empfehle dringend den Besuch eines Facharztes oder den Spamordner des Emailpostfaches. Das Problem sollte nicht unterschätzt werden! Dank moderner Streckmethoden und neuartigen Pflastern lässt sich allerdings heutzutage fast alles korrigieren. Notfalls durch Handauflegen von Schwester Birgit.

Trotz dieser ernsten Problematik möchte ich eines noch zu Bedenken geben: Der – entschuldigen Sie die Wortwahl – Schwanzvergleich hinsichtlich seiner physischen Ausdehnung scheint mittlerweile ein wenig überholt zu sein. Glaubt man neuesten Spam-Emails, so spielt die Penislänge keine übermäßig große Rolle mehr, wie es vielleicht noch zu Zeiten unserer Eltern war. Vielmehr scheint das Volumen, also die Menge des männlichen Ejakulats eine immer größer werdende Bedeutung zu erlangen. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass ich tagtäglich mit Emails versorgt werde, in denen die neuesten Produkte zur Steigerung der Samenproduktion beworben werden. Scheinbar erreicht da die Vergleichbarkeit der Herren untereinander eine neue Qualitätsstufe. Vor allem hat es den Anschein – laut besagter Emailinformationen – dass die Ejakulatmenge direkt Aufschlüsse auf die sexuelle Leistungsfähigkeit, Qualität und Einfühlsamkeit eines Mannes ermöglicht. Mit anderen Worten: Du wirst ein besserer Mensch – in jeder Hinsicht. Ich weiß, der ein oder andere mag angesichts dieser Tatsache ein wenig unruhig werden, schließlich schlummert nicht in jedem Manne ein Bergsee, aber wenn die in den Emails beworbenen Produkte nur halbwegs das halten, was sie versprechen, brechen glückselige Zeiten für uns Männer an… also nicht, dass ich mir da jetzt Sorgen machen müsste, oder so…

Zuletzt noch ein paar weitere Neuigkeiten aus dem, meinem neuen Fachgebiet und der gleichzeitige Versuch, ein paar offene Fragen zu beantworten:

RACHEL, 15:
Ich habe seit einem halben Jahr einen Freund, und allmählich wollen wir auch miteinander schlafen. Doch da gibt es ein Problem, das mich sehr bedrückt. Als ich nämlich mit meiner Freundin darüber sprach sagte sie, daß sich der Körper nach dem ersten Mal nicht weiterentwickelt. Davor habe ich Angst, denn meine Figur ist noch sehr kindlich. Wenn das stimmt, würde es auch meine Mutter bemerken. Das will ich auf keinen Fall.

Liebe Rachel, leider ist dies tatsächlich der Fall. Ich bin schließlich auch nur deshalb so groß geworden, weil ich ein Spätzünder war und überhaupt ist die Überalterung unserer Gesellschaft nur darin begründet, dass keiner mehr Sex hat. Wen wundert’s…

MANUEL, 13:
Ich habe was Komisches an mir entdeckt und weiß nicht, ob es in Ordnung ist. Vor kurzem habe ich versucht mich selbst zu befriedigen. Dabei hüpfte mein Penis im steifen Zustand eine ganze Weile von selber auf und ab. Dann kam eine wässrige Flüssigkeit heraus. War das ein Samenerguß? Und wieso bewegt sich mein Penis selbst?

Zuerst einmal: überprüfe bitte die Länge! Das ist entscheidend. Kaum anderes zählt. Mit deinem Alter von 13 Jahren sollten etwa 18cm vorhanden sein. Wenn das stimmt, kann schon gar nicht mehr viel schiefgehen. Wenn er das nächste mal nickt, nicke doch einfach zurück. Vielleicht wollte er nur freundlich grüßen.

SANDRA, 14:
Ich bin sehr gespannt auf mein erstes Mal. Aber ich habe panische Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft. Die Pille möchte ich noch nicht nehmen. Also bleibt das Kondom. Kann man nicht zwei oder drei Kondome übereinanderziehen, damit nichts daneben geht? Meine Freundin sagt jedoch, daß dann der Penis nicht mehr in die Scheide paßt. Stimmt das?

Ach klar, das passt. Ich empfehle zusätzlich ein paar warme Wollsocken aus Vatis Schrank… oder noch besser: eine kleine Bommel für oben drauf. Vielleicht kannst Du Deinem Freund mal sowas stricken.

Weitere Tipps, Hinweise und Antworten:

  • Ja, vom Küssen kann man schwanger werden – sogenannte Mundhöhlenschwangerschaft!
  • Ja, Kondome können gründlich gereinigt und mit Gummipflege (z.B. aus dem Autozubehörhandel) behandelt, mehrfach verwendet werden. Bitte immer wenden!
  • Ja, das Junfernhäutchen reißt mit sehr lautem Knall. Am besten gleichzeitig alle beide laut husten, damit es die Mutti in der Küche nicht hört!

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und viel Glück beim Messen! Morgen geht’s hier wieder gesitteter zu…

 

Testeintrag

Rubrik:  Bildungsauftrag  ·  Autor:  Zappelfillip23. März 2006, 16:06 Uhr

MoBlog-Bild

Mal schaun ob das so geht wie ich mir das vorstelle

Nachtrag 20:11 Uhr

Also bei dieser Maschine handelt es sich um den Prototypen einer Zeitmaschine, die ich in meiner Freizeit entwickelt habe. Leider funktioniert sie noch nicht so richtig, denn anstelle mich etwa 10 Jahre in der Zeit zurückzuschicken, hat sie aufgrund ihrer von mir entdeckten Aloc-Strahlung hier einen Beitrag eingestellt. Das war so überhaupt nicht beabsichtigt. Aber wenn er nun einmal da ist, lasse ich ihn auch stehen…

Die Wahrheit: Ich habe keine Ahnung, was das für ein Aparillo ist. Dieser Beitrag wurde noch nicht einmal von mir geschrieben. Irgendjemand hat sich da wohl meine eigene Dummheit zunutze gemacht. Ich habe nämlich die Dateien zum mobloggen auf meinem Server nicht umgenannt. Sie hießen immer noch genauso wie im von mir angebotenen Plugin und somit war es ein leichtes für andere, sie bei mir aufzurufen und in meinem Namen zu bloggen. Halb so wild! Hab sie umgenannt und gut ist. :) Aber ein Bild von‘ner nackten Frau wär‘ mir, ehrlich gesagt, lieber gewesen. Manche sind selbst, wenn sie böse sind, noch zu lieb für diese Welt. Wenn schon, dann richtig, oder!? :)

 

2x Riechen

Rubrik:  Bildungsauftrag  ·  Autor:  Zappelfillip10. März 2006, 01:16 Uhr

Schon lange nix mehr für die Bildung meiner Leser getan, fällt mir auf. Bevor ich mich nun der weiter ansteigenden Volksverdummung schuldig mache, will ich doch mal lieber was dagegen tun. Und was bietet sich an, als auf den vorhergehenden Beitrag einzugehen? Nichts! Seht ihr – und daher 2 kleine Sätze, die Euch gleich beim nächsten Mittagspausen-Smalltalk klüger aussehen lassen. Und das interessante: geht in beiden Fällen um „Düfte“:

Ozon (O3) (von griechisch ozein = riechen) ist ein aus drei Sauerstoffatomen bestehendes, instabiles Molekül. Es ist ein starkes Oxidationsmittel.

Riechen! Hab’ ich’s nich’ gesagt!?

Umgangssprachlich wird Stuhlgang […] als kacken (von lat. cacare „scheißen“) oder scheißen bezeichnet. Man spricht gelegentlich auch davon, ein (großes) Geschäft zu verrichten, was vermutlich auf die alten Römer zurückgeht. Diese schlossen Geschäfte oft bei einer Sitzung auf einer der öffentlichen Latrinen ab.

Ich distanziere mich hiermit übrigens ausdrücklich von dieser vulgären Ausdrucksweise! Die Römer waren’s – nich’ ich!

[Quelle: Wikipedia.org]

 

Schon gewusst?

Rubrik:  Bildungsauftrag  ·  Autor:  Zappelfillip3. Februar 2006, 11:21 Uhr

Pressure/Immobilization Technique

Die Pressure/Immobilization Technique ist eine in Australien entwickelt Behandlungsmethode bei Schlangenbissen. Sie basiert darauf, dass das betroffene Glied unter Druck ruhig gestellt wird.

Bei dieser Technik wird am gebissenen Körperteil (Arm oder Bein) ein Druckverband oberhalb der Bissstelle angelegt. Dafür wird ein Gegenstand (Ast o.ä.) auf den Bereich der Innenseite des Körperteils aufgelegt, da sich dort die Adern befinden. Dieser wird dann fest mit Verbandmaterial umwickelt und ruhig gestellt. Durch den Druckverband und die Ruhigstellung soll vermieden werden, dass das Schlangengift in den Körperkreislauf gelangt.

Die Pressure/Immobilization Technique dient nur der Erstbehandlung des Bisses, nachfolgend muss der Gebissene auf jeden Fall mit einem Gegengift (Antivenin) behandelt werden.

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

 

Schon gewusst?

Rubrik:  Bildungsauftrag  ·  Autor:  Zappelfillip30. Januar 2006, 17:33 Uhr

Die TÜV-Plakette

Die rosarote Zeit ist vorbei! Ab sofort signalisiert eine grüne TÜV-Plakette die Notwendigkeit der Hauptuntersuchung im aktuellen Kalenderjahr. Natürlich nur, wenn der eigene PKW tatsächlich in diesem Jahr „dran ist“. Und seit wann gibt es diesen Sticker überhaupt? Nun, seit 1961 – und zwar aus einem Arbeitskräftemangel heraus.

TÜV-Plakette 2006Bis 1960 luden nämlich die KFZ-Zulassungsstellen alle Autofahrer noch schriftlich zur notwendigen TÜV-Untersuchung ein. Leider reichte jedoch bald das Personal nicht mehr aus und neues war rar, denn in Deutschland tendierte die Arbeitslosigkeit zu jener Zeit gegen Null (tjaja die goldenen Jahre). In der Folge wurden immer weniger Halter angeschrieben und viele verbummelten daraufhin ihren Prüfungstermin. Also erfand der Gesetzgeber die TÜV-Plakette, welche nun seit 01. Januar 1961 am Heck eines jeden Wagens prankt und quasi als automatische Einladung fungiert. Der neckische runde Aufkleber wurde also Anfang dieses Jahres 45 Jahre alt. Und nochmal für alle, die es sich (wie ich früher) nie merken können: am Hecknummernschild ist die runde TÜV-Plakette angebracht. Im Gegensatz dazu befindet sich die Plakette für die Abgasuntersuchung (AU) am vorderen Nummernschild und diese ist sechseckig. Bei beiden gilt: Die Jahreszahl in der Mitte und der Monat, der oben steht, zeigen an, wann die entsprechende Untersuchung (TÜV oder AU) fällig ist. Ein Bußgeld muss übrigens der zahlen, der ab dem übernächsten Monat der Fälligkeit erwischt wird. Wer also im Januar dran gewesen wäre, wird ab 1. März beim Ertappen zur Kasse gebeten. Ein Hinauszögern der fälligen Untersuchung bringt allerdings sowieso keinen Vorteil, da der nächste Fälligkeitstermin immer exakt 24 Monate nach dem vorhergehenden liegt.

[Quelle: TA – Thüringer Allgemeine vom 28. Januar 2006]

 

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