Gestorben

Rubrik:  Erlebt  ·  Autor:  Zappelfillip30. Januar 2007, 19:39 Uhr

Gene Hackman ist tot!“, sage ich zu ihr, als mir die Schlagzeile „Hackmann gestorben“ im Videotext (ja den gibt’s noch) ins Auge fällt. Typisch Tom dabei sogar doppelt geirrt! Gemeint habe ich ihn hier, tatsächlich gestorben ist wieder ein anderer.

 

Is‘ ja kriminell, sowas!

Rubrik:  Erlebt  ·  Autor:  Zappelfillip29. Januar 2007, 12:49 Uhr

mittelalterliches Kriminalmuseum in Rothenburg odTIn einem Kommentar des letzten Artikels (über mein vergangenes Wochenende) wurde mir ans Herz gelegt, ich hätte doch auch das Kriminalmuseum in Rothenburg besuchen sollen, wenn ich schonmal dort bin. Freunde, Ihr werden lachen! Natüüüürlich war ich dort! Nur habe ich es nicht so explizit erwähnt. Mal ehrlich, würde ich alles erzählen, was ich am vergangenen Wochenende so erlebt habe… Papst Benny würde wohl die Hände überm Kopf zusammenschlagen (nein kein Beifall) und dann war’s das mit jeglicher Aussicht auf Seligsprechung vor meinem Tod. Aber hey – es war die Honeymoon-Suite! Mit offenem Bahaaad! Egal jetzt – weiter…

Wenn ich nun jedoch so darauf aufmerksam gemacht werde, möchte ich doch noch kurz ein Anekdötchen erzählen. Ich bin ehrlich: auch wenn man den Namen „Rothenburg o d T“ (ob der Tauber) irgendwie schonmal gehört hatte, so war es dennoch nichts, was man sich merkte… außer vielleicht doch nur wegen des… nunja… etwas seltsamen Namens selbst. So richtig bewusst wurde mir der Ort daher auch erst – falls hier Rothenburger mitlesen, mögen sie mir bitte verzeihen – als der Fall des Kannibalen von Rothenburg bekannt wurde. Dabei weiß ich noch nichma, ob das überhaupt das Rothenburg war. Es gibt ja viele Rot(h)enburgs und wie ich mich kenne, isses genau das falsche. Aber so ist das dann nunmal mit prominenten Namen: Macht einer Mist, müssen alle drunter leiden. Aber ums Essen soll’s jetzt gar nicht gehen, auch wenn grad Mittagszeit ist!   » WEITERLESEN…

 

romantisch… praktisch!

Rubrik:  Erlebt  ·  Autor:  Zappelfillip28. Januar 2007, 19:26 Uhr

Romantisches Wochenende dieses Wochenende… theoretisch… und praktisch auch… Zwischenzeitlich romantisches Wochenende im romantischen Hotel beendet und wieder in Erfurt gelandet. Nun nur noch ein paar Stunden von der Heimfahrt nach München entfernt. Honeymoon-Suite hatten wir. Mit romantischer Zimmerdekoration für x €. Und Whirlwanne. Und 3-Gänge-Menü am Freitag und 4-Gänge-Candle-Light-Dinner am Samstag. War romantisch. Mit Rosenblütenblättern aus Stoff und Kerzen… und einem nackten Engel als Tischdeko… himmlisch bissl! WeinrebeUnd gestern waren wir auch in Rothenburg ob der Tauber zum versprochenen romantischen Einkaufsbummel… im eigenen PKW… es ist keiner vom Hotel zum zeigen mitgefahren. Obwohl es doch im Preis mit drin war. Aber wenigstens konnten wir so auf der Fahrt eigene Musik hören. Naja egal… Kalt war’s dort allerdings. Und ganz viele Amis und vor allem Japaner hat’s dort. Und die fotografieren die ganze Stadt leer. Deshalb hatten wahrscheinlich auch 75% aller Geschäfte Winterpause und nochmal deshalb war’s auch nix mit Einkaufsbummel. War zwar bissl Beschiss aber das machte nix. Romantisch war’s. Und trotz Winter und kalt haben wir eine prachtvolle „Weinrebe“ an einer Hauswand entdeckt (siehe Bild) ;-)

Die Honeymoon-Suite? Ja, die war auch romantisch! Auch wegen der zugebuchten romantischen Zimmerdekoration für x €. Und sie hatte – neben der Romantik und vielen Spiegeln – auch eine Besonderheit: Vom Himmelbett zur Whirlwannedas Badezimmer mit der Whirlwanne war offen. Also keine Tür quasi. Genau genommen sogar noch nichma eine Wand. Nur so eine halbhohe, aber die zählt nicht. Da kann man, während man romantisch in der Whirlwanne liegt, den anderen beobachten, wie er im Himmelbett liegt und… fernsieht… oder andersrum! Nur reden konnte man nicht, denn die Whirlwanne war so laut… 4 Freibadungen hatten wir im Preis. Und mit jedem Bad erlosch eines der 4 Lichter. Als wir heute gingen, brannten nur noch 2 Lichter. Wie oft wir gewhirlt haben, weiß ich aber nicht mehr genau.
Die fehlende Tür und die fehlende Wand hatten aber auch etwas… naja unromantisches… bissl… Die Toilette war nämlich auch in dem Bad. Und das ist irgendwie… schwierig… unter bestimmten Umständen. Ich meine, man kann in einer Honeymoon-Suite natürlich viele Dinge machen – auch mit den Spiegeln und so – aber manchmal… manchmal… da hat man Bauchzwicken – von dem Candle-Light-Dinner Spiegelkabinettvielleicht – und dann muss man ins Bad… nicht zum whirlen. Eher zum Geräusche machen und stinken. Und das kann unromantisch sein. Auch wenn man sich sehr sehr liebt. Dann hilft nur Fernseher ganz laut stellen, laut reden und A**** zusammenkneifen. Ich finde, das sollte man beim Zimmer buchen den Leuten im Vorhinein sagen. Also nicht das mit dem Fernsehr laut machen und leise kacken, sondern dass das Bad offen ist. Wäre besser für alle. Aber der Rest war romantisch…

 

Poglühen

Rubrik:  Erlebt  ·  Autor:  Zappelfillip22. Januar 2007, 13:13 Uhr

Auauau… au… Falls jemand den Eingang zur Hölle sucht – ich hab’ ihn… ääh gefunden… Nein, ich esse nicht gern scharf. Daran wurde ich soeben äuuußerst unangenehm erinnert. Und daran, dass ich gestern Mittag Kesselgulasch hatte. Scharfen Kesselgulasch… geradezu feurigen Kesselgulasch… Doppelpein – das muss nicht sein! Ich hatte sogar kleine Tränen in den roten Augen… Heute Abend werde ich irgendwas ganz lasches, ungewürztes essen. Das muss so unfassbar geschmacklos sein, als würde ich auf eingeschlafenen Füßen kauen… gewaschenen eingeschlafenen Füßen! Hach wird das schööön… au…

 

geeereizt

Rubrik:  Erlebt  ·  Autor:  Zappelfillip21. Januar 2007, 20:03 Uhr

Nahmd auch! Ich sach’s lieber gleich: mies gelaunt heute! Den ganzen (fast) Tag habe ich am Laptop arbeitend verbringen müssen. So‘n doofer Test muss fertig werden… Software-Test… dabei isses noch nichma mein eigener, sondern ich unterstütze einen Kollegen. Aber mitgefangen ist bei uns auch mitgehangen. Kann ja auch mal andersrum kommen. Jedenfalls hatte ich mir das Ganze interessant vorgestellt… aber mittlerweile verfluche ich Software-Entwickler und diejenigen, die dahinter stehen. Programmierung unbrauchbarer, unnötig komplizierter Software mit beschissener Anleitung und Programmhilfe – gedacht für Leute, die selbst keine Softwareentwickler sind (und das trifft wohl für die meisten zu) gehört bestraft… und zwar derbe! Mit zwei Jahren Kontakt zur Außenwelt… oder Tageslicht zwischen 8 und 18 Uhr ins pickelige Gesicht… oder sowas… Ach was resch‘ ich mich auf!? Der Tag heute ist gelaufen. Gleich geht’s wieder 4 Stunden auf die Autobahn gen München. Und dann die Woche wieder viel Arbeit, weil… naja es muss ferdsch werden – aber das erwähnte ich ja bereits. Nächstes Wochenende habsch nämlich keine Zeit zu arbeiten.

Christoph Maria HerbstMit besserer Laune hätte ich jetzt sogar noch was über die gestrige Lesung von Christoph Maria Herbst erzählt, auf der wir waren. Aber so… nö… naja… außer dasses richtig gut war… und wir nur 30 Sekunden Weg hatten… Dank 2. Sitzreihe waren wir auch nur etwa 5 Meter entfernt. Der Mann ist tatsächlich noch ein bissl kleiner als ich dachte… und sieht auch etwas ält… reifer aus als im Fernsehen. Was aber auch hier galt: es ist gerade zu unfassbar, wie ein sooo großer Kopf auf einem sooo kleinen Körper halten kann. ;) Aber er hat’s drauf. Durchaus schlagfertig, was er auch eindrucksvoll demonstrierte, als Gäste einer seitlichen Loge (die Lesung war in der Alten Oper Erfurt) ziemlich laut und unruhig wurden. Egal… Er hat’s jedenfalls gut gemacht. Nicht nur vorgelesen, sondern mit all seiner stromberg’schen Mimik und Gestik (sitzend) untermalt. Geschauspielert quasi. Aber nun muss ich los, sonst wird’s so spät. Im Auto kann ich wenigstens ein bissl in Ruhe vor mich hinfluchen… und ich werde andere Autofahrer beschimpfen… laut in meinem Auto… ohne Gestik – ich bin doch nicht blöd… die werden denken, ich singe nur… mach ich auch dann… nur so halt…

gestikulierend  Zuuugaaaabeeee

 

Vom Lesen und Lesung

Rubrik:  Erlebt  ·  Autor:  Zappelfillip20. Januar 2007, 11:26 Uhr

Mit dem Lesen habe ich es ja nicht mehr so. War ich als Kind noch eine wahre Leseratte und verschlang alle Sherlock Holmes und Karl May Geschichten, so fand diese Leidenschaft mit Erreichen der Pubertät irgendwie ihr jähes Ende. Und ist bis heute auch nicht wieder zurückgekehrt. Im Gegenteil: starte ich einen Versuch und fange heute etwas an zu lesen, dauert es meist nur ein paar wenige Minuten und ich werde schlagartig von so einer unfassbaren Müdigkeit heimgesucht, dass nicht selten irgendwann der Kopf auf den Tisch (oder falls liegend gelesen, auf das weiche Kissen) aufschlägt und dann war’s das mit Kopfarbeit. Besonders schlimm war dies während des Studiums, als man doch ab und an gezwungen war, das ein oder andere Fachbuch über Digitale Audiotechnik, analoge Schaltungstechnik, Medienrecht oder – gerade für die Diplomarbeit – ganz viel englischen Mist zu bimodalen Perzeptionstests ;-) zu lesen. Ich glaube, ich habe mehr über den Büchern geschnarcht als tatsächlich gelesen. Und wenn doch, dann schon in so einer hypnotischen Kurz-vorm-Einschlafen-Phase, dass man am Ende eines Satzes sowieso nicht mehr wusste, wie der anfing. Und so musste man eigentlich ständig jede Seite fümfma’ lesen, um dann zu merken, man merkt ja doch nix. Also mit dem Lesen habe ich es nicht so…

Daher ist auch das einzige, was ich heute noch lese – außer zwangläufig der Bedienungsanleitung von Geräten, die ich testen muss – die Aufschrift der Zahnpastatube oder Waschmittelverpackungsrückseite, während ich aufgrund meines Stoffwechsels gezwungen bin, einige Zeit sitzend im Bad in der Porzellanstube zu verbringen. Naja stellt Euch nurma vor, ich nicke dort auch ein… Dafür kenne ich zwischenzeitlich ganz genau die Vorteile von Megaperls, Eurodont und Kuschelweich… und auch den Strichcode habe ich schon auswendig gelernt – wer weiß, wozu das nochma’ gut is…

Eintrittskarte zur Lesung von Christph Maria HerbstUm diesem Dilemma – der ständigen Einschlaferei – zu entgehen, bleibt nur noch, sich doch einfach die Dinge vorlesen zu lassen. Zugegebenermaßen ist auch dies während des Studiums erbärmlich gescheitert, denn in Vorlesungen schläft es sich hervorragend, aber heute unternehme ich dennoch einen weiteren Versuch. Ich war bislang noch nie auf einer Lesung, aber nun ist es soweit. Und wie das immer so kommt, finden heute Abend ausgerechnet zwei Lesungen statt, die mich interessiert hätten. Somit musste ich mich also entscheiden zwischen einer Bloglesung in München mit einigen (Halb-)Größen der Szene – unter anderem dem unangefochtenen Meister der Selbstinszenierung – und Stromberg, der aus seinem Leben erzählt… ääääh… Christoph Maria Herbst, der im alten Erfurter Opernhaus das Buch „Vollidiot“ von Tommy Jaud liest. Beide Lesungen finden also quasi vor der Haustür statt. Und naja, auch wenn ich gern mal die Coolness den Sigmatismus eines MC Winkels live erlebt hätte :mrgeen: so fiel die Entscheidung letztlich doch für den (bislang) noch größeren Star. Noch dazu, wo das Opernhaus tatsächlich direkt gegenüber unserer Erfurter Wohnung steht und wir somit ohne Jacke schnell in Hausschlappen rüberspringen können ;-) Aber machen wir uns nichts vor: Nicht mehr lange und ich habe in der Blogsphäre einen ähnlichen Bekanntheitsgrad erreicht und dann lesen der MC und ich uns vielleicht auch mal gegenseitig was vor. Ich hätte noch Winnetou I-III und „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“ im Kinderzimmer… :roll:

 

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