Die Macher

Naja, Ihr wisst es natürlich schon lange – „Die Macher“ ist ei-gentlich „Der Macher“. Und der Macher, Tom aus M. an der I. geboren inB. an der S. und aufgewachsen in R. an der S., schreibt in diesem Blogals Zappel- fillip aus dem Leben in allen Facetten. Heiter undernst, in Bild und Schrift, von Gestern und Heute und Mor-
gen…

Und wie weiter!? Ich könnte es genauso wie fast
alle anderen machen und hier einen langweiligen, drö-
gen Steckbrief und die wichtigsten „milestones“ mei-
ner „vita“ runterbeten – geschmückt mit einem
Schlips-Foto von mir und allerlei Anglizismen. Das
sähe dann ungefähr so aus:

  • 1976 am Tag der Deutschen Volkspolizei in Ost-
    Berlin geboren
  • aufgewachsen im beschaulichen Städtchen Rudol-
    stadt
    am Rande des Thüringer Waldes – damals
    immerhin Kreisstadt
  • 1995 Abitur (allgemeine Hochschulreife) mit den Leistungskursen Mathematik und Physik am Gymnasium „Fridericianum“ in Rudolstadt
  • 1996 nach 12-monatigem Grundwehrdienst Beginn des Studiums der Medientechnologie an der Technischen Universität Ilmenau
  • 2005 mit der Diplomarbeit zum Thema „Criteria for the Subjective Assessment of Bimodal Perception in Interactive AV Application Systems“ Gewinn des „Best Paper Awards“ beim IEEE/ISCE‘05 (International Symposium on Consumer Electronics) in Macau/China
  • seit 2006 Project Manager im Bereich Product Tests eines Ingenieur-Beratungsbüros bei München

Da dies aber überaus langweilig und spießig ist, gibt’s bei mir ganz andere Informationen – und die in zufälliger Reihenfolge:

  • ich bin manchmal ein bissl launig und habe einen kleinen Dickkopf
  • ich wurde Mitte der 80er für ein Jahr in den Gruppenrat meiner Klasse (an der POS „Erich Weinert“) als Wandzeitungsagitator gewählt – zum Glück konnte ich später eine Wiederwahl erfolgreich verhindern
  • ich treibe keinen Sport
  • ich brauche keine Spritze zum Bohren, habe auch sonst keine Angst vorm Zahnarzt… es sei denn, er fängt wieder vom Weisheitszahn ziehen an
  • ich habe Humor und seine Art findet man hier im Blog zuhauf
  • ich lese Bedienungsanleitungen
  • ich benutze zuhause – trotz 5. Etage – nur die Treppe, damit ich mich wenigstens ein bissl bewege
  • ich lese nicht gern Bücher
  • ich bin ein Autofreak ohne es zu übertreiben
  • ich hatte früher 3 Ohrringe und schwarzgefärbte Haare
  • ich hindere heute die Ohrlöcher am Zuwachsen – dafür werden die Geheimratsecken immer größer
  • ich trage seit meinem ersten Lebensjahr eine Brille und das wird auch so bleiben, weil ich mich ohne erstens nackt fühle und zweitens mein Kontaktlinsentest 2002 wegen zu wenig Tränenflüssigkeit kläglich scheiterte
  • ich habe keine 2 linken Hände
  • ich fahre einen 12 Jahre alten Honda Civic mit Köpfchen und Gefühl mit 5 Liter/100km Benzinverbrauch in der Stadt (nix Diesel) ohne zu schleichen
  • ich bin technikaffin und liebe Gadgets, besonders wenn sie klein sind (Hightech möglichst winzig)
  • ich küsse nach einhelliger Meinung sehr gut
  • ich trinke keinen Alkohol – nicht weil ich ihn verteufele, sondern weil es mir tatsächlich nicht schmeckt… egal in welcher Form, ob Bier, Wein oder Mon Chéri
  • ich hasse belanglosen Smalltalk und Reden nur des Redens willen
  • als Kind (Anfang der 80er Jahre) lebte ich kurzzeitig in einer Wohnung, die über keine eigene Toilette verfügte – stattdessen mussten wir die über den Innenhof erreichbare Toiletteanlage einer benachbarten Kneipe („Weinstube“) mitbenutzen
  • ich habe mir nie das Rauchen angewöhnt, weil ich es nicht schaffte, auf Lunge zu rauchen – also habe ich es schnell wieder gelassen
  • Fahrradfahren habe ich an meinem (5.?) Geburtstag, an dem ich das erste Rad geschenkt bekam, auf dem Rudolstädter Marktplatz gelernt
  • ich bin ein kleiner Macho aber wenn’s ernst wird auch Frauenversteher
  • ich mag die Farbe Blau, Kaffee mit Vanille-Flavour, Nudeln mit brauner Butter und Semmelmehl und die Dance-Musik der 90er Jahre
  • ich bin zielstrebig und ehrgeizig, wenn mich etwas begeistert, ohne mit dem Ellbogen voranzugehen
  • mein Nickname im Computerspiel- und Internetumfeld war seit Anfang der 90er Jahre „Babyface“… nicht unbegründet, denn ich werde immer noch viel jünger geschätzt, als ich tatsächlich bin – was mittlerweile allerdings eher schmeichelt als beleidigt
  • ich gehe trotz vorhandenem X- und Y-Chromosom ganz gerne mal spazieren
  • ich bin Bauch-Einschläfer
  • zu Beginn meiner Autofahrerkarriere habe ich einige Punkte in Flensburg gesammelt, musste zur Nachschulung, aber mittlerweile ist meine Weste seit viiieeelen Jahren weiß
  • meine Wohnung ist im dunklen Kolonialstil mit vielen Pflanzen eingerichtet
  • ich habe als Tenor im Schulchor gesungen und als Sohn eines Orchestermusikers einige Jahre Blockflöte und Klarinette gelernt
  • aufgrund meiner Körperstatur (lang und dünn aber breites Kreuz) habe ich IMMER Probleme, passende Klamotten zu finden
  • ich bin sehr ungeduldig, hibbelig und zappelig (daher der Name)
  • ich war als Schüler der erste männliche Kassierer im Kaufland Rudolstadt und damit Vorreiter für viele weitere
  • ich hasse Oberflächlichkeit und Arroganz (wer nicht!?)
  • ich habe einen leichten Silberblick (nur wenn ich meine Brille absetze), kann nicht räumlich sehen und habe die blöde Angewohnheit, an meinem Fingern zu knabbern (nein, nicht Fingernägel)

Und zuguterletzt:
Ich nehme mich selbst und das zweifelsohne vorhandene Kind in mir nicht übermäßig ernst!

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